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Sonntag Tag 1

Die Rucksäcke waren auf max. 10 kg getrimmt, die neun Kamörler hoch motiviert und der Wetterbericht versprach eine viertägige Schönwetterphase. Unglaublich, nachdem der Sommer 2014 kaum einen Tag ohne Regen zu bieten hatte! Deshalb war die Vorfreude am Morgen des Moschti-Fääscht Sonntag umso grösser. Punkt 9:45 h trafen Barbara, Bettina, Daniel, Edgar, Edith, Karin, Manuela, Max und Tourenleiter Paul auf dem Bahnhof Heerbrugg ein und die Fahrt führte uns bis nach Seewis auf 947 m.ü.M.. Dort ging es stetig ansteigend - auf rege befahrenen Alpstrassen - in Richtung Schesaplana Hütte (1908 m). Die feinen Älpler-Makkaroni und der herrliche Sonnenuntergang entschädigten für jeden einzelnen Tropfen Schweiss des vierstündigen Anstieges in der prallen Nachmittagssonne. Edgar J

 

Montag Tag 2

Morgens um sieben Uhr war es soweit, alle Kamörler waren Abmarsch bereit und die Spannung auf den Höhepunkt dieser Höhenwanderung rundum spürbar - der höchste Rätikoner konnte in Angriff genommen werden. Der hochalpine „Schweizersteig“ führte direkt in die Nordost-Flanke und dort konnten wir im Schatten der aufgehenden Sonne die ersten siebenhundert Höhenmeter vollauf „geniessen“. Auf dem Plateau vor dem Gipfel war der anspruchsvollere Teil geschafft und eine kurze Zwischenverpflegung mehr als verdient. Gleichzeitig kam aber eine empfindlich kühle Bise auf, die uns schnell weiter gehen liess. Um elf Uhr erreichten wir endgültig den Gipfel der Schesaplana 2964 m. Ein imposanter Rundblick machte uns stolz und ehrfürchtig zugleich – in Richtung Sulzfluh konnte bereits unser Tagesziel, die Carschina Hütte, gesichtet werden. Dieser Ausblick sollte sich aber noch viele Male wiederholen, bis dann wirklich die Wanderschuhe gelüftet und ein kühles Calanda-Bier genossen werden konnte.

Der Abstieg direkt in Richtung Gamsluggen war wenig begangen und der Blick in Richtung Totalp und Lünersee zeigte uns wo die Menschenmassen unterwegs waren. Nach gut zwei Stunden hatte uns dann der Prättigauer Höhenweg wieder und die Wanderung am Gafalljoch und dem Schweizertor vorbei war eindrücklich und für jeden Bergfreund einfach wärmstens zu empfehlen. Einzig die „Velo-schiebenden“ Mountainbiker haben uns zwischendurch immer wieder etwas verwirrt; was tun die auf einem kaum befahrbaren Alpenpfad? Wie auch immer, wir waren auf jeden Fall gut unterwegs, da Barbara uns als energiegeladene „Dampflokomotive“ mitzog und zügig an der Drusenfluh vorbei zur lange ersehnten Carschina Hütte (2221 m) führte. Nun legte sich die Spannung dieser Zehn-Stunden-Etappe endgültig. Kräftig gestärkt und mit zwei, drei Liedern über die Hüttenruhezeit hinaus gesungen, sanken wir zufrieden in die Betten. Die Nachtruhe war wichtig für die morgige Kletteretappe; aber der wirklich erholsame Schlaf wurde immer wieder durch das eigene, muntere „Schnurcheln“ unterbrochen. Wer war hat es erfunden? Edgar J

Dienstag 3 Tag.
Nach einer weiteren Nacht in der auch noch die letzten Prättigauer Bäume gefällt wurden, hiess es um 6:00h Tagwache. Diese Nacht war kurz nicht nur wegen dem lauten Schnarchen sondern auch wegen
den singfreudigen Österreichern, die den Weg ins Bett nicht fanden. Für das frühe Aufstehen wurden wir mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang belohnt. Was sich schon abendzuvor zeigte wurden am Morgen bestätigt, das Blau vom Himmel wurde durch dicke Wolken bedeckt. Nach langen suchen nach einer Internetverbindung wurde klar, dass wir heute mit leichten Regen rechnen müssen. Dennoch begab sich die Gruppe Richtung Klettersteig Sulzfluh. Nach einigen Metern verabschiedeten sich zwei Frauen die den Weg direkt zum Alpenrösli einschlugen. Somit standen nun 7 Personen vor den Einstig zum Klettersteig. Das Wetter war noch unsicher und so beschloss Paul noch etwas abzuwarten. Diese Zeit nutze er um die zwei jungfräulichen KlettersteigFrau/Mann in die Technik einzuführen. In dieser Wartezeit entschlossen sich zwei weitere Frauen den Klettersteig heute nicht zu machen. Sie schlugen den Weg Richtung Alpenrösli ein, und damit das mitschleppen den Helms nicht vergebens war, behielt ihn Karin beim Wandern auf... wohlbemerkt unbewusst.
Nun, dass Wetter blieb stabil und so machten sich 4 Männer und 1 Frau auf die Klettertour. Edith für die dies der erste Klettersteig war, wurde mit jeden Höhemeter ruhiger. Ausser Ihr lautes Atmen hörte man von ihr kaum noch was, nur ab und zu ein "oh mein Gott" und "um Himmelswillen auch das noch". Nach gut 2h erreichte die Gruppe den Gipfel. Edith die einen Freude-Jauchzer von sich gab wurde später von den Andern als Schrei der Erleichterung interpretiert.

Nach dem Essen auf Gipfelhöhe ging es im zügigen Schritt den Berg hinunter. Der Duft vom kühlen Bier, nahem wir bereits auf 2817m war.
Nach dem Nachtessen wartet der Wellness-Bereich, genannt Hot-Pot, auf uns. Und da wir nichts dem Zufall überlassenwollten, bestiegen 6 Personen SUVA-Konform den Hot-Pot. Da sassen sie mit ihrem Helm auf den Kopf, einer kühlen Flasche Bier in der Hand und einem zufriedenen Lächeln im Gesicht. Und dank des Helms ging der Kopfsprung von Edith ohne Probleme über die Bühne.

Auch Barbara überliess nichts dem Zufall und so packte sie ihren Schlafsack und suchte sich ein ruhiges Örtchen das sie in einen leeren Massenschlag fand.
Edith J


Mittwoch 4. Tag
Dichte Wolken und die Voraussage des Wetterberichtes veranlasste uns die Wanderung nach Malans abzusagen. Doch bevor wir den Weg Richtung St. Antönien einschlugen wurden wir von Barbara mit einem feinen "Röteli" belohnt. Per Postauto und Zug treffen wir alle wohlauf in Heerbrugg ein.
Fazit: es war eine wunderschöne Mehrtageswanderung in einer tollen Gruppe und mit einem guten SAC-Leiter.
Grosser Danke an Paul und auch an Barbara die schon bei der Rekognoszierung mitlaufen durfte.
Edith J


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