Der Holzertag 2026 stand ganz im Zeichen der gemeinsamen Arbeit und der Vorbereitung auf den kommenden Winter.
Vorholzen
Bereits am «Vorholzertag» wurden zwei alte Bäume gefällt. Gleichzeitig konnten wichtige Vorarbeiten für den eigentlichen Holzertag vom 5. September geleistet werden. Damit war eine optimale Grundlage für die anstehenden Arbeiten geschaffen.
Holzertag
Am Holzertag selbst stand die Verarbeitung des Holzes im Mittelpunkt. Das Holz wurde gespalten, sorgfältig gestapelt und für den Winter im Holzschopf eingelagert. Dank des engagierten Einsatzes aller Beteiligten konnte der Holzvorrat deutlich aufgestockt werden. So voll war der Holzschopf schon lange nicht mehr.
Auch kulinarisch wurden die Holzer aus unserer 5-Sterne-Küche verwöhnt. Manuela hatte alle Hände voll zu tun und zauberte ein wunderbares Drei-Gang-Menü auf den Tisch.
Neues Bänkli
Dank der grosszügigen Unterstützung unserer Mitglieder Marco Fenk (Fenkholz) und Jan Walt (Walt Holz) dürfen wir ab sofort auf einem neuen Sitzklappbänkli Platz nehmen. Herzlichen Dank für dieses tolle Geschenk.
Der Holzertag 2026 war ein voller Erfolg. Neben der geleisteten Arbeit bot er auch Gelegenheit für kameradschaftliche Gespräche sowie zum Auflebenlassen alter Geschichten und Erlebnisse. Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen beigetragen haben.
Vorholzer: Wisi, Philipp, Reto, Magali, Jürg
Holzer: Christof, Ester, Prisca, Kaspar, Jean-Pierre, Harry, Jan, Martin, Urs, Andreas, Domenik, Guido, Zepp, Manuela
Am Samstag den 22.08.2026 um 08:45 trafen sich Yves, Reto, Moritz, Rosmarie und Stefan (TL) beim Aegeten Parkplatz, um das Abenteuer Piz Medel in Angriff zu nehmen. Mit dem PW gings gleich los nach Curaglia. Dank der Fahrbewilligung, die am Ende des Dorfes Curaglia, nach dem Sägewerk per TWINT für CHF 10.- gekauft werden kann, war der Weg frei, um mit dem Auto möglichst nah an die Medelserhütte zu fahren. Diese erreichten wir nach 3 Stunden Wandern, und einer kleinen Mittagspause.
Am Sonntag, nach einem reichhaltigen Frühstück, machten wir uns mit Stirnlampen auf den Weg zum Piz Medel. Dank der sehr guten Markierung, (rote Punkte im Fels) war der Zustieg zum Gletscher sehr leicht zu finden. Um die steile Flanke des auslaufenden Gletschers zu meiden, kraxelten wir ca. 80 m weiter hoch, wo wir gut im flachen Teil des Gletschers einsteigen konnten.
Der gut ausgeaperte Gletscher lag im Nebel. Mit einem eingezeichneten GPS-Track war das Finden der Route trotz dickem Nebel kein Problem. Der untere Teil des Gletschers war mehr oder weniger spaltenfrei, jedoch mit zunehmender Höhe erhöhte sich die Spaltenzahl kritisch, sodass nur über einen Zickzackkurs der Weg durch das Spaltenlabyrinth gefunden werden konnte!
Dank GPS war das finden des Grates, der zum Gipfel führt, kein Problem. Nach einer kleinen und einfachen Blockkletterei erreichten wir den Gipfel Piz Medel.
Beim Abstieg über den Gletscher wurde etwas Adrenalin ausgeschüttet, als Stefan (TL) beim Wegfinden eine Schneebrücke zum Einstürzen brachte, und mit dieser einige Meter in die Spalte abrutschte. Dank der superschnellen Reaktionszeit von Reto konnte ein weiters Abstürzen verhindert werden. Nachdem Reto die Seilschaft mit einer Eisschraube fixiert hatte, konnte sich Stefan aus eigener Kraft befreien.
In der Medelserhütte gab’s dann eine kleine Stärkung, bevor der Abstieg zum Auto in Angriff genommen wurde.
Die Chronologie des Sonntages
04:45 Tagwache
05:45 Abmarsch
07:10 Gletschereinstieg
09:30 Gipfel
09:45 Abstieg
12:55 Medelserhütte
13:45 Abstieg
15:30 Parkplatz P.1596
18:00 Parkplatz Aegeten
Am 16.08. stand beim FaBe Seilbähnla auf dem Programm. So viele FaBelerinnen und FaBeler wie schon lange nicht mehr trafen um 10.00 Uhr im Klettergarten in Koblach ein. Und siehe da: Das Seilbahnbau-Team hatte schon eine richtig lange Seilbahn mit Start in schwindelerregender Höhe installiert. Nach fachkundiger Anleitung durch Rouven gings los und gross und klein stürzte sich ein ums ander Mal über die Felswand in die Tiefe:-) Nach einer Mittagspause sogar auch zu zweit und mit noch mehr Schwung… Und neben dem Seilbähnla nutzten die einen oder anderen die Gelegenheit um auch noch eine Route zu klettern. Mit dabei waren (ganz oder teilweise;-) die Familien Blatter, Walt, Broger, Loher, Ulmann, Eggenschwiler, Dietsche/Bischofberger. Es hat grossen Spass gemacht! Ein riesiges DANKESCHÖN an das Seilban-Bau und Betreuungsteam Rouven, Martino, Jill und Alison!!
Klettersteig und Sustenhorn
Samstag: Kurzweiliger Zustieg zur Tierberglihütte via Klettersteig. Tolle Feststrukturen und einizigartige Tiefblicke auf den Steingletscher und ins Haslital. Auf der Hütte genossen wir eine ausgedehnte Pause mit viel Trinken, denn es war ziehmlich warm - auch auf 2`795 Meter über Meer. Nach einer intensiven Schulung auf dem Gletscher, beherrschten alle den Flaschenzug perfekt. “s`nöchscht mol gez e Prüffig”
Sonntag: 05:00 Uhr Aufbruch im Stirnlampenlicht über den Steingletscher, über ein kleines Felsband, zur Schlüsselstelle. Taktische Wegfindung und Konzentration duch das beeindruckende Spaltenlabyrinth, danach stetiger Antieg zum Gipfel des Sustenhorns, 3`503 Meter über Meer. Auf dem Gipfel brauchten wir unsere Daunenejacken um zu wärmen. Abstieg: Der Aufstiegspur entlang zurück zur Tierberglihütte, danach auf dem Normalweg zurück ins Tal. Ein starker Eindruck bleibt: Der Gletscherückgang der letzten 30 Jahren ist enorm spürbar. Dennoch ein wünderschönes Wochenende in den Bergen – DANKE!
