SAC-Touren > 2019
[ 1 ] [ 2 ]

Zeige Album

Klettergarten Bellinzona

11. - 12. Mai 2019: Dann kam der grosse Regen und der dauerte fast den ganzen Samstag. Nach einem Kulturteil mit Castello Montebello – Besichtigung wurden wir durch Roger und die Tourenleiter profimässig in Sachen Material und Technik instruiert. Natürlich wurden das Einrichten von Standplätzen und die Abseiltechnik von allen dann auch praktisch geübt. Und weil das Tessinerwetter es sich mit uns nicht komplett verscherzen wollte, konnten auch die Finger noch am trockenen Fels gewetzt werden. Abgerundet wurde das Ganze wie immer durch den gemütlichen Grillabend am Samstag. Dabei waren: Roger (TL), Astrid, Stefan, Manuela, Zepp, Philipp, Markus, Ruth, Alex, Rouven, Magali, Jürg.

Zeige Album

Piz Fliana

30./31. März 2019: Am Samstagnachmittag ging es zunächst gemütlich bei frühlingshaftem Wetter zur Tuoi Hütte. Die Hütte war bei diesem schönen Wetter bis auf den letzten Platz ausgebucht. Trotzdem hatten wir einen gemütlichen und angenehmen Aufenthalt. Am nächsten Morgen starteten wir bei sehr guten Verhältnissen Richtung Piz Fliana, den wir auch problemlos besteigen konnten. Nach einer kurzen Abfahrt und Gegensteigung kamen wir zum Verstanclator, von wo wir eine lange Abfahrt Richtung Klosters / Monbiel geniessen konnten. Mit dabei waren: Jürg, Magali, Philipp, Iris, Thomas Brassel, Thomas Hirt, Vera und Markus (TL)

Zeige Album

SAC Tourenleiterkurs II

23. - 29. März 2019: Am Samstag gegen Mittag trafen wir uns in Guarda. Wir, das heisst 2 Gruppen à 5 Kursteilnehmer und einen Bergführer (Bruno Hasler aus Bern und Thomas Wälti aus Mastrils) pro Gruppe als Ausbildner. Nachdem wir uns gegenseitig vorgestellt hatten, ging es Richtung Tuoi Hütte. An den Abenden gab es jeweils eine kurze Theorie und natürlich die Tourenvorbereitung für den nächsten Tag. Am Sonntag starteten wir bei Prachtswetter Richtung Hintere Jamspitze, anschliessend stiegen wir auf die vordere Jamspitze und dann noch auf die Gemsspitze. Dazwischen gab es an allen Tagen immer wieder kurze praktische und theoretische Ausbildungsblöcke (gehen am kurzen Seil, Seilverkürzung, Selbstaufstieg, Spaltenrettung, Lawinenkunde, Gruppendynamik, Kommunikation u.s.w.). Nach einer kurzen Abfahrt erreichten wir die Jamtalhütte. Am nächsten Tag war wegen Nebel und Schneefall Orientierung im Gelände angesagt. Mit Kompass, Höhenmeter und GPS erreichte wir, mit einem Abstecher auf die Haagspitze, die Wiesbadner Hütte, wo wir zwei Nächte blieben. Am Dienstag gab es einen ersten Höhepunkt mit der Dreiländerspitze. Bei schönstem Wetter, rassiger Gratkletterei und tollem Neuschnee war alles dabei, was eine perfekte Skitour ausmacht. Am Mittwoch war dann der Piz Buin angesagt, anschliessend auf das Egghorn und das Signalhorn und runter zur Silvrettahütte. Am nächsten Tag die Überschreitung vom Silvrettahorn zur Schneeglocke und am Freitag als Abschlusstour von der Silvrettahütte auf den Gletschercham und durchs Verstanclatal nach Klosters. Es war eine tolle Woche mit schönen Touren. Ich habe viel gelernt und kann den SAC Tourenleiterkurs II jedem Tourenleiter I weiterempfehlen. Markus Thöny

Zeige Album

Madrisahorn

24. März 2019: Ein Kaiserwetter, Traumbedingungen und eine Toptruppe sind dem Tourenleiter in den Schoss gefallen, sodass es für diesen zu 99.8% ein „Schoggijob“ war.
Aber nun schön der Reihe nach: Das Lawinenbulletin wurde auf den Sonntag, wie erhofft, auf gering herabgestuft, nur die Nassschneerutsche blieben auf mässig. Aus diesem Grund wurde der Zeitplan um eine halbe Stunde vorverschoben:
Treffpunkt war 05:30 beim Kreisel D‘sau.
Abmarsch in St. Antönien Litzirüti 07:00
Nach gefühlten 1000 und einer Spitzkehre mit und ohne Harscheisen wurde um Punkt 11:00 der Gipfelschnaps serviert.
Bei der Abfahrt vom Gipfelhang bis hinunter zur Unghürtschuggen (2200 müM) erfreute uns ein Pulverschnee vom feinsten. Weiter talwärts gab‘s sogar etwas Sulzschnee…
Mit dabei waren: Jürg, Magali, Philip, Iris, Jürg, Ruth, Thomas, Jörg, Christof, Stefan (TL)

