Programm
Do 28. Mai 2026
Bergtour Margelchopf
Wir ziehen früh um 8 los, heute ohne Kaffee aber dafür mit Gamaschen im Rucksack. Der angekündigte Tag wird heiss –
auf geht’s mit ‘Morgenstund hat Gold im Mund’ und einem wunderbaren Sonnenaufgang.
Unser Aufstieg ist geruhsam aber stetig – begleitet von uns überholenden, aber da und dort auch etwas zurückbleibenden Schülern, aus Schulklassen auf einem Sporttag. Die Gamaschen in den Rucksäcken wiegen schwer ;-) – entsprechend gehen einige Witzeleien durch unsere Gruppe – der TL beruhigt und verspricht sich noch immer eine kleine Übung mit den speziellen Ausrüstungsstücken.
Die Wanderung führt uns von der Buchser Malbun zum Isitzgrat. Diesen erreichen wir etwas hoch, zuletzt weglos und steil über einen trockenen Gras-Stein-Hang, und so einige Schneefelder umgehend.
Der Gipfel Aufbau über dem Isitzgrat sieht auf den ersten Blick immer wieder steil, felsig und nicht mehr richtig nach rot-weissem Wanderweg aus (obzwar wir alle den Margelchopf ja schon von früheren Wanderungen kennen) – wir besprechen uns in der Gruppe, versorgen einen der Wanderstöcke im Rucksack, und auf geht’s mit Hand und Fuss, an und durch die felsige Passage bis auf den Gipfel.
Was für eine grandiose Aussicht uns hier am Höhepunkt der Tour beschert wird – bei ganz leichter Bise die uns die Hitze wegträgt – und wo wir von der Liegewiese die Blicke tief runter in unser ‘Rhintl’ geniessen, dann schweifen wir über den Alpstein und das Toggenburg, bis zu den bekannten Ski-Gipfeln der Rosswies und dem Alvier.
Abstieg vom Gipfel wieder zum Isitzgrat, dann in einer flachen Wanderung, wo wir uns um kleine Schneefelder mogeln, zur Glanna mit Tiefblick runter zu den Altober-/ Altundersässen.
Fast vergessen sind mittlerweile die Gamaschen im Rucksack ... und wow – da liegen ja noch ziemlich lange und abwärts gerichtete Schneefelder, die den Sommerweg über eine gute Strecke noch vollständig verschwinden lassen. Also her mit diesen Gamaschen, über die Schuhe .. verflixt, wie geht das schon wieder? Geschafft, wir verewigen den Moment noch mit einer Gamaschen-Gala-Foto.
Dann geht’s runter über das lange Schneefeld – zuerst etwas vorsichtig (ist immer angesagt ..), dann aber auch mit zunehmend Spass und einigen Rutschpartien :-) .
Zum Schluss der Tour, bei einem Bier auf der Malbun blicken wir zurück: begeistert über ein super Gruppenerlebnis, einen wunderbaren Gipfel mit etwas felsigem Pfiff, den interessanten Rückweg mit der kühlend-rutschigen Überraschung –
eine Senioren-Bergtour mit mildem Aufstieg und wildem Abstieg!
Mit dabei waren Brigitte, Martha, Madeleine und Willi, Annelies und Heinz, Guido, Yves (TL) .
Sa 9. Mai 2026
Radüner Rothora und Schwarzhora
Treffpunkt 4.30 Werkli Oberriet. In der Raststätte Heidiland gesellte sich noch Theodor zu unserer Gruppe. Gemeinsam führen wir Richtung Flüelapass.
Abmarsch 6.15 Uhr Richtung Radüner Rothora. Trotz nicht klarer Nacht waren die Verhältnisse Perfekt. Ca.8.15 Uhr erreichten wir ohne grosse Probleme und bei schönstem Sonnenschein den Gipfel. Beim Znüni begutachteten wir den ausgeaperten Aufstieg zum Schwartzhora. Wir waren uns im ersten Moment noch nicht einig, ob wir uns das wirklich antun wollen. Die Entscheidung erleichterte uns die rasant aufziehende Bewölkung. innert Minuten war der Himmel bedeckt und wir mussten schauen, dass wir ohne Sichtproblem die perfekten Firnhänge noch so richtig auskosten konnten.