Abschluss: Wohlbehalten – glücklich – zufrieden – war schön mit euch – gerne wieder einmal – e biz uf de Schnöre – für alle etwas – Wunderschön – Freunde
Teilnehmende: Reto von Alman, Manuel und Christoph Langer, Rosmarie und Moritz Lauwiner (Fahrer) und Ueli Steiner (TL)
An heissen Sommertagen kann eine Abkühlung nur in den hohen Bergen stattfinden.
Diese Abkühlung haben Renia, Jürg, Ruth und Stefan (TL) genossen.
Der erste Tourentag (Sonntag) beschränkte sich, -dank der komfortablen Seilbahn zum Albigna Stausee-, auf den kurzen Hüttenzustieg, einer Schnellbleiche im Seilhandling, dem Klettern im umliegenden Klettergarten der Albigna Hütte und nicht zuletzt der Akklimatisation für die bevorstehende Bergtour.
Der Gipfeltag (Montag) kann wie folgt festgehalten werden:
Verhältnisse auf der Tour:
Beim Tourenstart war ein leichter Nieselregen spürbar, der sich bald auflöste. Die Wolkendecke auf ca. 3600 m ü. M. war hartnäckig und verhinderte das Abstrahlen auf dem Gletscher. Dies hatte zur Folge, dass ein Einsinken auf dem Trittschnee des Gletschers unvermeidbar war. Abgesehen von ein paar wenigen Aufhellungen blieb diese Wolkendecke aber hartnäckig und verhinderte teils auch die Sicht zum Gipfel. Der Gletscher war im unteren Teil schon etwas ausgeapert, aber sonst gut eingeschneit, sodass die wenigen Spalten keine ernsthaften Sorgen bereiteten. In einer vierer Seilschaft mit einem 50 m Seil wurde dieser überquert. Nach der Bochetta dal Castel, wurde die Seilschaft aufgelöst und die Steigeisen entfernt, um die sehr leichte Blockkletterei effizienter zu meistern. Dabei wurde versucht die Schneefelder auf dem festen Blockfelsen zu umgehen. Mit zunehmender Schwierigkeit wurden 2 Zweierseilschaften gebildet. Auf dem Gipfel gab es zur tiefen Temperatur (2°C) eine mässige Brise, welche uns von einer gemütlichen Gipfelrast abhielt.
Aus zeitlichen Gründen wurde auf die Überschreitung zum Hauptgipfel verzichtet.
Der Abstieg verlief problemlos zehrte aber, wegen dem sehr weichen Trittschnee auf dem Gletscher und dem eher etwas mühsamen Weg durch Geröll und Felsen und nicht zuletzt wegen dem zusätzlichen Aufstieg zur Hütte, an unseren Kräften.
Tourenbericht: Hochtour auf den Piz Tschierva
Datum: 27. und 28. Juni 2026
Teilnehmer: Manuela und Christoph (Fotograf), Rosmarie und Moritz, Reto (Fahrer), Ueli (TL)
Tag 1: Heisser Aufstieg und ein unfreiwilliges Picknick
Die Anreise führte uns mit dem Auto, das Reto steuerte, ins Engadin und weiter hinein ins Val Roseg. Unser Plan, uns im Restaurant Roseg vor dem Aufstieg nochmals ordentlich zu stärken, wurde allerdings jäh gebremst: Das Personal wollte uns nicht bedienen – oder hatte einfach zuviel Stress. Flexibel wie wir sind, suchten wir uns ein schattiges Plätzchen und assen kurzerhand aus dem eigenen Rucksack.
Danach ging es an den eigentlichen Aufstieg zur Tschierva-Hütte. Die Sonne meinte es gut mit uns. Bei warmen Temperaturen kamen wir ordentlich ins Schwitzen. Umso besser schmeckten die kühlen Getränke, die wir uns nach der Ankunft auf der Hütte gönnten.
Frisch gestärkt nutzten wir den Nachmittag für eine kurze Seilschulung, um die Handgriffe für den nächsten Tag aufzufrischen. Mitten in den Knoten- und Seilübungen setzte dann der Regen ein und wir flüchteten unter Dach.
Tag 2: Gipfelsturm und Kutschen-Finale
05:15 Uhr – Der Aufbruch: Wir starteten gemütlich in den Tag. Der Weg führte uns zuerst über steiles Gelände, stets den Steinmännchen nach, bis wir den Gletschereinstieg erreichten.
Der Mittelteil: Nach dem Gletscher schlängelte sich die Route um und über grosse, imposante Steinblöcke.
Der Gipfel: Je näher wir dem höchsten Punkt kamen, desto weicher wurde der Schnee. Teils brachen wir tief ein, was nochmals ordentlich Beinarbeit forderte. Doch der Einsatz lohnte sich: Der Ausblick vom Piz Tschierva war phänomenal!
Der Abstieg
Zurück wählten wir den gleichen Weg. Mit jedem Höhenmeter, den wir verloren, stiegen auch die Temperaturen wieder spürbar an. Es wurde von Minute zu Minute heisser – bis Petrus ein Einsehen hatte: Nicht unverhofft kam der Regen und kühlte uns wieder runter.
Beim Restaurant Roseg angekommen wartete das verdiente Highlight auf uns: Wir liessen die Wanderschuhe links liegen und legten das letzte Stück zum Auto gemütlich mit der Pferdekutsche zurück.
06.06.2026 Tourenbericht Rheinschlucht
Von Tamins aus ging es diesmal entgegen der gewohnten Richtung über abwechslungsreiche Bikewege hoch zur Aussichtsplattform, die einen fantastischen Tiefblick über die Rheinschlucht bot. Weiter führte die Route vorbei am leuchtend türkisblauen Caumasee bis nach Laax für eine kurze Kaffeepause. Frisch gestärkt ging es auf genialen Wanderweg-Trails steil hinab an den Rhein und von dort auf knackigen Uphill-Trails wieder hinauf nach Versam zum Mittagessen. Das grandiose Finale bildete ein seitlich steil abfallender, ausgesetzter Trail mit phänomenaler Aussicht Richtung Bonaduz, wo das wohlverdiente Abschlussbier bei bestem Sonnenschein genossen wurde.
Die Tour war herausfordernd, aber unglaublich lohnend. Technische Passagen, atemberaubende Landschaften und lange Singletrails machten die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Trail verlangte viel von uns ab, belohnte uns jedoch mit grandiosen Abfahrten und beeindruckenden Panoramen.
Route (Rundtour 47km, 1250Hm)
TN: Bruno Haas, Rahel Langenegger, Michael Kuster, Patirk Töngi, Mario Sieber (TL)
Biwak-Wochenende FaBe, 6./7. Juni
Trotz unsicherer Wetterprognosen entschieden wir uns, das geplante Biwak-Wochenende durchzuführen - in der Hoffnung auf möglichst trockene Bedingungen. Ausgangspunkt war Malbun (LI), von wo aus wir zu unserem Biwakplatz aufbrachen.
Schon bald erreichten wir einen namenlosen flachen Gipfel mit traumhafter Rundumsicht. Die Kinder sicherten sich sofort die flachste Stelle für die Nacht und deponierten dort ihre schweren Rucksäcke. Anschliessend wurde tatkräftig angepackt: Holz wurde gesammelt, die mitgebrachten Sägen kamen zum Einsatz, und geeignete Wasserstellen für den Nachschub wurden erkundet.
