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Kletterntour am Brüggler

17. Mai 2020, Der geschlossene Campingplatz auf unserem Lieblingsklettergarten in Bellinzona und nicht zuletzt das schlechte Wetter im Tessin hat unseren Kletterkurs in eine Klettertour am Brüggler umgewandelt.
Der Brüggler gehört seit jeher zu den schönsten und bekanntesten Kalkplatten der Ostschweiz. Um dem grossen Ansturm zuvor zukommen wurde der Treffpunkt auf dem Aegeten Parkplatz auf 0615 festgelegt.
Am Fuss der Brügglerplatte wurde das Standbauen, die Sicherungstechnik für den Vor- und den Nachsteiger, das Anbringen von mobilen Sicherungsgeräten und nicht zuletzt das Abseilen repetiert, bevor es dann in die Mehrseillängen ging. Am Anfang lähmte der sehr kalte Fels unsere Kraft in den Fingern. Doch sobald die Sonne den Kalk wärmte, die aus dem Winterschlaf geweckte Routine erwachte, kam dann auch endlich der Kletterspass wieder auf!
Mit dabei waren:
Ruth, Jürg, Rouven, Jill, Marco, Markus, Stefan & Roger (TL)

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Pazolastock, Piz Cavradi, Badus, Rossbodenstock

Samstag 22. Februar 2020:

Das Skitourenwochenende am Oberalppass wurde per ÖV durchgeführt.
Um 05:54 ab Heerbrugg ging es per Bahn zum Oberalppass. Dort, im Restaurant Piz Calmot erlaubten wir uns eine kleine Stärkung bevor es um 09:30, die Skier angefellt, Richtung Pazolastock ging, den wir um ca. 11:15 ohne wesentliche Zwischenfälle erreichten. Auffallend auf dem Gipfel war die restlose Demontage der Militärbaracken. Wir glaubten vorerst, dass wir auf dem falschen Gipfel wären :-). Nach einer kleinen Pause auf dem Gipfel ging es gestärkt zur Martschallücke, von dort Abfahrt über eher faulen Schnee zum Lai Tuma, der offiziellen Quelle des Vorderrheins. Der kleine Gegenanstieg zur Maighelshütte zehrte zu wenig an unseren Energiereserven, sodass noch genug Substanz vorhanden war, um den Piz Cavradi zu besteigen, dessen Gipfel wir um 14:30 erreichten.
Dank milden Temperaturen, Kaiserwetter und einer mässigen Lawinenstufe konnten wir diesen Tag vollumfänglich geniessen. Die Bewirtung auf der Maighelshütte war wie immer vortrefflich.

Sonntag 23. Februar 2020:

Tagwach 05:15, Frühstück 05:30, Tourenstart: 06:30 im Morgengrauen. Zuerst ging es entlang der offiziellen Skiroute 235b dann über einen kleinen Abstecher Richtung SW bis wir den Grat des Badus erreichten. Von dort wurden die Skis auf den Rucksack gebunden und mit  Steigeisen erreichten wir den Gipfel Badus (Six Madun) den wir Richtung Norden überschritten. Dank den Steigeisen bereiteten uns die vereisten Stellen beim Auf- und Abstieg keine wesentlichen Probleme. Die Abfahrt hinunter zum Punkt 2550 musste mehrmals wegen schneefreien Passagen unterbrochen werden. Nach einer kurzen Stärkung nahmen wir die letzten 300 hm unter unsere Ski und um 11:00 standen wir auf dem Rossbodenstock. Eine hohe Wolkendecke, zum Teil etwas Nieselregen, zum Teil wenig Schneefall waren unsere sonntäglichen Begleiter.

Die Abfahrt vom Rossbodenstock hatte es in sich. Der sehr abgeblasene Gipfelhang verlagerte das Lawinenproblem in ein anderes. Die ersten 50 m bis 100 m waren im hart gepressten Schnee fahrbar. Danach folgte eine apere Stelle mit Steinen und Eiseinschlüssen, welche vom Gipfel aus nicht erkennbar war. Diese Stelle zwang uns dazu die Skier abzuschnallen und zu Fuss diese Stelle im sehr steilen Gelände zu bewältigen. Beim erneuten Anziehen der Skis, rutschte ein Tourenmitglied auf dem sehr hart gepressten Schnee aus. Hilflos mussten wir zusehen, wie unser Tourenmitglied den sehr steilen Hang hinunter raste, aus unserem Blickfeld hinaus. Dank einer Seilwindenrettung durch die Rega wurde das mittelschwer Verletzte Tourenmitglied in ein Spital geflogen.
Ich als Tourenleiter möchte mich bei allen Tourenmitgliedern herzlich bedanken für eure souveränen Reaktionen, die sehr schnelle Hilfestellung und die Ruhe, die ihr während der ganzen Rettungsaktion bewahrt habt. Mittlerweile ist das Tourenmitglied zum Glück wieder daheim und auf dem Weg der Besserung