Zeige Album

Skitourenwoche

24. Feb. - 2. März 2019: Besser konnten die Verhältnisse nicht sein. Schönstes Wetter, ziemlich sichere Lawinensituation, genug Schnee, nicht zu kalt und auch nicht zu warm. Mit solchen Aussichten starteten wir am Bahnhof Altstätten; Benjamin Loher der Tourenleiter, Ueli Steiner, Markus Thöny und Paul Loher. Bereits beim Umsteigen in Landquart stellte Paul fest, dass er seine Jacke im Zug liegen gelassen hatte. Auch Markus fehlten die Turnschuhe. Also mussten die beiden etwas Geld in die Hand nehmen und im dortigen Outlet einkaufen gehen. So nahmen wir halt, den übernächsten Zug nach Zernez. Nach einer Nacht im Hotel und einer kurzen Postautofahrt Richtung Ofenpass gings endlich los, zum sich einlaufen ganz gemächlich ins Val Lachadura. Nach einigen längeren steilen Passagen erreichten wir das Skidepot vom La Nuna . Nach einem Gipfelanstieg zu Fuss mit Pickel erreichten wir den steilen formschönen Felsgipfel 3124m.  Die Abfahrt Richtung Norden begann relativ heikel. Ein sehr steiles Couloir mit Hartschnee erforderte Vorsicht. Zuerst hinunterrutschen am Seil, dann weiter rutschen ohne Seil; oder die Mutigen fuhren kühn hinunter. So kamen alle wohlbehalten in flacheres Gelände, wo uns eine schöne, lange Abfahrt nach Guarda erwartete. Wiederum konnten wir eine Nacht in einem Hotel, mit sehr gutem Essen und  Wein verbringen. Am Dienstag war dann eher ein Ruhetag angesagt, war es doch eine strenge Überschreitung am Vortag. In knapp 3 Stunden marschierten wir zur Tuoihütte. Markus war dies aber zu wenig. Er bestieg allein den P. da las Clavigliadas 2983 m. Tags darauf bei herrlichstem Sonnenaufgang, fellten wir steil hinauf zur Fuorcla dal Cunfin und weiter zum Skidepot des Piz Buin. Über eine Schneeflanke und einen leichten Felsriegel erreichten wir mit Pickel und teilweise mit Steigeisen einen Kiesweg, und schlussendlich den Gipfel. Das war somit auch der höchste Punkt der Tour mit 3312 m. Nun dies reichte uns noch nicht. Nach einer kurzen Abfahrt und einem ebenso kurzen Aufstieg standen wir bei Wind am Skidepot . Das Silvrettahorn 3244 m erreichten wir in zügigem Tempo mit Pickel und Steigeisen. Nach einer schönen Abfahrt erwartete uns dann die Hüttenwartin in der Silvrettahütte mit „klaren Befehlsausgaben“. Da der Wetterbericht auf Freitag nichts Gutes erwarten liess, stellte Benjamin die Tour so um, dass wir die Nacht in Klosters weglassen können. Ebenso das Seehorn fiel weg. Stattdessen stiegen wir am anderen Morgen hinauf zum  Chremersattel und fuhren das herrliche lange Verstanclatal bei gutem Pulverschneeverhältnissen hinab zur Alp Garfiun. Ein kurzer Anruf von Benjamin und eine Viertelstunde später stand schon ein Taxi da, welches uns zur Gotschnabahn brachte. Die mühsame Warterei im Warteterminal und die beengte Fahrt mit dem Bähnli hinauf, war dann schon fast ein Kulturschock für uns. Eine kurze Pistenabfahrt zu einem Restaurant verhalf uns zu einer deftigen Rösti mit Speck. Nochmals einen Sesselift  hinauf ,dann umgab uns wieder winterliche Ruhe . Zwei Abfahrten und ein Fellaufstieg später ca. 2,5 h , und wir standen vor dem Hotel in den Heubergen. Tags darauf begrüsste uns am morgen noch die Sonne , aber beim Abmarsch war dann Schluss mit gutem Wetter. Bei Schnneetreiben und dichtem Nebel erreichten wir denn Glattwang. Die Abfahrt nach Jenaz zu finden, gestaltete sich dann nicht so einfach. Aber auch ohne Karte sahen wir aufsmal hinunter ins Dorf , das wir bei Regen erreichten. Vielen Dank an Benjamin für die gute Idee dieser Tour, für die umsichtige Durchführung und die Sicherheit die er ausstrahlte, womit er allen eine wunderschöne Bergwoche bescherte.

Zeige Album

Vollmondskitour

19. Feb. 2019: Der Mond hat sich etwas versteckt. Die nächtlichen Ausflug ins Winterwunderland aufs Hochälpele haben wir trotzdem genossen. Nur mit den Beizen ist etwas nicht mehr wie früher bei unseren österreichischen Freunden. Dabei waren: Philipp (TL), Thomas, Manuela, Zepp, Anni, Stefan, Daniel, Christof, Magali, Jürg.