Bald knisterte das Feuer, und das mitgebrachte Abendessen konnte grilliert und in gemütlicher Runde genossen werden - begleitet von einem Glas, beziehungsweise Becher, Wein für die Erwachsenen. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte eine spannende Jägerhütte, die von den Kindern entdeckt wurde. Dort verbrachten sie die Zeit nach dem Nachtessen bis zum Einbruch der Dunkelheit.
Ganz trocken blieb es leider nicht. Es war wechselhaft, Regen und Sonnenschein wechselten sich ab, was zu faszinierende Stimmungen führte und auch einen wunderschönen Regenbogen durften wir bestaunen. Die Nacht verlief kühl, es war aber für alle ein spannendes und besonderes Erlebnis.
Am Morgen erwachten wir im Nebel. Nach dem Zusammenpacken wurde nochmals ein Feuer entfacht, und bei einem gemütlichen Frühstück stärkten wir uns für den bevorstehenden Tag.
Anschliessend brachen wir zu den umliegenden Gipfeln auf. Den grössten Teil der Strecke bewältigten wir mit vollem Gepäck auf dem Rücken. Alle meisterten diese Herausforderung grossartig. Beim letzten Gipfel, dem Augstenberg, zeigte sich sogar noch der blaue Himmel und sorgte für einen gelungenen Abschluss unserer Tour.
Nach dem Abstieg kehrten wir in der Alp Pramadee ein, wo wir bei einem Getränk nochmals auf das Erlebte zurückblicken konnten, bevor es zurück in die Zivilisation ging.
Es war ein sehr schönes, abwechslungsreiches und abenteuerliches Biwak-Wochenende, das allen in bester Erinnerung bleiben wird.
Teilnehmende: Familien Eggenschwiler, Broger und Blatter.
Am 24. Mai führte uns der SAC-Ausflug ins wunderschöne Murgtal zum gemeinsamen Bouldern. Schon der Zustieg war ein kleines Abenteuer: Mit den Matten auf dem Rücken spazierten wir entlang des Bachs und überquerten diesen, um zu den verschiedenen Felsblöcken zu gelangen.
Kaum angekommen, legten die ersten motiviert los und erklommen die Felsen. Andere wiederum studierten zuerst aufmerksam die Routen im Führer, bevor sie sich an anspruchsvolle Griffe und knifflige Passagen wagten. So fand jede und jeder die passende Herausforderung und Gross und Klein hatten Freude am Klettern und Entdecken.
Zwischen den verschiedenen Boulderherausforderungen blieb auch Zeit für Gemütlichkeit. Gemeinsam wurde ein Feuer entfacht, auf dem Würste gebraten wurden, und bei einem entspannten Picknick genossen wir die herrliche Umgebung. Die schöne Landschaft des Murgtals bot dabei die perfekte Kulisse für einen gelungenen Tag in der Natur.
Der Ausflug war nicht nur ein sportliches Erlebnis, sondern auch ein geselligen Tag.
Mitgebouldert sind die Familien (oder zumindest Teile davon;-) Blatter, Loher, Ulmann (mit Freunden), Walt, Eggenschwiler, Hasler-Büchel.
Treffpunkt 4.30 Werkli Oberriet. In der Raststätte Heidiland gesellte sich noch Theodor zu unserer Gruppe. Gemeinsam führen wir Richtung Flüelapass.
Abmarsch 6.15 Uhr Richtung Radüner Rothora. Trotz nicht klarer Nacht waren die Verhältnisse Perfekt. Ca.8.15 Uhr erreichten wir ohne grosse Probleme und bei schönstem Sonnenschein den Gipfel. Beim Znüni begutachteten wir den ausgeaperten Aufstieg zum Schwartzhora. Wir waren uns im ersten Moment noch nicht einig, ob wir uns das wirklich antun wollen. Die Entscheidung erleichterte uns die rasant aufziehende Bewölkung. innert Minuten war der Himmel bedeckt und wir mussten schauen, dass wir ohne Sichtproblem die perfekten Firnhänge noch so richtig auskosten konnten.
Nach dem obligaten Einkehrschwung im Kesslers Kulm führen wir wieder zurück ins frühlingshafte Rheintal.
Teilnehmer: Theodor Seiz, Philipp Bernet, Ueli Steiner und Reto von Allmen TL.
Dieses Jahr war unser alljährlicher Clubheim Putz etwas anders als im vergangenen Jahr. Statt im Herbst habe ich mich für den Frühling entschieden. Und das hat sich absolut gelohnt.
Wir waren insgesamt 13 Personen, die sich Zeit genommen haben, mitanzupacken und unser Clubhüttli wieder auf Vordermann zu bringen. Es hat mich sehr gefreut, dass treue Gäste dabei waren. Genauso schön war es, neue Gesichter dabei zu haben.
Es war ein richtig schöner Arbeitstag, mit vielen guten Gesprächen, viel Lachen und ganz viel Einsatz. Man hat gespürt, was unser Clubhüttli mit all den Menschen macht, die hier Zeit verbringen, wie es verbindet, schöne Erinnerungen schafft und für viele ein ganz besonderer Ort ist. Alle haben tatkräftig mitgeholfen.
Ein ganz spezieller Dank geht an ein Clubmitglied, Magali Ender, die an diesem Tag mit dabei war und für unseren Wohnraum mit ganz viel Liebe neue Kissen genäht und gesponsert hat. So etwas ist alles andere als selbstverständlich und macht unser Clubhaus noch ein Stück gemütlicher. Herzlichen Dank dafür.
Von Herzen danke ich allen, die dabei waren und mitgeholfen haben. Ohne das ginge das alles nicht.
Mit dabei waren: Magali, Jürg, Sandra, Petra mit Flurina und Johanna, Kurt, Regula, Kathrin, Jean-Pierre, Carole, Christoph, Manuela
Am frühen Morgen trafen wir uns an den gewohnten Sammelpunkten und machten uns auf den Weg Richtung Parpan. Dort hat der Frühling zwar schon Einzug gehalten, doch auf der ehemaligen Skipiste lag noch ausreichend Schnee. Da die Unterlage gefroren war, leisteten uns die Harscheisen beim Aufstieg gute Dienste.
Obwohl es nicht besonders kalt war, genossen wir es sehr, als sich die Sonne nach und nach blicken liess. Um 11:10 Uhr erreichten wir den Gipfel des Älplihorns und wurden mit einem grandiosen Panorama belohnt. Ein lebensfroher Venezolaner, der optisch direkt einem Surfcamp entsprungen sein könnte, schoss unser Gipfelfoto. Angesteckt von dieser „Good Vibes“-Energie starteten wir die Abfahrt und fanden vom Gipfel bis ins Tal herrlichsten Sulzschnee vor – ein wahrer Genuss!