Nach dem obligaten Einkehrschwung im Kesslers Kulm führen wir wieder zurück ins frühlingshafte Rheintal.
Teilnehmer: Theodor Seiz, Philipp Bernet, Ueli Steiner und Reto von Allmen TL.
Sa 2. Mai 2026
Clubheimputz light - Frühlingsputz
Dieses Jahr war unser alljährlicher Clubheim Putz etwas anders als im vergangenen Jahr. Statt im Herbst habe ich mich für den Frühling entschieden. Und das hat sich absolut gelohnt.
Wir waren insgesamt 13 Personen, die sich Zeit genommen haben, mitanzupacken und unser Clubhüttli wieder auf Vordermann zu bringen. Es hat mich sehr gefreut, dass treue Gäste dabei waren. Genauso schön war es, neue Gesichter dabei zu haben.
Es war ein richtig schöner Arbeitstag, mit vielen guten Gesprächen, viel Lachen und ganz viel Einsatz. Man hat gespürt, was unser Clubhüttli mit all den Menschen macht, die hier Zeit verbringen, wie es verbindet, schöne Erinnerungen schafft und für viele ein ganz besonderer Ort ist. Alle haben tatkräftig mitgeholfen.
Ein ganz spezieller Dank geht an ein Clubmitglied, Magali Ender, die an diesem Tag mit dabei war und für unseren Wohnraum mit ganz viel Liebe neue Kissen genäht und gesponsert hat. So etwas ist alles andere als selbstverständlich und macht unser Clubhaus noch ein Stück gemütlicher. Herzlichen Dank dafür.
Von Herzen danke ich allen, die dabei waren und mitgeholfen haben. Ohne das ginge das alles nicht.
Mit dabei waren: Magali, Jürg, Sandra, Petra mit Flurina und Johanna, Kurt, Regula, Kathrin, Jean-Pierre, Carole, Christoph, Manuela
Sa 25. Apr. 2026
Aelplihorn, Arosa (2839m)
Am frühen Morgen trafen wir uns an den gewohnten Sammelpunkten und machten uns auf den Weg Richtung Parpan. Dort hat der Frühling zwar schon Einzug gehalten, doch auf der ehemaligen Skipiste lag noch ausreichend Schnee. Da die Unterlage gefroren war, leisteten uns die Harscheisen beim Aufstieg gute Dienste.
Obwohl es nicht besonders kalt war, genossen wir es sehr, als sich die Sonne nach und nach blicken liess. Um 11:10 Uhr erreichten wir den Gipfel des Älplihorns und wurden mit einem grandiosen Panorama belohnt. Ein lebensfroher Venezolaner, der optisch direkt einem Surfcamp entsprungen sein könnte, schoss unser Gipfelfoto. Angesteckt von dieser „Good Vibes“-Energie starteten wir die Abfahrt und fanden vom Gipfel bis ins Tal herrlichsten Sulzschnee vor – ein wahrer Genuss!
Nach einem gemütlichen Einkehrschwung im Restaurant ging es zurück ins Rheintal. Wir sind zwar ein klein wenig müde, aber dafür voller neuer Energie. Ein herzliches Dankeschön an den Tourenleiter und die ganze Gruppe für diesen grossartigen Tag! Ueli Herzlichen Dank fürs Schreiben des Tourenberichts😊
Teilnehmer: Thamara, Ueli, Harry und Reto TL.