Gemeinsam Bergtouren mit guten Freunden zu unternehmen, Schweiss beim Aufstieg auszustossen, Fernsicht auf dem Gipfel zu geniessen und schöne Stunden in unseren Bergen mit euch zu erleben, sind wohl jene Gründe weshalb es uns in die Berge zieht.
Als oberstes Ziel gilt für mich aber immer, dass alle gemeinsam gesund nach Hause kommen. Dieses primäre Ziel haben wir bei dieser Tour leider nicht erreicht!
Mit dabei waren:
Jürg, Magali, Philipp, Iris, Sarna (Gast), Jörg, Christoph, Ruth, Jürg, Stefan (TL)

 

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Walachamm, Pt.236

16. Februar 2020: Neun vom Kamor fuhren ins Weisstannental, einer vergass die Skischuhe, da waren`s nur noch acht. Genügend Schnee von Anfang an, aber nass. Pause auf Untergalans und dann mit Stollen, die wir aber wegwachsen konnten, weiter steil hinauf zur Hinter Mad und auf den Chamm. Die Sicht wird besser und die St.Galler Oberländer Berge bekommen Namen. Nicht schlecht fahrbarer, aber schwerer Schnee lässt uns ins Tal gleiten. Während wir in der Beiz den Durst stillen, kommt der Neunte, dessen Schuhe eingeflogen wurden und dann eine eigene Tour machen konnte. Dabei waren: Vera, Ruth, Vreni, Iris, Jörg, Markus, Ueli, Andi und Philipp (TL)

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Hochwang

9. Februar 2020: Am Sonntag starteten wir zu sechst am morgen früh von Heerbrugg mit dem Zug Richtung Chur, in Landquart stiegen noch drei Teilnehmer dazu. Von Chur mit dem Arosabähnli nach St. Peter-Molinis und mit dem Sportbus in das Skigebiet Hochwang. Dann sehr gemütlich mit Sesselbahn und Skilift auf knapp 2300m. Der Aufstieg über den Ratoser Stein zum Hochwang war relativ kurz aber sehr windig. Es folgte ein fast 1100m lange Abfahrt im schönsten Pulverschnee nach Alp Falsch. Von dort 600m Aufstieg auf den Sunntigberg und dann wieder runter im besten Pulver nach Sagaboda. Zuletzt nochmals 300m Gegensteigung nach Stams. Bei der Abfahrt nach Obersays wurde der Schnee dann doch langsam knapp und wir mussten die Skier noch kurz tragen. In Obersays gab es leider keine Beiz, dafür mussten wir nicht lange auf den Bus nach Landquart warten. Im Zug nach Heerbrugg wurden wir aber doch noch mit einem feinem Bünder Bier entschädigt. Wunderbares Wetter, drei Gipfel, 1200m Aufstieg und fast 2500 Abfahrt, «megageil». Dabei waren Magali und Jürg, Christof, Stefan, Andreas, Hanna, Markus (SAC Säntis), Vreni (SAC Säntis) und Markus (TL).

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Hasenflüeli

26. Januar 2020: Der Cunggel wäre ein beliebter Skiberg zwischen dem Prättigau und dem Schanfigg. Bei fast allen Lawinenstufen könnte dieser Berg begangen werden. Aber eben, wenn da halt kein Schnee liegt kann auch keine Skitour dort durchgeführt werden.
Das hat natürlich unser Tourenleiter rechtzeitig gemerkt und eine Alternativtour ausgewählt, die uns auf das alt bekannte Hasenflüeli gebracht hat. Der ausgesetzte Aufstieg vom Skidepot zum Gipfel über abgeblasenen Fels und einigen Eisplatten liess das Bergsteigerherz etwas höher schlagen. Obwohl diese Tour von St. Antönien aus leicht und sehr viel begangen ist, haben wir trotzdem den einen oder anderen unverspurten Pulverschneehang entjungfern dürfen.
Mit dabei waren: Karin, Sabrina, Hanna, Rahel, Ruth, Manuela, Andreas, Peter, Zepp und Stefan (TL)

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Hochrohkopf

19. Januar 2020: Unsere Rufe nach einem Bitzeli Neuschnee wurden erhört! Der Hochrohkopf ist eine weniger bekannte Skitour im hinteren Laternsertal. Das heisst natürlich nicht, dass man dort auf dem normalen Weg allein ist. Das ist  erst in der Variantenabfahrt hinten durch der Fall. Originalton von Teilnehmern: “Traumhang”, “schön war’s”, “war Hammer”. 14 Teilnehmer; Leitung Philipp. Besten Dank!