Zeige Album

Steingässler

17. Feb. 2019: Bei herrlichem Vorfrühlingswetter starteten wir um halb neun bei der “Tilserwiese”, die eine legale Alternative zur im Winter mit einem Fahrverbot belegten Strasse nach Parmort (Chapfensee) darstellt. Zunächst eher ruppig, dann harmonisch ging es hoch zum prächtig gelegenen Mademsvorsäss. Dann folgte eine ganz angenehm kühle schattige und flache Partie zum Mademshintersäss. Hier fiel mit Rücksicht auf die Pulverhänge zur Linken (z.B. Foto 12) und die Gleitschneelawinen zur Rechten (z.B. Foto 10) der Entscheid, die Pfufisegg anzusteuern. Abfahrt im einfachen Gelände mit recht viel Pulver bis zum Abschwingen vor dem Kofferraumdeckel. Andi, Christof, Christoph, Jörg (TL), Jürg (Fotos), Magali, Manuela, Thomas und Zita freuen sich auf ein anderes Mal bei ebensolchen Verhältnissen!

Zeige Album

Kaltenberg

10. Feb. 2019:Stürmische Winde, schlechte Sicht und Wetterprognosen verhinderten die lange Tour von Langen auf den Kaltenberg. Aber wir versuchten es trotzdem. Also hoch mit der Albonabahn, dann auf den Maroikopf und ruppige Abfahrt ins Maroital. Felle drauf und los gings im Whiteout Richtung Kaltenberg. Beratung unten am Gipfelhang: schlechte bis keine Sicht, immer wieder stürmische Böen, viel Triebschnee… Ergebnis: besser umkehren. Die Abfahrt war ein Erlebnis. Zuerst keine Sicht, dann durch das Tobel des Maroibaches mit steilen Traversen an Nordhängen, schliesslich Alpstrasse mit Abkürzungen durchs Unterholz bis zum Verwallsee und ab ins Gasthaus. Dabei waren: Ruth, Jürg (Fotos), Marco, Andreas, Markus, Iris und Philipp

Zeige Album

Chli Chärpf

27. Jan. 2019: Trotz zweifelhafter Wetterprognose und erheblicher Lawinengefahr trafen wir uns am Sonntagmorgen früh in Heerbrugg für den Zug nach Schwanden GL. Im schlechtesten Fall könnten wir ja nur bis zur Leglerhütte laufen, dort einkehren und dann die Abfahrt nach Schwanden machen. Mit Bustaxi und Luftseilbahn ging es dann nach Mettmenalp, wo wir die Skis anschnallten und Richtung Leglerhütte liefen. Erfreulicherweise war das Wetter gar nicht so schlecht und versprach bis zum Mittag so zu bleiben. So liessen wir im Aufstieg die Leglerhütte rechts liegen und machten uns direkt zum Gipfel auf, den wir auch erreichten. Auf der Abfahrt hatten wir dann Pulver vom Feinsten, sie dauerte aber wegen einigen «Umwegen» etwas länger als geplant. Am Schluss kamen wir im Zug doch noch zu unserem wohlverdienten Bier. Dabei waren Marco Fenk, Ruth und Jürg Thut, Beat Thöny (Gast) und Markus Thöny (TL)

Zeige Album

Iglu bauen FABE

25. – 27. Jan. 2019: Bereits zum dritten Mal führte unser Fabe das Iglubauen beim Clubheim durch. Nachdem die letzten beiden Mal sehr knapp Schnee lag, war das diesmal kein Problem. Vor dem Clubheim mass man etwa 1 m. Noch vor dem Mittagessen galt es die Bauteams zu bilden und die Plätze für die Steinbrüche und das Aufstellen der Iglus zu stampfen.  Währendessen wurde in der Küche gewirkt. Gestärkt vom feinen Mittagessen machten wir uns ans Werk und schon etwa drei Stunden später feierten wir die Aufrichte dreier Top-Iglus. Hinzu kam sogar noch ein Hunde-Iglu! Dafür, dass die Kräfte nie nachliessen, sorgte das bewährte Küchenteam mit feinen, selbstgebackenen Kuchen und heissem Kaffee. Nachdem auch die Feinarbeit wie das Stopfen der Ritzen, das Graben des Eingangs und diverse individuelle Verschönerungen vollbracht waren, präsentierten sich die drei Teams mit berechtigtem Stolz vor Ihrem Werk. Das vorzügliche Znacht genossen wir in der Wärme und Gemütlichkeit des Clubheims. Zur Schlafenszeit heisse es für die Iglu-Übernachter nochmals raus aus der warmen Hütte und rein in den kalten Schlafsack. Danke allen für dieses Super-Wochenende! Dabei waren: René, Vega, Moritz, Rosmarie, Moritz, Jakob, Claudia, Harry, Sandra, Ueli, Beda, Stefan, Sonja, Jonas und die Iglu-Übernachter: Jonathan, Gian-Andri und Ladina (Iglu 1), Renia und Sina (Iglu 2), Magali und Jürg (Iglu 3).

Touren

Hier werden die nächsten Touren eingeblendet.