Di 7. Apr. 2026
Silvretta Gebiet
Die wesentlichen Erkenntnisse von Bernets und Waglers Schönewetterskitouren GmbH sind, dass sich nicht das Wetter an die Bergtour, sondern die Bergtour an das Wetter anpassen muss, welches, wie allgemein bekannt, draussen stattfindet. Dank dieser Weisheit der Tourenleiter wurde die Skitour im Silvretta Gebiet um 2 Tage vorverschoben!
Mit dabei, an der dreitägigen Skitour waren: Vera, Iris, Ruth, Jürg, Reto, Philipp (TL), Stefan (TL)
Di, 07.04.2026: Rauer Kopf 3094
Diese ÖV Tour startete um 06:00 in Heerbrugg, mit dem Bus gings nach Hohenems, mit der ÖBB nach Partenen, mit Seilbahn und Tunneltaxi zur Bieler Höhe. Um 09:40, beim Silvretta Stausee und bei bestem Wetter machten wir uns auf den Weg. Nach ca. 4 h erreichten wir das Skidepot. Mit Steigeisen und Pickel bewaffnet standen wir kurz nach 14:00 auf dem Gipfel des Rauen Kopfes (3094).
Die anschliessende Abfahrt brachte uns zur Wiesbadner Hütte.
Mi, 08.04.2026: Dreiländerspitze 3197, Hinter Jamspitze 3156
Gut ausgeschlafen (oder besser geschrieben: gut übernachtet), nach einem reichhaltigen Frühstück gestärkt, starteten wir um 06:50 unser Tour Richtung Ochsenfeldscharte. Danach ging es mit Harscheisen die sehr steile Nordwestflanke hoch zum Skidepot der Dreiländerspitze. In je zwei 3-er Seilschaften erreichten wir in leichter Blockkletterei und bei gutem Trittschnee den Vorgipfel. Von diesem legte Stefan ein Fixseil zum Gipfel der Dreiländerspitze. An diesem Fixseil gesichert, folgten die wagemutigen Gipfelaspiranten zum Gipfel. (2h40min)
Als wir nach dem Abstieg wieder das Skidepot erreichten, hatten nun auch die vielen hundert Gipfelaspiranten von der Jamtalhütte das Skidepot zur Dreiländerspitze erreicht. Dank der genialen Tourenplanung waren wir von diesem Andrang verschont geblieben!
Nach der Abfahrt über die sehr steile Nordwestflanke, anschliessend hinab über die Ochsenfeldscharte, wurden die Felle wieder auf die Skis geklebt, um die extremsteile Flanke hoch zum Jamjoch zu erreichen. Mit Pickel, Steigeisen und aufgebundenen Skis wurde diese Flanke bezwungen. Um die psychische Sicherheit zu erhöhen, hat Stefan der Gruppe ein Fixseil eingelegt.
Vom Jamjoch war die Hintere Jamspitze einfach zu erreichen.
Bei der Abfahrt in nordnordöstlicher Richtung zur Jamtalhütte, fern von den offiziellen Skirouten, suchten und fanden wir feinen jungfräulichen Pulverschnee. Nach einer kleinen Gegensteigung vorbei am Russkopf erreichten wir die Jamtalhütte.
Die Jamtalhütte, mit ca. 180 Betten, ist top organisiert und bietet für den Berggänger fast alles: Dusche, Trinkwasser im Zimmer, Kletterhalle und Boulderwand, wärmenden Schuhhalter, etc.
Do, 09.04.2026: Überschreitung nach Scuol
Um 07:30 peilten wir in östlicher Richtung den Pass Furtschöl an, den wir nach 2 Stunden erreichten. Bei der Abfahrt (Exposition Südost) in den Plan da Mattun fanden wir endlich den heiss geliebten Sulzschnee. Im Talgrund angekommen gabs die letzten Leckerbissen aus dem Rucksack, die Felle wurde ein letztes Mal aufgeklebt und um den guten Halt beim bevorstehenden Aufstieg zu verbessern, wurden die Harscheisen montiert. Nach weniger als 1.5 h standen wir auf dem Sattel 2798, von dem das Skigebeit von Scuol leicht zu erreichen ist.