Nach einem gemütlichen Einkehrschwung im Restaurant ging es zurück ins Rheintal. Wir sind zwar ein klein wenig müde, aber dafür voller neuer Energie. Ein herzliches Dankeschön an den Tourenleiter und die ganze Gruppe für diesen grossartigen Tag! Ueli Herzlichen Dank fürs Schreiben des Tourenberichts😊
Teilnehmer: Thamara, Ueli, Harry und Reto TL.
Die wesentlichen Erkenntnisse von Bernets und Waglers Schönewetterskitouren GmbH sind, dass sich nicht das Wetter an die Bergtour, sondern die Bergtour an das Wetter anpassen muss, welches, wie allgemein bekannt, draussen stattfindet. Dank dieser Weisheit der Tourenleiter wurde die Skitour im Silvretta Gebiet um 2 Tage vorverschoben!
Mit dabei, an der dreitägigen Skitour waren: Vera, Iris, Ruth, Jürg, Reto, Philipp (TL), Stefan (TL)
Di, 07.04.2026: Rauer Kopf 3094
Diese ÖV Tour startete um 06:00 in Heerbrugg, mit dem Bus gings nach Hohenems, mit der ÖBB nach Partenen, mit Seilbahn und Tunneltaxi zur Bieler Höhe. Um 09:40, beim Silvretta Stausee und bei bestem Wetter machten wir uns auf den Weg. Nach ca. 4 h erreichten wir das Skidepot. Mit Steigeisen und Pickel bewaffnet standen wir kurz nach 14:00 auf dem Gipfel des Rauen Kopfes (3094).
Die anschliessende Abfahrt brachte uns zur Wiesbadner Hütte.
Mi, 08.04.2026: Dreiländerspitze 3197, Hinter Jamspitze 3156
Gut ausgeschlafen (oder besser geschrieben: gut übernachtet), nach einem reichhaltigen Frühstück gestärkt, starteten wir um 06:50 unser Tour Richtung Ochsenfeldscharte. Danach ging es mit Harscheisen die sehr steile Nordwestflanke hoch zum Skidepot der Dreiländerspitze. In je zwei 3-er Seilschaften erreichten wir in leichter Blockkletterei und bei gutem Trittschnee den Vorgipfel. Von diesem legte Stefan ein Fixseil zum Gipfel der Dreiländerspitze. An diesem Fixseil gesichert, folgten die wagemutigen Gipfelaspiranten zum Gipfel. (2h40min)
Als wir nach dem Abstieg wieder das Skidepot erreichten, hatten nun auch die vielen hundert Gipfelaspiranten von der Jamtalhütte das Skidepot zur Dreiländerspitze erreicht. Dank der genialen Tourenplanung waren wir von diesem Andrang verschont geblieben!
Nach der Abfahrt über die sehr steile Nordwestflanke, anschliessend hinab über die Ochsenfeldscharte, wurden die Felle wieder auf die Skis geklebt, um die extremsteile Flanke hoch zum Jamjoch zu erreichen. Mit Pickel, Steigeisen und aufgebundenen Skis wurde diese Flanke bezwungen. Um die psychische Sicherheit zu erhöhen, hat Stefan der Gruppe ein Fixseil eingelegt.
Vom Jamjoch war die Hintere Jamspitze einfach zu erreichen.
Bei der Abfahrt in nordnordöstlicher Richtung zur Jamtalhütte, fern von den offiziellen Skirouten, suchten und fanden wir feinen jungfräulichen Pulverschnee. Nach einer kleinen Gegensteigung vorbei am Russkopf erreichten wir die Jamtalhütte.
Die Jamtalhütte, mit ca. 180 Betten, ist top organisiert und bietet für den Berggänger fast alles: Dusche, Trinkwasser im Zimmer, Kletterhalle und Boulderwand, wärmenden Schuhhalter, etc.
Do, 09.04.2026: Überschreitung nach Scuol
Um 07:30 peilten wir in östlicher Richtung den Pass Furtschöl an, den wir nach 2 Stunden erreichten. Bei der Abfahrt (Exposition Südost) in den Plan da Mattun fanden wir endlich den heiss geliebten Sulzschnee. Im Talgrund angekommen gabs die letzten Leckerbissen aus dem Rucksack, die Felle wurde ein letztes Mal aufgeklebt und um den guten Halt beim bevorstehenden Aufstieg zu verbessern, wurden die Harscheisen montiert. Nach weniger als 1.5 h standen wir auf dem Sattel 2798, von dem das Skigebeit von Scuol leicht zu erreichen ist.
Mit den Bergbahnen von Scuol liessen wir uns ins Dorf und in den Frühling bringen.
Die Rhätische und SBB brachte alle Tourengeher gesund nach Heerbrugg.
Säntis Rundotur 21.03.2026
Aufgrund der schlechten Verhältnisse am Säntis mussten wir die Tour um eine Woche verschieben – nun ja verschoben ist nicht aufgehoben. Voller Vorfreude machten wir uns zu 9. mit dem ÖV aus verschiedensten Richtungen auf in Richtung Schwägalp. Hoch zum Säntis gehts dann mit der Bahn.
Die Abfahrt startet relativ ruppig direkt unter dem alten Säntis. Dabei mischte sich Powder, Bruchharsch und Sulz in einer wilden Abfolge zusammen. Auch der pickelharte Untergrund, bei dem gemäss Erfahrungen von anderen Skitourengängern nur noch Steigeisen halfen (Harscheisen konnten scheinbar nicht in den Schnee gerammt werden) konnte bestaut werden. Nicht unbedingt ideal für den Genuss dafür umso besser für’s Training.
Unten bei der Meglisalp angekommen gabs eine überraschungs Lawinenübung – das Vorgehen bei einem Lawinenunfall mit zwei Verschütteten will schliesslich gelernt sein.
Der Aufstieg zum Rotsteinpass klappte bei allen bestens und wir wurden bei strahlendem Sonnenschein oben zur “Fäsperpause” empfangen. Die Abfahrt vom Rotsteinpass bringt dann einige überraschend schöne Sulz-Hänge mit sich. Aber auch hier kann leider nicht von durchgehend schönen Verhältnissen gesprochen werden. Mit einer längeren Tragepassage reicht der Schnee dann mit etwas Geschick und guter Routenwahl bis fast hinunter zum Laui Parkplatz.
Von da aus heisst es Skis aufbinden und zu Fuss nach Unterwasser zum wohlverdienten Kaltgetränk. Da das bekannt war konnte dieser Abschnitt angenehm mit den mitgebrachten Turnschuhen gelaufen werden.
Vielen Dank euch allen für die schöne Tour!
Sandro
Die vergangene Hauptversammlung wartete mit einerm Novum auf: gestartet wurde nämlich erstmals mit einem tollen Apéro, bei dem man mit allen ins Gespräch kam und vorab austauschen konnte. An der anschliessenden Hauptversammlung wurden dann die Traktanden besprochen. Jörg Manz wurde als langjähriger Kassier und Mitgliederverwalter aus dem Vorstand verabschiedet und als neues Ehrenmitglied ausgezeichnet. An seiner Stelle übernimmt Martino Baumgartner. Marlon Kolb wird neuer JO-Kassier. Auch bei den Revisoren gab es eine Anpassung. Markus Thöny wurde ebenfalls verabschiedet und Moritz Lauwiner neu im Amt begrüsst. Finanziell ist der Verein in allen Bereichen sehr gut aufgestellt. Das Clubheim erfreut nach wie vor einer grossen Beliebtheit. Der Vorstand hat dort die Übernachtungspreise angepasst und ein neues Merkblatt verfasst.
