SAC-Touren > 2020
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FaBe Albignahütte

Am 12./13. September haben wir bei prächtigem Wetter ein Wochenende auf der Albigna-Hütte verbracht. Mit dabei waren die Familien Manetsch, Lauwiner, Blatter und Eggenschwiler. Danke Moritz und Rosmarie für die schönen Fotos!

 

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Piz d´Emmat Dadaint und Piz Ot

12. - 13. September 2020: Ob Touren auf 3000-er im Herbst gelingen, ist immer auch eine Frage, wann des in der Höhe zum ersten Mal richtig Schnee gibt. An diesem Wochenende müssen wir uns diesbezüglich keine Sorgen machen. Sonnenschein und warme Temperaturen sorgen für kurze Hosen Wetter. Die Anreise über den Julierpass unterbrechen wir durch einen Besuch des wenig begangenen Piz d´Emmat Dadaint, einen Gipfel, den wohl noch nicht manche Kamörlerinnen und Kamörler bestiegen haben. Vorbei am Lag Grevasalvas zweigt der Weg bald ab und verliert sich in einer 300 m hohen steilen Halde aus Schutt und Geröll. Der Gipfel belohnt die Mühen mit einer tollen Aussicht. Etwa 5 Stunden später setzen wir die Fahrt nach Celerina fort, wo wir uns in Ermangelung einer SAC-Hütte in einem Einsternhotel ein quartieren. Nach dem Apero an der Sonne geniessen wir bald das wohlverdiente Nachtessen. Hüttenruhe um 22 Uhr gibt es hier natürlich nicht. Trotzdem wird nicht allzu lange gehöcklet. Nach dem Frühstück um 06:30 Uhr und kurzer Fahrt nach Samedan nehmen wir die 1500 Hm zum Piz Ot in Angriff, den wir nach 4 h erreichen. Die Gipfel der frisch verschneiten Bernina erscheinen hier besonders prominent und bieten Gelegenheit für Erinnerungen oder Gipfelträume. Mit der Ankunft im Tal und dem obligaten Einkehrschwung endet ein gemütliches Wochenende in schöner Kameradschaft. Dabei waren: Iris, Philipp, Anna, Jörg, Daniel, Karin, Magali, Jürg.

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Fähneli Gipfel, Route Nr. 5

13. September 2020: Ursprünglich hätte die Tour eine Woche vorher, am 06.09. durchgeführt werden sollen. Das schlechte Wetter zwang uns zur Verschiebung der Tour auf einer dem Tourenleiter gerechten Witterungslage.
Und so kam es dann auch: bei sommerlichen Temperaturen konnte die Route Nr. 5 am Fähneligipfel genussvoll durchstiegen werden.
Hier kurz die Eckdaten:
06:45    Start Parkplatz Pfannenstiel bei Brülisau
08:00    Kaffee und Kuchen in der Bollenwees
09:15    Einstieg in die Route
12:00    Gipfelglück
13:00    Abstieg (Abseilen)
14:50    Ende der Klettertour
16:20    Parkplatz Pfannenstiel

1. Aus dem enorm grossen Zeitaufwand beim Abseilen erkennt der aufmerksame Leser, dass der Tourenleiter beim Abseilen Potential zur Verbesserung hat.
2. Aus der sehr schnellen Abstiegszeit zum Auto erkennt der aufmerksame Leser und Alpsteinwanderer, dass ein Bier in einer der vielen Wegbeizen nicht drin gelegen ist.

Mit dabei waren: Noah, Luc, Stefan Schönewetterreisen GmbH (TL)

 

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Clubheim Putz- und Holzertag

4.-5. September 2020: Alle Jahre wieder gilt es, das Clubheim gründlich zu putzen. Und die Scheiterbeigen im Holzschopf müssen vor Ankunft des Winters wieder so hoch aufgefüllt werden, dass es auch über die kalte Jahreszeit immer gemütlich warm bleibt in der guten Stube. So wurde dann auch dieses Jahr wieder fleissig geputzt, Holz gesägt, gehackt und in den Schopf verfrachtet. Wie immer wurden die Helferinnen und Helfer bestens verköstigt von unserem Clubheimchef Jean-Pierre. Danke allen, die so toll mitgeholfen haben. (Die Fotos sind leider nur vom Samstag.)