Mit den Bergbahnen von Scuol liessen wir uns ins Dorf und in den Frühling bringen.
Die Rhätische und SBB brachte alle Tourengeher gesund nach Heerbrugg.
Sa 14. März 2026
Säntis Rundtour
Säntis Rundotur 21.03.2026
Aufgrund der schlechten Verhältnisse am Säntis mussten wir die Tour um eine Woche verschieben – nun ja verschoben ist nicht aufgehoben. Voller Vorfreude machten wir uns zu 9. mit dem ÖV aus verschiedensten Richtungen auf in Richtung Schwägalp. Hoch zum Säntis gehts dann mit der Bahn.
Die Abfahrt startet relativ ruppig direkt unter dem alten Säntis. Dabei mischte sich Powder, Bruchharsch und Sulz in einer wilden Abfolge zusammen. Auch der pickelharte Untergrund, bei dem gemäss Erfahrungen von anderen Skitourengängern nur noch Steigeisen halfen (Harscheisen konnten scheinbar nicht in den Schnee gerammt werden) konnte bestaut werden. Nicht unbedingt ideal für den Genuss dafür umso besser für’s Training.
Unten bei der Meglisalp angekommen gabs eine überraschungs Lawinenübung – das Vorgehen bei einem Lawinenunfall mit zwei Verschütteten will schliesslich gelernt sein.
Der Aufstieg zum Rotsteinpass klappte bei allen bestens und wir wurden bei strahlendem Sonnenschein oben zur “Fäsperpause” empfangen. Die Abfahrt vom Rotsteinpass bringt dann einige überraschend schöne Sulz-Hänge mit sich. Aber auch hier kann leider nicht von durchgehend schönen Verhältnissen gesprochen werden. Mit einer längeren Tragepassage reicht der Schnee dann mit etwas Geschick und guter Routenwahl bis fast hinunter zum Laui Parkplatz.
Von da aus heisst es Skis aufbinden und zu Fuss nach Unterwasser zum wohlverdienten Kaltgetränk. Da das bekannt war konnte dieser Abschnitt angenehm mit den mitgebrachten Turnschuhen gelaufen werden.
Vielen Dank euch allen für die schöne Tour!
Sandro
Fr 13. März 2026
Hauptversammlung
Die vergangene Hauptversammlung wartete mit einerm Novum auf: gestartet wurde nämlich erstmals mit einem tollen Apéro, bei dem man mit allen ins Gespräch kam und vorab austauschen konnte. An der anschliessenden Hauptversammlung wurden dann die Traktanden besprochen. Jörg Manz wurde als langjähriger Kassier und Mitgliederverwalter aus dem Vorstand verabschiedet und als neues Ehrenmitglied ausgezeichnet. An seiner Stelle übernimmt Martino Baumgartner. Marlon Kolb wird neuer JO-Kassier. Auch bei den Revisoren gab es eine Anpassung. Markus Thöny wurde ebenfalls verabschiedet und Moritz Lauwiner neu im Amt begrüsst. Finanziell ist der Verein in allen Bereichen sehr gut aufgestellt. Das Clubheim erfreut nach wie vor einer grossen Beliebtheit. Der Vorstand hat dort die Übernachtungspreise angepasst und ein neues Merkblatt verfasst.
Fr 6. März 2026
Ringelspitz (Piz Barghis) 3247.4 m.ü.M.
