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Piz Lischana

23. - 24 Juni 2018: Der Piz Lischana ist vom Zerfall bedroht, wie das eindrückliche Video vom Bergsturz 2011 auf Youtube beweist. Ein Grund mehr, der markant über Scuol thronenden Felsbastion noch rechtzeitig einen Besuch abzustatten, auch wenn die letzten wenigen Meter zum Gipfel mittlerweile "gesperrt" sind. Ist dieses Ziel erreicht, kann man über die Seenplatte und via drei weitere 3000-er bis zur Fuorcla Sesvenna weiter laufen. Dabei bewegt man sich dauernd auf dem Grat und geniesst permanent den prächtigen Blick von den Dolomiten bis zur Bernina und darüber hinaus.

In S-charl werden die Autos parkiert und auf der Sonnenterasse des Gasthauses Mayor verpflegt. Dann bringt uns das Postauto in 20 min zurück nach San Jon, unseren Startpunkt für den Aufstieg zur Lischanahütte (2500 m). Auf der kurzen Fahrt säumen gewaltige Geröllhaufen die Strasse. Es sind die Ablagerungen des Unwetters von 2016, welches den Talgrund viele Meter hoch komplett verschüttete und die Clemgia zu einem künstlichen See stauten. Der Bach fliesst heute wieder frei und die Strasse ist neu trassiert. Welche eine Überraschung dann auf dem Hüttenweg. Im Wald blüht wunderschön der Gelbe Frauenschuh, eine sogenante Kesselfallenpflanze. Der Mungg weiter oben will weder pfeifen noch fliehen, lieber beäugt er uns neugierig von seinem sonnigen Plätzchen aus. Ein solches findet sich, trotz ziemlich giftiger Bise, dann auch im Schutz der Hütte für den Aperitif. Nach der feinen Lasagne, verbunden mit einer Weinprobe, werden wir die Veltlinerregel fortan in Frage stellen.

Das Programm am Sonntag erfordert eine frühe Tagwache und Verhandlungen mit der Hüttenwartin wegen dem vorgezogenen Zmorge. Um 5:30 Uhr marschieren wir los. Genau 10 Stunden später sitzen wir dann in S-charl im Gartenrestaurant des Crusch Alba. Dazwischen liegen mit Piz Lischana, Piz d'Immez, Piz Cristanas und Piz Rims immerhin vier 3000-er und eine Bergtour durch eine fantastische Gebirgslandschaft mit herrlichen Seen und dauernd wechselndem Gestein.  Bei Quarktorte und Cappuccino lassen wir den Tag Revue passieren, unter anderem, dass Magali kurz vor der Fuorcla Sesvenna um ein Haar auf ein perfekt getarntes, brütendes Schneehuhn getreten wäre und sich dieses selbst dann keinen Millimeter bewegte, als unsere Fotokameras gezückt wurden. Nur ungern verlassen wir das kleine Dorf hinten im Val S-charl, um zurück zu kehren in den Alltag. Dabei waren: Jürg E. (TL), Magali, Iris, Philipp, Karin, Ruth, Jürg T., Daniel, Edith, Manuela, Zepp. Video Bergsturz Piz Lischana: https://www.youtube.com/watch?v=y33STLSFjkE

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Kapfwand Klettersteige

17. Juni 2018: Der Piz Mitgel war zu steinschlägig. Einen Klettersteig wollte TL Paul aber trotzdem machen mit uns. Am Ende wurden es sogar deren zwei. In der Kürze liegt die Würze, das hat sich wieder einmal bestätigt. Zackig ging es obsi, am Kapf im nahen Vorarlberg, mit viel Luft unter den Sohlen. Dabei waren: Paul (TL), Karin, Claudia, Ruth, Daniel, Markus, Marco, Manuela, Zepp, Magali, Jürg.

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Gorihorn

22.04.2018: Für einmal trafen wir den in der Ausschreibung gepriesenen perfekten Sulzschnee. Christof, Christoph, Jörg, Jürg, Magali, Manuela, Petra, Philipp und Thomas lassen die Bilder sprechen und freuen sich auf ein anderes Mal!

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Piz Kesch

07.- 08. April 2018: Bei sehr guten Verhältnissen erreichten wir den Piz Kesch; mit seinen immerhin 3417 m nicht der höchste, aber einer der eindrücklichsten Berge Graubündens. Man sieht seine charakteristische Gestalt so oft von weitem, dass man sich einfach sagen muss: Da muss ich auch einmal hin. Geschafft haben es Andi, Iris, Jörg, Jürg, Ruth, Stefan und Thomas. Ein besonderer Dank geht an Stefan für sein Engagement als Tourenleiter, an die Photografen für die tollen Bilder und an alle für Bier, Schoggi und gute Sprüche.
Unsere Route:
Samstag: (1350 hm, 12 km)
  Heerbrugg ab 05:53 – Sertig Sand ab 08:45 – Sertigpass 12:00 – Passhöreli 13:00 – Keschhütte an 14:45
Sonntag: (958 hm, 13 km)
  Keschhütte ab 06:00 (Nebelstart) – Skidepot 08:15 – Piz Kesch 09:45 – Porta d'Es-cha 12:15 – Escha Hütte 12:45 – Madulain 14:00