Skihochtour Ringelspitz (3245; höchster Berg der Taminakette und des Kantons St. Gallen)
Mit der gesamten Skihochtourenausrüstung und Abendessen im Rucksack trafen wir uns am Freitag um 11.23 Uhr mit dem Mountainbike am Bahnhof Heerbrugg. Am Bahnhof Bad Ragaz hatten wir 34 Minuten Umsteigezeit und Glück, dass der Buschauffeur unsere drei Velos nach Vättis ins Taminatal mitnahm. Von dort ging es mit dem Bike bis unter den Kunkelspass, wo es genügend Schnee hatte um auf die Tourenski zu wechseln. Grösstenteils durch den Wald stiegen wir von dort zur Hütte auf, wo wir zuerst den Eingang frei schaufeln mussten, um hineinzukommen. Markus ging gleich schon einfeuern und Schnee schmelzen, trotzdem dauerte es gefühlte Ewigkeiten bis das Wasser endlich kochte. Zum Glück hatte er noch Nüssli, Salsiz, Käse und Weisswein als Apéro dabei, um uns die Wartezeit bis zu den fertigen Spaghetti Napoli zu verkürzen. Der Winterraum war mit elektrischem Licht und dicken Duvets gut ausgestattet, doch trotz permanenten Heizens wollten sich die Füsse bei dem kalten Fussboden nicht aufwärmen.
Nach gutem Schlaf und feinem Frühstück machten wir uns am Samstag um 6.40 Uhr auf den Weg. Nach anfänglich kühlen Temperaturen wurde es bis unter dem Wandfuss immer wärmer. Der Winteraufstieg führte ein steiles Couloir hinauf, das aber leider nach ca. 80 m keinen Schnee mehr hatte. Da die Kletterei im rutschigen Fels zu gefährlich war, mussten wir umkehren. So versuchten wir unser Glück weiter rechts auf dem Sommerweg, wo uns nach einem Gratanstieg eine lange Schneetraverse nach links zum Couloir erwartete. Ein uns entgegenkommender absteigender Bergsteiger meinte, dass der Schnee in der Traverse bereits recht weich sei und er uns darum davon abrate. So entschieden wir uns um 11.15 Uhr auf 3100 m zähneknirschend umzukehren. Die ca. 1500 Hm Abfahrt über wunderschöne Sulzhänge entschädigten uns für den verpassten Gipfel, nur die letzten 200 Hm durchs Bachtobel hinab waren recht «unangenehm». Mit dem Bike kamen wir gegen 15.00 Uhr in Vättis wieder an.
mit dabei waren: Stefan Wagler, Stefan Lang und Markus Thöny (TL)
Bei Lawinenstufe 3+ und für die Jahreszeit Rekordverdächtige Temperaturen suchte ich eine machbare ersatztour. Im Schanfigg wurde ich fündig, das Majijschhorn ab Langwies.
Abmarsch 07.15 Uhr, auf dem Wanderweg hoch zur Alp Pirigen gab es noch einzelne apere Stellen. Nach einer kurzen Trinkpause auf Pirigen zogen wir weiter über die weiten Hänge hoch zu den Hütten von Nufsch. Hier gönnten wir uns eine ausgedehnte Pause. Die letzten 300 Höhenmeter führte uns über Wit Furgga und den Süd Grat hoch zum Gipfel. Bei warmem und windstillem Wetter genossen wir ohne Hast die grandiose Aussicht. Die durchgefrorene Schneedecke brauchte noch ein bisschen Zeit zum weich werden😊. Die Abfahrt entlang der Aufstiegsrute konnten wir anschliessend in schönstem Sulz unter die Latten nehmen. Wir genossen jeden Schwung, wurden ja diesen Winter noch nicht so oft verwöhnt😊. Ab der Alp Pirigen folgten wir der Forststrasse zurück nach Langwies. Teilnehmer: Ueli, Stefan, Andreas, Jörg und Theodor und Reto (TL)
Endlich Schnee, viel Schnee. Soviel Schnee wie schon lange nicht mehr. Lütispitz mit Warnstufe 4 zu gefährlich... Deshalb ging es bei strahlend grauem Himmel und Dauerschneefall zur Matona und fluffig wieder hinunter. Dabei waren: Iris, Ueli, Luc, Marlon, Philipp und Tourenleiter Lüzza.
Aufgrund der dürftigen Schneelage fuhren wir am 8. Februar nicht wie geplant zum Berghaus Malbun auf den Buchserberg, sondern in den gleichnamigen Ort im Fürstentum:-) Wir trafen wie erwartet auch dort nicht allzuviel Pulverschnee an, aber immerhin eine geschlossene Schneedecke und geeignete Hänge für erste Skitouren-Erfahrungen. Von Malbun stiegen wir bei prächtigem Wetter Richtung Silberhorn auf und die Jungs meisterten ihre ersten Spitzkehren bravourös. Nach kurzer Mittagspause unterhalb des Silberhorns gings über einen steilen Hang mit doch noch etwas Pulver ins Skigebiet zum «Apres-Ski». Mit dabei waren Linus, Simon, Jonas, Ueli, Timon, Joel, Zepp, Manuela und Harry.
15 Teilnehmer, starten um 08.40 Uhr ab Parmort auf 1080 MüM. Es fühlt sich an wie im Frühling, warme Temperaturen und zu Beginn Skitragen. Aber nicht lange – nach wenigen Minuten können die Ski angeschnallt werden. Der Aufstieg beginnt sanft und es bleibt Zeit, die Eindrücke der schönen Landschaft aufzusaugen. Nach knapp 1 Std. gibt’s eine kurze Trinkpause und nach 2 Stunden in Mädemshintersäss (1776 MüM) die wohlverdiente (lange) Pause.
Weiter geht’s, jetzt wird es steiler und irgendwie auch (noch) wärmer. Der wenig gefallene Neuschnee lässt Stöllen bilden (deshalb auch «wärmer», also «schwitziger»…). Zum Glück haben einige Teilnehmer Wachs dabei, das hilft.
Nach 3.5 Std, um 12:15, ist der Gipfel erreicht. Das Panorama ist genial, die Temperaturen sehr angenehm, wir geniessen die Gipfelrast.
Bei der Abfahrt treffen wir alles an: Pulver gut – hartgepresster Schnee – schwerer Schnee – Bruchharsch. Im unteren Teil werden 2 Gruppen gemacht: Eine Gruppe fährt auf dem Strässchen runter, die andere Gruppe wagt sich durch den Bruchharsch über die Wiesen runter. Um 14 Uhr sind alle wohlbehalten zurück bei den Autos und unter Berücksichtigung der Grösse der Gruppe, geht’s direkt auf den Heimweg statt zum Einkehrschwung.