Skihochtour Ringelspitz (3245; höchster Berg der Taminakette und des Kantons St. Gallen)
Mit der gesamten Skihochtourenausrüstung und Abendessen im Rucksack trafen wir uns am Freitag um 11.23 Uhr mit dem Mountainbike am Bahnhof Heerbrugg. Am Bahnhof Bad Ragaz hatten wir 34 Minuten Umsteigezeit und Glück, dass der Buschauffeur unsere drei Velos nach Vättis ins Taminatal mitnahm. Von dort ging es mit dem Bike bis unter den Kunkelspass, wo es genügend Schnee hatte um auf die Tourenski zu wechseln. Grösstenteils durch den Wald stiegen wir von dort zur Hütte auf, wo wir zuerst den Eingang frei schaufeln mussten, um hineinzukommen. Markus ging gleich schon einfeuern und Schnee schmelzen, trotzdem dauerte es gefühlte Ewigkeiten bis das Wasser endlich kochte. Zum Glück hatte er noch Nüssli, Salsiz, Käse und Weisswein als Apéro dabei, um uns die Wartezeit bis zu den fertigen Spaghetti Napoli zu verkürzen. Der Winterraum war mit elektrischem Licht und dicken Duvets gut ausgestattet, doch trotz permanenten Heizens wollten sich die Füsse bei dem kalten Fussboden nicht aufwärmen.
Nach gutem Schlaf und feinem Frühstück machten wir uns am Samstag um 6.40 Uhr auf den Weg. Nach anfänglich kühlen Temperaturen wurde es bis unter dem Wandfuss immer wärmer. Der Winteraufstieg führte ein steiles Couloir hinauf, das aber leider nach ca. 80 m keinen Schnee mehr hatte. Da die Kletterei im rutschigen Fels zu gefährlich war, mussten wir umkehren. So versuchten wir unser Glück weiter rechts auf dem Sommerweg, wo uns nach einem Gratanstieg eine lange Schneetraverse nach links zum Couloir erwartete. Ein uns entgegenkommender absteigender Bergsteiger meinte, dass der Schnee in der Traverse bereits recht weich sei und er uns darum davon abrate. So entschieden wir uns um 11.15 Uhr auf 3100 m zähneknirschend umzukehren. Die ca. 1500 Hm Abfahrt über wunderschöne Sulzhänge entschädigten uns für den verpassten Gipfel, nur die letzten 200 Hm durchs Bachtobel hinab waren recht «unangenehm». Mit dem Bike kamen wir gegen 15.00 Uhr in Vättis wieder an.
mit dabei waren: Stefan Wagler, Stefan Lang und Markus Thöny (TL)
Sa 28. Feb. 2026
Biwaktour
Sa 28. Feb. 2026
Matjschhorn 2459m
Bei Lawinenstufe 3+ und für die Jahreszeit Rekordverdächtige Temperaturen suchte ich eine machbare ersatztour. Im Schanfigg wurde ich fündig, das Majijschhorn ab Langwies.
Abmarsch 07.15 Uhr, auf dem Wanderweg hoch zur Alp Pirigen gab es noch einzelne apere Stellen. Nach einer kurzen Trinkpause auf Pirigen zogen wir weiter über die weiten Hänge hoch zu den Hütten von Nufsch. Hier gönnten wir uns eine ausgedehnte Pause. Die letzten 300 Höhenmeter führte uns über Wit Furgga und den Süd Grat hoch zum Gipfel. Bei warmem und windstillem Wetter genossen wir ohne Hast die grandiose Aussicht. Die durchgefrorene Schneedecke brauchte noch ein bisschen Zeit zum weich werden😊. Die Abfahrt entlang der Aufstiegsrute konnten wir anschliessend in schönstem Sulz unter die Latten nehmen. Wir genossen jeden Schwung, wurden ja diesen Winter noch nicht so oft verwöhnt😊. Ab der Alp Pirigen folgten wir der Forststrasse zurück nach Langwies. Teilnehmer: Ueli, Stefan, Andreas, Jörg und Theodor und Reto (TL)
Sa 21. Feb. 2026
Lütispitz (1986m)
Endlich Schnee, viel Schnee. Soviel Schnee wie schon lange nicht mehr. Lütispitz mit Warnstufe 4 zu gefährlich... Deshalb ging es bei strahlend grauem Himmel und Dauerschneefall zur Matona und fluffig wieder hinunter. Dabei waren: Iris, Ueli, Luc, Marlon, Philipp und Tourenleiter Lüzza.