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Eisklettern Engadin

18. - 19. Januar 2020: Dass Rogers Eiskletterweekends im Engadin keine Minderheitenveranstaltungen sind, zeigte sich einmal mehr. Obwohl am gleichen Wochende noch eine Skitour im Programm stand, trafen sich am Samstagmorgen zu dunkler Stunde 12 Kamörlerinnen und Kamörler für die Fahrt nach Pontresina. Rogers Auto, wie immer, vollgeladen mit professionellem Equipment. Am Sonntag erhöhte sich die Teilnehmerzahl gar noch auf 13. Dank frühzeitiger Anfahrt konnten wir mehrere Routen für uns einrichten. Und schon bald bekamen die steilen Eisfälle unsere Werkzeuge und Steigeisen zu spüren. Alle Routen konnten bestens von oben abgesichert werden. So kletterten auch Anfänger, wie der Schreibende, sicher und ohne Nervernflattern. Die Kälte bekamen alle gleichermassen zu spüren, zum Glück konnten die klammen Finger und Zehen im nahen Cafe aufgewärmt werden. Bis nach dem Einnachten wurde an den beleuchteten Eiszapfen weiter geklettert. Nach einem feinen Z’nacht war es natürlich naheliegend, den Schlummertrunk an der Hotelbar eines St. Moritzer Nobelhotels zu genehmigen. Das Studium der feudalen Getränkekarte lies bald Gedanken aufkommen, ob wir uns kurz vor oder bereits in einer Phase spätrömischer Dekadenz befinden: Cognac für 1’800 CHF, nicht für die Flasche, sondern für 4 Zentiliter. Wir fanden zum Glück noch etwas günstigeres. Der Sonntag brachte kaltes aber strahlendes Wetter und so genossen wir nochmals einen erfüllenden Tag.

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Mattlishorn

12. Januar 2020: Das Mattlishorn (auf der Landkarte: “Mattjisch Horn”) ist ein beliebter Skiberg zwischen dem Prättigau und dem Schanfigg. Der Gipfel bietet eine ausgedehnte Aussicht in den Rätikon und bis zum Bernina und zum Finsteraarhorn. Der Aufstieg erfolgt von Langwies zuerst über einen etwas steileren Waldweg, dann über sanfte sonnige Hänge zum Rücken, der unschwer zum Gipfel führt. Wir zwölf Kamörler machen uns bei prächtigem Wetter auf den Weg. Im Wald müssen wir mangels Schnee die Skier stellenweise tragen, aber nach Pirigen ist es nur noch schön. Wir nehmen es gemütlich – für einige ist es die erste Skitour des Winters, und die Pausenplätze sind sonnig und windstill… Bei der Abfahrt haben wir viel Platz und ganz ordentlichen Schnee für weite Schwünge. Nur der Waldweg ist ruppig. Na ja; toll war’s allemal, und wir freuen uns auf weitere coole Touren, vielleicht wieder mit einem Bitzeli Neuschnee;-)

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Lawinenkurs

05. Januar 2020: Der alljährliche Lawinenkurs wurde an den Hochtourenkurs angeknüpft und fand somit in der Clubheimregion statt. Geübt wurden der Umgang mit dem LVS, die Signalsuche, die Grobsuche und das Auskreuzen bei der Feinsuche. Wegen der minimalen Schneehöhe kamen das Üben mit der Sondierungsstange und das Ausgraben eines verschütteten Opfers etwas zu kurz.
Das Gelernte wurde dann auch gleich nach der Mittagspause in 3 Lawinenunfall-Szenarien getestet. Dabei wurden die rund 32 Teilnehmer in 3 Gruppen aufgeteilt, welche die verschütteten LVS möglichst rasch orten und bergen sollten.
Die Aufgaben wurden mit Bravur bestanden.
Vielen Dank an unseren Wintertourenchef Benjamin Loher für das Organisieren!

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Hochtouren Kurs

04. Januar 2020: Ziel des Hochtourenkurses war, durch mehr Wissen und Routine das gemeinsame „z’ Berggehen“ effizienter und sicherer zu machen.
Die grosse Teilnehmerzahl wurde in Gruppen aufgeteilt, welche jede einen fiktiven Gipfel zu besteigen hatte. Dabei kommt natürlich gleich die Frage auf, was muss in den Rucksack, wann werden wir Losmarschieren wie lange werden wir unterwegs sein, gibt es Kletterstellen, in welchem Zustand ist der Gletscher, wo sind die Schlüsselstellen, etc…
Nach der fiktiven mentalen Tourenvorbereitung ging’s dann auch gleich ins Gelände zum Üben: Einbinden, Seilverkürzung, Gehen am langen und kurzen Seil, Ausrutscher halten, T- Schlitz Verankerung im Firn erstellen konnten instruiert und geübt werden. Die Slackline, die uns Louis in 9 m Höhe zwischen zwei Bäumen installiert hat, gab uns die Möglichkeit, Selbstaufstiege und Flaschenzüge bei einem Spaltensturz zu üben. Dank dem „miesen“ Wetter (Regen, Schneefall und feuchte Kälte) erhielt dieser Kurs einen sehr realistischen Touch.
Der grosse Dank geht an Roger, unseren Sommertourenchef, der mit seinem grossen und motivierten Engagement die Clubheimumgebung in ein „Gletscherado“ verwandelt hat.
Kulinarisch verwöhnt hat uns Magali mit einem feinen Znacht. Vielen Dank!
Anzahl Teilnehmer: 21

 

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