An heissen Sommertagen kann eine Abkühlung nur in den hohen Bergen stattfinden.
Diese Abkühlung haben Renia, Jürg, Ruth und Stefan (TL) genossen.
Der erste Tourentag (Sonntag) beschränkte sich, -dank der komfortablen Seilbahn zum Albigna Stausee-, auf den kurzen Hüttenzustieg, einer Schnellbleiche im Seilhandling, dem Klettern im umliegenden Klettergarten der Albigna Hütte und nicht zuletzt der Akklimatisation für die bevorstehende Bergtour.
Der Gipfeltag (Montag) kann wie folgt festgehalten werden:
Verhältnisse auf der Tour:
Beim Tourenstart war ein leichter Nieselregen spürbar, der sich bald auflöste. Die Wolkendecke auf ca. 3600 m ü. M. war hartnäckig und verhinderte das Abstrahlen auf dem Gletscher. Dies hatte zur Folge, dass ein Einsinken auf dem Trittschnee des Gletschers unvermeidbar war. Abgesehen von ein paar wenigen Aufhellungen blieb diese Wolkendecke aber hartnäckig und verhinderte teils auch die Sicht zum Gipfel. Der Gletscher war im unteren Teil schon etwas ausgeapert, aber sonst gut eingeschneit, sodass die wenigen Spalten keine ernsthaften Sorgen bereiteten. In einer vierer Seilschaft mit einem 50 m Seil wurde dieser überquert. Nach der Bochetta dal Castel, wurde die Seilschaft aufgelöst und die Steigeisen entfernt, um die sehr leichte Blockkletterei effizienter zu meistern. Dabei wurde versucht die Schneefelder auf dem festen Blockfelsen zu umgehen. Mit zunehmender Schwierigkeit wurden 2 Zweierseilschaften gebildet. Auf dem Gipfel gab es zur tiefen Temperatur (2°C) eine mässige Brise, welche uns von einer gemütlichen Gipfelrast abhielt.
Aus zeitlichen Gründen wurde auf die Überschreitung zum Hauptgipfel verzichtet.
Der Abstieg verlief problemlos zehrte aber, wegen dem sehr weichen Trittschnee auf dem Gletscher und dem eher etwas mühsamen Weg durch Geröll und Felsen und nicht zuletzt wegen dem zusätzlichen Aufstieg zur Hütte, an unseren Kräften.