So 8. Feb. 2026
FaBe-Skitour ab Berghaus Malbun
Aufgrund der dürftigen Schneelage fuhren wir am 8. Februar nicht wie geplant zum Berghaus Malbun auf den Buchserberg, sondern in den gleichnamigen Ort im Fürstentum:-) Wir trafen wie erwartet auch dort nicht allzuviel Pulverschnee an, aber immerhin eine geschlossene Schneedecke und geeignete Hänge für erste Skitouren-Erfahrungen. Von Malbun stiegen wir bei prächtigem Wetter Richtung Silberhorn auf und die Jungs meisterten ihre ersten Spitzkehren bravourös. Nach kurzer Mittagspause unterhalb des Silberhorns gings über einen steilen Hang mit doch noch etwas Pulver ins Skigebiet zum «Apres-Ski». Mit dabei waren Linus, Simon, Jonas, Ueli, Timon, Joel, Zepp, Manuela und Harry.
Sa 7. Feb. 2026
Steingässler (2250m)
15 Teilnehmer, starten um 08.40 Uhr ab Parmort auf 1080 MüM. Es fühlt sich an wie im Frühling, warme Temperaturen und zu Beginn Skitragen. Aber nicht lange – nach wenigen Minuten können die Ski angeschnallt werden. Der Aufstieg beginnt sanft und es bleibt Zeit, die Eindrücke der schönen Landschaft aufzusaugen. Nach knapp 1 Std. gibt’s eine kurze Trinkpause und nach 2 Stunden in Mädemshintersäss (1776 MüM) die wohlverdiente (lange) Pause.
Weiter geht’s, jetzt wird es steiler und irgendwie auch (noch) wärmer. Der wenig gefallene Neuschnee lässt Stöllen bilden (deshalb auch «wärmer», also «schwitziger»…). Zum Glück haben einige Teilnehmer Wachs dabei, das hilft.
Nach 3.5 Std, um 12:15, ist der Gipfel erreicht. Das Panorama ist genial, die Temperaturen sehr angenehm, wir geniessen die Gipfelrast.
Bei der Abfahrt treffen wir alles an: Pulver gut – hartgepresster Schnee – schwerer Schnee – Bruchharsch. Im unteren Teil werden 2 Gruppen gemacht: Eine Gruppe fährt auf dem Strässchen runter, die andere Gruppe wagt sich durch den Bruchharsch über die Wiesen runter. Um 14 Uhr sind alle wohlbehalten zurück bei den Autos und unter Berücksichtigung der Grösse der Gruppe, geht’s direkt auf den Heimweg statt zum Einkehrschwung.
Dabei waren: Andreas Lässer, Andrea Fousseni, Ueli Steiner, Vera Lukàcs, Jan und Petra Walt, Luc Nicolet, Rosmarie Jordan Lauwiner, Jürg und Magali Ender, Reto von Allmen, Stefan Wagler, Roland Städler, Iris Pfister und der Tourenleiter Philipp Bernet.
Ein grosses Dankeschön an Philipp für die wie immer sehr gut geführte Tour!
Sa 31. Jan. 2026
Eisklettern / Engadin
31.01.2026 Eisklettern in Pontresina
Wir fanden auch diese Jahr wieder Eiszapfen wiä im Märli in Pontresina im Engadin.
Und wie es genau war, das wissen die Teilnehmer, die dabei waren und Roger unser Tourenleiter! :-)
Fr 30. Jan. 2026
Schlüechtli 2283 m.ü.M.