Dabei waren: Andreas Lässer, Andrea Fousseni, Ueli Steiner, Vera Lukàcs, Jan und Petra Walt, Luc Nicolet, Rosmarie Jordan Lauwiner, Jürg und Magali Ender, Reto von Allmen, Stefan Wagler, Roland Städler, Iris Pfister und der Tourenleiter Philipp Bernet.
Ein grosses Dankeschön an Philipp für die wie immer sehr gut geführte Tour!
31.01.2026 Eisklettern in Pontresina
Wir fanden auch diese Jahr wieder Eiszapfen wiä im Märli in Pontresina im Engadin.
Und wie es genau war, das wissen die Teilnehmer, die dabei waren und Roger unser Tourenleiter! :-)
Skitour Hasenflüeli 2411 m.ü.M. vom 30. Januar 2026
Vorgesehen war eine Skitour aufs „Schlüechtli“ bei Versam. Das Ziel wurde aber wegen Schneemangel und ungünstiger Lawinensituation („erheblich“) kurzfristig durch eine Skitour aufs Hasenflüeli (oder Hasaflüeli) bei St. Antönien ersetzt – gemäss Skitourenführer eine „vielbegangene, genussreiche Tour mit einer kurzen, alpinistischen Einlage am Gipfelturm“ – letzteres sollte uns für das finale Gipfelerlebnis zum Verhängnis werden. Zur Chronologie: Anreise mit PW und Start der Skitour um 09 Uhr (?) ab Parkplatz auf 1461 m unterhalb St. Antönien Litzirüti. Aufstieg über die Normalroute bei guten Verhältnissen und zuerst wolkenfreiem Himmel bis unter den Geisstschugga (auf 2295 m) und von dort teilweise die Ski tragend bis zum Skidepot unter den Felskopf des Gipfels. Das kurze Gipfelcouloir hat nur noch ein Teil der Gruppe erklettert - und auch diese musste kurz vor dem Gipfel (2412 m) umkehren, weil zu heikel ohne Steigeisen und/oder Pickel (Zeit 11:30). Danach hat die eher heikle Lawinensituation eine Abfahrt ab Punkt 3240 m (südlich vom Hasenflüeli) direkt nach Litzistafel nicht erlaubt. Somit Abfahrt einigermassen entlang der Aufstiegsroute – und trotz zunehmender Wetterverschlechterung tolle Pulverschnee-Abfahrt. Zwischenhalt und Mittagessen auf dem Säss (1948 m). Definitiv zu schneien begonnen hat es erst während dem abschliessenden Restaurant-Besuch in St. Antönien.
Mit dabei waren: Jürg, Ruth, Philipp, Iris, Stefan, Myrta, Beat, Markus (TL)
Die Tage vor der Tour waren geprägt vom starken Föhn und auch die Wettervorhersage prognostizierte einen windigen Tag. So war es weniger erstaunlich, dass das Thermometer bei der Anfahrt in Schwanden noch -1°C anzeigte und auf dem Weg nach Elm bis auf +7°C kletterte. Die grasigen Hänge am Fusse des Fanenstocks präsentierten sich grün, auf dem Weg lag aber bereits ab der zweiten Kurve eine dünne Schneeschicht. Eine kurze Rekognoszierung am Vortag bestätigte die durchgängige Schneeschicht auf der Strasse und so starteten wir am Sonntag gegen 08:30 Uhr wie vorgesehen Richtung Fanenstock. Bereits im Wald war vom Wind nicht mehr viel zu spüren. Die Abkürzungen zwischen den Strassenserpentinen waren aper und so folgten wir dem Weg bis Pt. 1575. Ab da war der Aufstieg entlang der Schindelegg Richtung Alp Gamperdun möglich.
Bei herrlichem Sonnenschein aber bedingt gemütlichen Temperaturen pausierten und stärkten wir uns an der Hausfassade der Alphütte, bevor wir den Aufstieg im offenen Gelände oberhalb der Waldgrenze in Angriff nahmen. Erst auf den letzten hundert Höhenmetern im Gipfelhang blies der Föhn uns um die Ohren. Entsprechend kurz war die Gipfelrast und nach dem obligatorischen Foto suchten wir die beste Linie für die Abfahrt. Fast schon überraschend fanden wir gute Schneeverhältnisse und so fuhren wir östlich von der Aufstiegsspur die Mulde Richtung Grüenenspitzroute ab. Auch wenn die teils pulvrigen Schneeansammlungen nur auf den obersten 300 Höhenmetern zu finden waren, entschädigten sie doch die fast 1’300 Höhenmeter Aufstieg.
Die letzten Lunchreste und Trinkvorräte wurden wiederum bei der Alp Gamperdun verzehrt, bevor wir von da auf der Strasse ins Tal herunterfuhren. Auf den letzten hundert Höhenmetern begannen die Teilnehmer nach und nach die Skis abzuschnallen, abhängig davon wie neu ihre Ausrüstung war. Der Abschluss der Tour bildete die Einkehr im Restaurant des Hotels Elmer, bei Kaffee, Saft und Bier.
Teilnehmer: Ruth und Jürg Thut, Magali und Jürg Ender, Jörg Manz, Aliy Laaguel, Andrea Fousseni, Theodor Seitz, Andrea Gaffuri (Gast), Matthias Ludin (TL)
Danke an Jürg und Andrea für die Bilder
Um 06:00 Uhr trafen wir uns in Oberriet. Gleich zu Beginn gab es eine kleine Verzögerung, da Andi seine Skistöcke vergessen hatte. Er fuhr sie kurz zuhause holen, danach ging es wie geplant weiter Richtung Startpunkt.
Um 07:00 Uhr schnallten wir beim Bergasthaus Malbun die Ski an und begannen den Aufstieg. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, und schon bald wurden wir mit einem schönen Sonnenaufgang belohnt, der für eine ruhige, fast schon gemütliche Stimmung sorgte. Der Aufstieg verlief gleichmässig und ohne weitere Zwischenfälle.
Gegen 10:30 Uhr erreichten wir die Scharte. Von dort stiegen wir die letzten Meter zu Fuss zum Gipfel auf. Oben angekommen legten wir eine ausgedehntere Gipfelpause ein und genossen bei einem kleinen Picknick die Aussicht und das gute Wetter.
Nach der Pause folgte der Abstieg zurück zu den Ski und anschliessend die Abfahrt. Da ich bemerkte, dass mein Skischuh mehr oder weniger am Auseinanderfallen war, war die Abfahrt etwas anspruchsvoller als gewohnt.
Um 12:30 Uhr sassen wir schliesslich in der Beiz. Trotz kleiner Pannen zu Beginn und unterwegs war es eine sehr schöne Tour mit guten Bedingungen und entspannter Stimmung.