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Glannachopf (Ersatz für Biwaktour)

23. August 2020: Die eindeutige Wetterprognose hat uns von der Fahrt ins Lukmaniergebiet abgehalten. Anstelle der zweitägigen Biwaktour mit Gipfelziel Piz Gannaretsch begnügten wir uns mit dem Glannachopf hier in der Nähe. Immerhin konnten wir diese gemütliche Tour mit leichtem Gepäck ohne Regen geniessen. Edelweiss und eine spezielle Nelke haben die Tour floristisch bereichtert. Steinbock und Gemse liessen sich nicht blicken, aber Rindvieh hatte es dafür reichlich. Die deswegen zu überwindenden Zäune haben wir nicht gezählt. Dabei waren: Manuela, Zepp, Ruth, Jürg, Karin, Jörg, Magali, Jürg.

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Foopass

15. August 2020: Bei prächtigstem Bergwetter wanderten wir, auf der Via Alpina, von Weisstannen über den Foowpass nach Elm, wo es zum Durstlöschen zum Glück nicht nur Elmer Citro gab.
Dabei waren: Paul (TL), Manuela, Zepp, Doris, Karin, Silvia, Max, Magali, Jürg.

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Piz Morteratsch

8.-9. August 2020: Samstag – Der Hüttenaufstieg
Die Standardfrage eines Tourenleiters zur Begrüssung vor einer klassischen Hochtour lautete früher wohl: „ Habt ihr Steigeisen und Pickel dabei…“ Heute lautet die Frage eher: „ Haben alle eine Schutzmaske dabei?“… In Anbetracht der heutigen Restriktionen haben wir uns umentschieden und aus der ÖV- Tour eine Autotour gemacht.
Somit ging’s mit dem Auto nach Pontresina und von dort mit dem Pferdekutschenomnibus nach Rosegg. In einer 2-stündigen Genusswanderung erreichten wir die Tschierva Hütte. Obwohl beste Tourenverhältnisse herrschten und die Hütte wegen den Corona Schutzmassnahmen nicht voll ausgelastet werden durfte, war diese auch so nicht voll ausgebucht. Wir 9 Kamörler wurden einem 26-er Schlag zugeteilt. Endlich einmal genügend Platz zum Schlafen :-) !

Sonntag – Der Gipfeltag
Dank dem Kaiserwetter, der glasklaren Nacht, konnte der Firn gut abstrahlen und wir durften, trotz sehr warmen Temperaturen, auf kompakten Schneefeldern dem Piz Morteratsch aufsteigen. Im oberen Teil der Route mussten einige breite Gletscherspalten geschickt überstiegen werden. Ohne Probleme erreichten 9 Kamörler den Gipfel Piz Morteratsch.
Kurz und bündig:
04:00 Frühstück
04:45 Abmarsch
06:15 Anseilen am Gletscherrand
08:45 Piz Morteratsch Gipfelglück
12:20 Das Hüttenbier in der Tschiervahütte
14:45 Rosegg, Pferde Omnibus nach Pontresina
16:00 Glace am Bahnhofskiosk in Pontresina

Mit dabei waren:
Roger, Zepp, Manuela, Mischa, Noah, Ueli, Karin, Rahel, Stefan (TL: wagi’s Schönewetterreisen GmbH)

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Klettertour am Brüggler

17. Mai 2020: Der geschlossene Campingplatz auf unserem Lieblingsklettergarten in Bellinzona und nicht zuletzt das schlechte Wetter im Tessin hat unseren Kletterkurs in eine Klettertour am Brüggler umgewandelt.
Der Brüggler gehört seit jeher zu den schönsten und bekanntesten Kalkplatten der Ostschweiz. Um dem grossen Ansturm zuvor zukommen wurde der Treffpunkt auf dem Aegeten Parkplatz auf 0615 festgelegt.
Am Fuss der Brügglerplatte wurde das Standbauen, die Sicherungstechnik für den Vor- und den Nachsteiger, das Anbringen von mobilen Sicherungsgeräten und nicht zuletzt das Abseilen repetiert, bevor es dann in die Mehrseillängen ging. Am Anfang lähmte der sehr kalte Fels unsere Kraft in den Fingern. Doch sobald die Sonne den Kalk wärmte, die aus dem Winterschlaf geweckte Routine erwachte, kam dann auch endlich der Kletterspass wieder auf!
Mit dabei waren: Ruth, Jürg, Rouven, Jill, Marco, Markus, Stefan & Roger (TL)

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Pazolastock, Piz Cavradi, Badus, Rossbodenstock

Samstag 22. Februar 2020:

Das Skitourenwochenende am Oberalppass wurde per ÖV durchgeführt.
Um 05:54 ab Heerbrugg ging es per Bahn zum Oberalppass. Dort, im Restaurant Piz Calmot erlaubten wir uns eine kleine Stärkung bevor es um 09:30, die Skier angefellt, Richtung Pazolastock ging, den wir um ca. 11:15 ohne wesentliche Zwischenfälle erreichten. Auffallend auf dem Gipfel war die restlose Demontage der Militärbaracken. Wir glaubten vorerst, dass wir auf dem falschen Gipfel wären :-). Nach einer kleinen Pause auf dem Gipfel ging es gestärkt zur Martschallücke, von dort Abfahrt über eher faulen Schnee zum Lai Tuma, der offiziellen Quelle des Vorderrheins. Der kleine Gegenanstieg zur Maighelshütte zehrte zu wenig an unseren Energiereserven, sodass noch genug Substanz vorhanden war, um den Piz Cavradi zu besteigen, dessen Gipfel wir um 14:30 erreichten.
Dank milden Temperaturen, Kaiserwetter und einer mässigen Lawinenstufe konnten wir diesen Tag vollumfänglich geniessen. Die Bewirtung auf der Maighelshütte war wie immer vortrefflich.

Sonntag 23. Februar 2020:

Tagwach 05:15, Frühstück 05:30, Tourenstart: 06:30 im Morgengrauen. Zuerst ging es entlang der offiziellen Skiroute 235b dann über einen kleinen Abstecher Richtung SW bis wir den Grat des Badus erreichten. Von dort wurden die Skis auf den Rucksack gebunden und mit  Steigeisen erreichten wir den Gipfel Badus (Six Madun) den wir Richtung Norden überschritten. Dank den Steigeisen bereiteten uns die vereisten Stellen beim Auf- und Abstieg keine wesentlichen Probleme. Die Abfahrt hinunter zum Punkt 2550 musste mehrmals wegen schneefreien Passagen unterbrochen werden. Nach einer kurzen Stärkung nahmen wir die letzten 300 hm unter unsere Ski und um 11:00 standen wir auf dem Rossbodenstock. Eine hohe Wolkendecke, zum Teil etwas Nieselregen, zum Teil wenig Schneefall waren unsere sonntäglichen Begleiter.

Die Abfahrt vom Rossbodenstock hatte es in sich. Der sehr abgeblasene Gipfelhang verlagerte das Lawinenproblem in ein anderes. Die ersten 50 m bis 100 m waren im hart gepressten Schnee fahrbar. Danach folgte eine apere Stelle mit Steinen und Eiseinschlüssen, welche vom Gipfel aus nicht erkennbar war. Diese Stelle zwang uns dazu die Skier abzuschnallen und zu Fuss diese Stelle im sehr steilen Gelände zu bewältigen. Beim erneuten Anziehen der Skis, rutschte ein Tourenmitglied auf dem sehr hart gepressten Schnee aus. Hilflos mussten wir zusehen, wie unser Tourenmitglied den sehr steilen Hang hinunter raste, aus unserem Blickfeld hinaus. Dank einer Seilwindenrettung durch die Rega wurde das mittelschwer Verletzte Tourenmitglied in ein Spital geflogen.
Ich als Tourenleiter möchte mich bei allen Tourenmitgliedern herzlich bedanken für eure souveränen Reaktionen, die sehr schnelle Hilfestellung und die Ruhe, die ihr während der ganzen Rettungsaktion bewahrt habt. Mittlerweile ist das Tourenmitglied zum Glück wieder daheim und auf dem Weg der Besserung

Gemeinsam Bergtouren mit guten Freunden zu unternehmen, Schweiss beim Aufstieg auszustossen, Fernsicht auf dem Gipfel zu geniessen und schöne Stunden in unseren Bergen mit euch zu erleben, sind wohl jene Gründe weshalb es uns in die Berge zieht.
Als oberstes Ziel gilt für mich aber immer, dass alle gemeinsam gesund nach Hause kommen. Dieses primäre Ziel haben wir bei dieser Tour leider nicht erreicht!
Mit dabei waren:
Jürg, Magali, Philipp, Iris, Sarna (Gast), Jörg, Christoph, Ruth, Jürg, Stefan (TL)

 

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Walachamm, Pt.236

16. Februar 2020: Neun vom Kamor fuhren ins Weisstannental, einer vergass die Skischuhe, da waren`s nur noch acht. Genügend Schnee von Anfang an, aber nass. Pause auf Untergalans und dann mit Stollen, die wir aber wegwachsen konnten, weiter steil hinauf zur Hinter Mad und auf den Chamm. Die Sicht wird besser und die St.Galler Oberländer Berge bekommen Namen. Nicht schlecht fahrbarer, aber schwerer Schnee lässt uns ins Tal gleiten. Während wir in der Beiz den Durst stillen, kommt der Neunte, dessen Schuhe eingeflogen wurden und dann eine eigene Tour machen konnte. Dabei waren: Vera, Ruth, Vreni, Iris, Jörg, Markus, Ueli, Andi und Philipp (TL)

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