Skitour Hasenflüeli 2411 m.ü.M. vom 30. Januar 2026
Vorgesehen war eine Skitour aufs „Schlüechtli“ bei Versam. Das Ziel wurde aber wegen Schneemangel und ungünstiger Lawinensituation („erheblich“) kurzfristig durch eine Skitour aufs Hasenflüeli (oder Hasaflüeli) bei St. Antönien ersetzt – gemäss Skitourenführer eine „vielbegangene, genussreiche Tour mit einer kurzen, alpinistischen Einlage am Gipfelturm“ – letzteres sollte uns für das finale Gipfelerlebnis zum Verhängnis werden. Zur Chronologie: Anreise mit PW und Start der Skitour um 09 Uhr (?) ab Parkplatz auf 1461 m unterhalb St. Antönien Litzirüti. Aufstieg über die Normalroute bei guten Verhältnissen und zuerst wolkenfreiem Himmel bis unter den Geisstschugga (auf 2295 m) und von dort teilweise die Ski tragend bis zum Skidepot unter den Felskopf des Gipfels. Das kurze Gipfelcouloir hat nur noch ein Teil der Gruppe erklettert - und auch diese musste kurz vor dem Gipfel (2412 m) umkehren, weil zu heikel ohne Steigeisen und/oder Pickel (Zeit 11:30). Danach hat die eher heikle Lawinensituation eine Abfahrt ab Punkt 3240 m (südlich vom Hasenflüeli) direkt nach Litzistafel nicht erlaubt. Somit Abfahrt einigermassen entlang der Aufstiegsroute – und trotz zunehmender Wetterverschlechterung tolle Pulverschnee-Abfahrt. Zwischenhalt und Mittagessen auf dem Säss (1948 m). Definitiv zu schneien begonnen hat es erst während dem abschliessenden Restaurant-Besuch in St. Antönien.
Mit dabei waren: Jürg, Ruth, Philipp, Iris, Stefan, Myrta, Beat, Markus (TL)
So 18. Jan. 2026
Fanenstock 2'237 m ü.M.
Die Tage vor der Tour waren geprägt vom starken Föhn und auch die Wettervorhersage prognostizierte einen windigen Tag. So war es weniger erstaunlich, dass das Thermometer bei der Anfahrt in Schwanden noch -1°C anzeigte und auf dem Weg nach Elm bis auf +7°C kletterte. Die grasigen Hänge am Fusse des Fanenstocks präsentierten sich grün, auf dem Weg lag aber bereits ab der zweiten Kurve eine dünne Schneeschicht. Eine kurze Rekognoszierung am Vortag bestätigte die durchgängige Schneeschicht auf der Strasse und so starteten wir am Sonntag gegen 08:30 Uhr wie vorgesehen Richtung Fanenstock. Bereits im Wald war vom Wind nicht mehr viel zu spüren. Die Abkürzungen zwischen den Strassenserpentinen waren aper und so folgten wir dem Weg bis Pt. 1575. Ab da war der Aufstieg entlang der Schindelegg Richtung Alp Gamperdun möglich.
Bei herrlichem Sonnenschein aber bedingt gemütlichen Temperaturen pausierten und stärkten wir uns an der Hausfassade der Alphütte, bevor wir den Aufstieg im offenen Gelände oberhalb der Waldgrenze in Angriff nahmen. Erst auf den letzten hundert Höhenmetern im Gipfelhang blies der Föhn uns um die Ohren. Entsprechend kurz war die Gipfelrast und nach dem obligatorischen Foto suchten wir die beste Linie für die Abfahrt. Fast schon überraschend fanden wir gute Schneeverhältnisse und so fuhren wir östlich von der Aufstiegsspur die Mulde Richtung Grüenenspitzroute ab. Auch wenn die teils pulvrigen Schneeansammlungen nur auf den obersten 300 Höhenmetern zu finden waren, entschädigten sie doch die fast 1’300 Höhenmeter Aufstieg.
Die letzten Lunchreste und Trinkvorräte wurden wiederum bei der Alp Gamperdun verzehrt, bevor wir von da auf der Strasse ins Tal herunterfuhren. Auf den letzten hundert Höhenmetern begannen die Teilnehmer nach und nach die Skis abzuschnallen, abhängig davon wie neu ihre Ausrüstung war. Der Abschluss der Tour bildete die Einkehr im Restaurant des Hotels Elmer, bei Kaffee, Saft und Bier.