TN: Vera Steiger, Luisa Buschor, Nadin von Allmen, Ueli Steiner, Andreas Lässer
Nach ergiebigem Schneefall im Rheintal machten wir uns aus allen Himmelsrichtungen auf nach Vermol. Mit dieser Idee waren wir für einmal nicht alleine – könnte durchaus mit den heiklen Bedingungen zusammen hängen. Gekonnt die Tourenskis montiert geht es ab in Richtung Powder. Der Aufstieg läuft bei dem wunderschönen Anblick problemlos. Nach der Lagebesprechung und Pause auf Höhe der Baumgrenze meint es Petrus gut mit uns und das Wetter zieht auf – was für ein traumhafter Anblick! Aufgrund der Menschenmassen auf der Hauptspur haben wir uns kurzerhand entschieden einen Nebengipfel des Hüehneri zu unserem Ziel zu machen. Mani zieht für uns eine saubere Spur hinauf. Oben geniessen wir den Moment und freuen uns auf die vielversprechende Abfahrt. Was für ein Traum bei diesem frischen Powder hinunter zu schweben. Teilweise ist der Schnee fast zu tief um vorwärts zu kommen. Da schlägt das Tourerherz höher. Die Abfahrt nach Vermol ist trotz zahlreicher Spuren ein Traum. In unteren Teil zeigen sich dann bei den ersten die “müada Scheicha”. Am Schluss kommen aber alle heile und mehr als zu frieden wieder in Vermol an.
Was für eine Tour – vielen Dank an Mani, Buschi, Rosmarie (Helga), Moritz (Jean-Claude) und Theodor!
Uf no viel so Toura
Sandro
Samstag, 10.01.2026
Der Lawinenkurs 2026 fand wieder wie gewohnt Anfang Januar statt. Zuerst hatte der Organisator wegen Schneemangel Bedenken. Dank einer feuchten Westfront und das Zutun von Frau Holle gab’s in letzter Minute genügend Schnee, sodass der Kurs im Malbun durchgeführt werden konnte.
Das heftige Schneetrieben am Samstagmorgen hat uns motiviert, den Theorieblock in Restaurant Schneeflucht bei Kaffee und Gipfeli abzuhalten. Danach wurden 4 Gruppen à 5 Personen mit je zwei erfahrenen Leitern gebildet.
Nach dem theoretischen Hirntraining wurden die Felle auf die Skier montiert und endlich gings ab Richtung Alp Pradamee unterhalb der Bärenlöcher. Beim steilen Aufstieg durften die eine oder andere feststellen, dass die Spitzkehre zuhause noch zu üben ist.
Mit grossem Abstand verteilten sich die vier Gruppen um die Alp, um das Suchen, Sondieren und Ausgraben von verschütteten Personen zu üben.
Plötzlich, in der wohlverdienten Mittagspause wurde ein Alarm ausgelöst! Eine grosse Lawine ist oberhalb der Alp abgegangen, vier Personen wurden total verschüttet und ein Alpinist liegt mit offenem Beinbruch auf dem Lawinenkegel. Die meisten Kursteilnehmer sind zuerst einmal in eine Schockstarre gefallen. Blitzschnell hat Magali den Ernst der Lage erkannt und gekonnt, souverän den Lead übernommen. Dank dem kühlen Kopf und den Anweisungen und Befehlen von Magali an die Retter wurden alle verschütteten rechtzeitig geborgen und per Heli ins Tal abtransportiert.
Bilck war auch zugegen und sprach zuerst mit den Verschütteten! 😊
Clubheimsilvester
Schon fast traditionell trafen wir uns am Vortag im Clubheim. Schnee lag in Wildhaus keiner, darum konnten wir problemlos bis vors Clubheim fahren. Danach machten wir uns noch auf einen kleinen Abendspaziergang. Im GADE kehrten wir ein und assen dort gemeinsam zu Abend. Genau richtig, um anzukommen und den Abend gemütlich zu starten.
An Silvester stand eine kleine Wanderung auf der Sonnenseite (Sunnahalb) des Tals an. Bei einer schön gelegenen Grillstelle grillierten wir unsere Würste, liessen uns Zeit und genossen die Sonne. Viel mehr brauchte es nicht. Zurück im Clubheim ging es ans Vorbereiten des Silvestermenüs. Jede Person übernahm einen Gang und servierte ihn den anderen. Die fast schon legendären Pizzoccheri durften natürlich nicht fehlen. Es wurde viel gelacht, gut gegessen und lange zusammengesessen. Den Abend liessen wir draussen am Feuer ausklingen, ruhig, warm eingepackt und rundum zufrieden.
Unsere Silvestergäste waren Jörg, Jürg, Magali, Daniel, Thomas, Manuela und Zepp.
Bei der diesjährigen Herbstversammlung im Restaurant Hecht in Widnau, waren rund 40 Kamörlerinnen und Kamörler zu gegen. Nach einem kurzen traktandiertem Teil mit Rückblick auf vergangene Touren und Ausblick aufs neue Programm 2026, folgte ein interessanter Bildervortrag von Lüzza und Jonas. Sie bereisten für ein halbes Jahr Südamerika auf der Suche nach tollen Kletterspots und spannenden Hochtouren zu Fuss und auf Ski.
Am 26.10.2025 haben sich wetterfeste FaBe-ler beim Parkplatz bei Gaflei getroffen. Über den verschneiten Fürstensteig sind wir zum Gafleisattel (1856 m ü.M.) aufgestiegen und weiter über das Chemi zum Alpspitz 1996 m ü.M. Nach kurzer Gipfelrast sind wir über den Schmalzboden – Bargällasattel zurückgewandert, dem warmen Restaurant entgegen. Nach Kaffee, Tee und Kuchen waren bald alle Füsse und Finger wieder warm. Die winterlichen Verhältnisse haben allerseits Lust auf die kommende Skisaison geweckt. Mit dabei waren die Familien (bzw. Teile davon) Blatter, Broger, Ulmann-Sieber und Eggenschwiler.
18. Oktober 2025: Bei traumhaftem Herbst-Kaiser-Wetter starteten wir in Fanas. Die ersten 800Hm gemütlich mit dem Bähnli zum Eggli. Dann immer der Sonne nach auf den Sassauna. Weiter dem Grat entlang, in stetem Auf und Ab, Richtung Girenspitz. Beim Fadurer Fürggli gings dann auf dem Höhenweg, in stetem Auf und Ab, zurück zum Eggli. Nach einer Stärkung im Berggasthaus Sassauna nahmen wir die letzten 800Hm wieder gemütlich mit dem Bähnli nach Fanas. Eine genussvolle und lange Gratwanderung.
2. Oktober 2025: Bei kalten Morgentemperaturen und stahlblauem Himmel fahren wir mit der ersten Bahn von Alt Sankt Johann zum Iltios. Der Frühstückskaffee wärmt und wir beginnen das Panorama der Churfirsten und der bevorstehenden Tour zu bestaunen.
Durch den Bannwald erreichen wir den Einstieg zum Ruestelgrat, gefrorene Blattpflanzen und Eiszapfen am Wegrand und im Schatten lassen uns die warme Kappe über die Ohren ziehen. Etwas höher gelangen wir bald an die Morgensonne, und wir geniessen während des Aufstiegs die Weitsicht in’s Toggenburg und das Mittelland mit einer fernen Hochnebeldecke.