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Blüemberg

24.- 25.3.2018

Dabei waren: Urs (TL), Andi, Otto, Daniela, Markus, Thomas

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Bivio

17. März Roccabella, 18. März Pis Scalotta
Bivio heisst zu Deutsch zwei Weg, und die gingen wir mit unseren Tourenskiern. Wegen schlechter Sicht und einer erheblichen Lawinensituation, musst etwas um geplant werden. Am Samstag stand ausschlafen und der Roccabella auf dem Plan. Bei Nebel, leichtem Schneefall und guter Laune standen wir um halb eins auf dem Gipfel.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag fiel Schnee. Auf dem Weg zu unserem Ziel gab es alles: Sonne, Schneefall, Spitzkehren Training und dicken Nebel. Dank GPS konnte der Weg daraus gefunden werden und wir standen Punkt zwölf auf dem Gipfel des Piz Scalotta (2991).
Mit dabei waren: Jürg, Magali, Karin, Thomas, Jörg, Iris, Philipp, Stefan, Mischa (TL).

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Bruschghorn

4. März 2018: Bei prächtigem Wetter und stürmischem Föhn führte uns der TL in 5 h auf den Gipfel des Bruschghorns. Die unterschiedlichen Schneeverhältnisse bei der Abfahrt konnten die Teilnehmer nicht beeindrucken. Ohnehin bietet diese Tour durch eine fantastische Landschaft eher dem Auge etwas, als dem skifahrerischen Genuss. Dabei waren: Paul (TL) mit seinem Hund Perro, Noah, Andreas, Ueli, Thomas B., Thomas H., Markus, Beni, Ruth, Jürg T., Magali, Jürg E.

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Schilt und Alpbiglenstöckli

25. Februar 2018: Wir liessen uns vom Nebel nicht abschrecken und wurden dafür belohnt! Nach einer Zug- Alpentaxi- und Schleppliftfahrt ging’s dann endlich los. Markus führte uns auf den Schilt. Kurz unterhalb des Gipfels dann die grosse Überraschung – Die JO Brugg hatte den Anlass “Grill and Chill auf dem Schilt” – und so kamen wir unverhofft zu Spiessli ab dem Grill und Bier. Anschliessend gings runter in den Nebel um anschliessend auf dem Alpbiglenstöckli die Sonne nochmals zu geniessen. Nach der Abfahrt nach Obstalden und kurzer Einkehr gab’s eine kurze Postautofahrt nach Mühlehorn, wo sich dann unsere Wege nach Ost und West trennten. Mit dabei waren: Markus (TL), Beat, Zita, Richard, Jörg, Thomas

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Hochtourenkurs

24. – 25. Februar 2018: Anseilen? Gehen am langen und kurzen Seil? Partnercheck? Halten eines Ausrutschers? Selbstaufstieg aus Gletscherspalte? Flaschenzug? Steigeisen und Pickel? Verankerung im Firn? Rucksackinhalt und Ausrüstung? Planung mit Karte und Kompass? Orientierung im Gelände? Das Wochenende war reich befrachtet mit alpinistischen Themen. Roger, unser, zu dem Zeitpunkt noch zukünftiger, Sommertourenchef, hatte ein Auto voll Material und eine volle Ladung an Themen parat für uns, die wir mit unterschiedlichen Erwartungen und Vorkenntnissen zu diesem Kurs angereist waren. Warum macht man einen Hochtourenkurs auf 1240 müM, und das im Winter? Das wurde uns sehr schnell klar. Zu dieser Jahreszeit ist es ausserhalb unseres heimeilgen Clubheims ziemlich exakt so, wie häufig Sommer auf den hohen Alpenbergen. Schnell werden die Finger klamm beim Knoten machen und Schnee und Eis sind sowieso ständige Begleiter. Üben also unter Realbedingungen, das neblige Wetter trug das Seine dazu bei. Für die jüngeren Teilnehmer war das alles noch zu wenig streng und zu wenig kalt. Davon zeugt das grösste Iglu, das im Hägis seit Menschengedenken gebaut wurde. Am Sonntag überraschte uns Stefan nach dem Zmorge mit einer tollen Instruktion, inklusive Unterlagen zum mitnehmen, über die Orientierung mit Karte und Kompass. Dann ging es gleich raus ins Gelände, wo die Tücken beim Laufen nach Kompass 1:1 und in mehr oder weniger grossen Zielabweichungen erfahrbar waren. Danke Roger und Stefan für die gute Idee und perfekte Vorbereitung und allen die gekommen sind und so das z’Berg gehen inder Sektion Kamor sicherer machen.

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Guggernüll

18. Februar 2018: Ein Berg mit einem kurligen Namen und die halbe Tour bequem mit der Gondeli, das sind offenbar die Ingredienzen, mit denen man die Kamörlerinnen und Kamörler auch bei düsterem Wetter aus den Stuben locken kann. Die ander Vermutung war, dass es unserem Tourenleiter Stefan lag. Jedenfalls zog ein beachtlicher Tatzelwurm von 20 Personen vom Splügener Skigebiet Tanatzhöhi durch den Nebel Richtung Guggernüll. Dank guter Vorbereitung und GPS wurde der Gipfel problemlos erreicht und für das Gipfelfoto lachte auch kurz die Sonne. Wider Erwarten war der Schnee für die Abfahrt ganz passabel. Und nach einem Einkehrschwung raste die Horde dann über die schwarze Piste tal- und heimwärts.

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