Auf dem Gipfel des Hinderrugg dann herrlicher Sonnenschein, kaum Wind und entsprechend schön die Mittagsrast hoch über dem Walensee, mit Fernsicht in die weiter oben frisch verschneiten Alpengipfel – vom Tödi bis zur Berninagruppe. Die Rückkehr am frühen Nachmittag unternehmen wir dann knieschonend mit der Chäserrugg- und Iltios-Bahn.
Was für ein wunderbarer Herbsttag für die begeisterten Teilnehmer – Madeleine, Martin, Jörg, Yves (TL).
Bei schönstem Spätsommerwetter starteten wir frühmorgens ob Alt St. Johann Richtung Schofwisspitz. Im Schatten noch angenehm kühl, änderte das aber schlagartig an der Sonne. Ab dem Schofwispitz alles auf dem Grat über die Stöllen zum Lüthispitz und weiter zur Gmeinenwies und Neuenalpspitz. Wir liessen keine Erhebung aus, so dass wir 6 bis am Schluss auch auf 7 Gipfeln waren – als Pendant zu den Churfirsten. Dank Gian liess sich auch unser Altersdurchschnitt sehen :-)
Zum Chlein Seehorn sollte es gehen, jedoch war dort die Hütte voll und somit gingen wir zur Rückseite der Drusenfluh im Rätikon. Genauer gesagt ans “Gelbe Eck” oberhalb der Lindauer Hütte. Die Idee war mit der Golmer Bergbahn ins Grüneck zu fahren und via Lindauer Hütte ans Gelbe Eck zu laufen, dort zu klettern und anschliessend in der Lindauer Hütte zu übernachten. Leider war jedoch auch diese Hütte voll. Somit wurde nach Alternativen gesucht und in der Bergstation der Golmer Bergbahnen (Grüneck) wurden wir fündig. Somit müssten wir auf dem Rückweg halt 2.5 Stunden mehr laufen, das sollte doch für uns kein Problem sein. Das Thema Hütte wäre somit erledigt…. denkste! Einen halben Tag vor der Tour wurde uns telefonisch mitgeteilt, dass die Bahn nun doch nicht mehr bis Grüneck fahren würde. Sie seien daran die Bergstation umzubauen und hätten daher kurzfristig beschlossen nur noch bis zur Mittelstation zu fahren. Hmmm, blöde, ist es doch von dort ca. 3,5 Stunden Fussmarsch bis zum Einstieg unserer Kletterroute und am Abend sollten wir dann auch wieder 2.5 Stunden zurück zur Bergstation laufen. Klettern wollten wir jedoch auch noch. Da mussten wir neue Ideen finden, um den 3,5 Stunden Fussmarsch abzukürzen. Das Internet wurde durchstöbert und die Idee mit dem Bike von Latschau hoch zur Lindauer Hütte zu fahren, von dort in einer Stunde zum Einstieg zu laufen, zu klettern und anschliessend zur Golmer Bergstation zu laufen, war geboren. Höhenprofil von Latschau bis zur Lindauer Hütte gecheckt und das war schön gleichmässig ansteigend und die Fahrdauer beträgt gemäss Internet auch nur 1.5 Stunden. Perfekt, zwar sportlich jedoch perfekt! Am nächsten Morgen sind wir früh mit dem Auto nach Latschau gefahren und haben uns topmotiviert auf unsere Bike`s gesetzt. Jedoch schon nach ein paar 100m stellten wir fest, das mit dem gleichmässigem Anstieg ist nicht so wie wir uns das vorgestellt hatten. Da war eine richtig steile Rampe zu erklimmen… ja sogar eine seeeehr lange und seeeehr steile Rampe zu erklimmen. So mussten wir die Bike`s zuerst Mal schieben. Nach ca. 15 Minuten schieben, stellten wir fest, unsere Strasse endet hier und es geht nur noch ein Wanderweg weiter. Naja, schieben wir unsere Bike`s halt an Kühen vorbei auf einem wenigstens schönen Wanderweg. Nach weiteren 20 Minuten des schiebens, konnten wir jedoch endlich in die Pedalen treten. Zuerst gemächlich steigend, wurde der Weg immer steiler und der Schweiss floss in Strömen. Die Uhr tickte auch immer weiter und so mussten wir unser Ziel, innert 1.5 Stunden bei der Lindauer Hütte zu sein, nach hinten schieben. Es wurden am Schluss 3 Stunden draus. Irgendwo nach der Lindauer Hütte deponierten wir unsere Bike`s und quälten uns, von Muskelkrämpfen geplagt, den Hang hoch zum Einstieg. Endlich gab es eine Pause. Zu lange durften wir jedoch nicht pausieren, lagen wir doch zeitlich schon weeeeit hinter unserem Plan. Nach kurzer Rast kletterten wir los. Schnell, sehr schnell sogar, meldeten sich die Muskelkrämpfe zurück und wir konnten nur noch in kleinen Schritten hochklettern. Die Kletterei jedoch war sehr schön und stellte sich als überaus lohnenswert heraus. Nach 6 Seillängen mussten wir ,aus zeitlichen Gründen, umkehren und so seilten wir über die Wand ab. Anschiessend liefen wir nochmals 3 Stunden bis zur Golmer Bergstation. Kurz vor der Bergstation wurde plötzlich die Stille der Berge abrupt gestört oder eher zerstört. Die freiwillige Feuerwehr aus dem Schwabenland feierte ausgiebig frühzeitigen Après-Ski. So zogen wir, an den Weibern auf den Tischen und den Männern unter den Tischen, vorbei zum Empfang. Dort hatten sie Mitleid mit uns und upgradeten ums vom Massenschlag ins Hotel. Fürstlich logierten wir und wurden gut unterhalten von der Feuerwehr. Leider wurde uns auch mitgeteilt, dass es erst um 8.00 Uhr Frühstück gibt. Für uns Kletterer recht spät, mussten wir doch nochmals 3.5 Stunden bis zum Einstieg wandern. Ändern konnten wir dies nicht und daher spät gefrühstückt und losgewandert. Auch an diesem Tag war die Kletterei äusserst lohnend, Rätikon halt. Aber auch an diesem Tag mussten wir aus zeitlichen Gründen irgendwann umkehren, wollten wir doch um 18.00 Uhr zu Hause sein. Als krönender Abschluss konnten wir mit unseren deponierten Bike`s nach Latschau runterdüsen. Nach nur einem Crash waren wir zurück beim Auto. Fazit:Wir müssen fitter werden, an der Planung lag es sicherlich nicht ;-).
Am Samstag, 13.09. gings zum Bouldern ins Murgtal! Ausgerüstet mit Bouldermatten, Kletterfinken und Magnesium trafen sich die Familen Blatter, Dietsche-Bischofberger und Büchel-Hasler im Sektor «See», bei Merlen (1087 m ü.M.). Bei bestem Boulderwetter verbrachten sie einen wunderbaren Nachmittag an den tollen Blöcken in der idyllischen Landschaft des Murgtals.