Teilnehmer: Ruth und Jürg Thut, Magali und Jürg Ender, Jörg Manz, Aliy Laaguel, Andrea Fousseni, Theodor Seitz, Andrea Gaffuri (Gast), Matthias Ludin (TL)
Danke an Jürg und Andrea für die Bilder
Sa 17. Jan. 2026
Margelkopf
Um 06:00 Uhr trafen wir uns in Oberriet. Gleich zu Beginn gab es eine kleine Verzögerung, da Andi seine Skistöcke vergessen hatte. Er fuhr sie kurz zuhause holen, danach ging es wie geplant weiter Richtung Startpunkt.
Um 07:00 Uhr schnallten wir beim Bergasthaus Malbun die Ski an und begannen den Aufstieg. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, und schon bald wurden wir mit einem schönen Sonnenaufgang belohnt, der für eine ruhige, fast schon gemütliche Stimmung sorgte. Der Aufstieg verlief gleichmässig und ohne weitere Zwischenfälle.
Gegen 10:30 Uhr erreichten wir die Scharte. Von dort stiegen wir die letzten Meter zu Fuss zum Gipfel auf. Oben angekommen legten wir eine ausgedehntere Gipfelpause ein und genossen bei einem kleinen Picknick die Aussicht und das gute Wetter.
Nach der Pause folgte der Abstieg zurück zu den Ski und anschliessend die Abfahrt. Da ich bemerkte, dass mein Skischuh mehr oder weniger am Auseinanderfallen war, war die Abfahrt etwas anspruchsvoller als gewohnt.
Um 12:30 Uhr sassen wir schliesslich in der Beiz. Trotz kleiner Pannen zu Beginn und unterwegs war es eine sehr schöne Tour mit guten Bedingungen und entspannter Stimmung.
TN: Vera Steiger, Luisa Buschor, Nadin von Allmen, Ueli Steiner, Andreas Lässer
So 11. Jan. 2026
Hüenerchopf
Nach ergiebigem Schneefall im Rheintal machten wir uns aus allen Himmelsrichtungen auf nach Vermol. Mit dieser Idee waren wir für einmal nicht alleine – könnte durchaus mit den heiklen Bedingungen zusammen hängen. Gekonnt die Tourenskis montiert geht es ab in Richtung Powder. Der Aufstieg läuft bei dem wunderschönen Anblick problemlos. Nach der Lagebesprechung und Pause auf Höhe der Baumgrenze meint es Petrus gut mit uns und das Wetter zieht auf – was für ein traumhafter Anblick! Aufgrund der Menschenmassen auf der Hauptspur haben wir uns kurzerhand entschieden einen Nebengipfel des Hüehneri zu unserem Ziel zu machen. Mani zieht für uns eine saubere Spur hinauf. Oben geniessen wir den Moment und freuen uns auf die vielversprechende Abfahrt. Was für ein Traum bei diesem frischen Powder hinunter zu schweben. Teilweise ist der Schnee fast zu tief um vorwärts zu kommen. Da schlägt das Tourerherz höher. Die Abfahrt nach Vermol ist trotz zahlreicher Spuren ein Traum. In unteren Teil zeigen sich dann bei den ersten die “müada Scheicha”. Am Schluss kommen aber alle heile und mehr als zu frieden wieder in Vermol an.
Was für eine Tour – vielen Dank an Mani, Buschi, Rosmarie (Helga), Moritz (Jean-Claude) und Theodor!
Uf no viel so Toura
Sandro
Sa 10. Jan. 2026
Lawinenkurs
Samstag, 10.01.2026
Der Lawinenkurs 2026 fand wieder wie gewohnt Anfang Januar statt. Zuerst hatte der Organisator wegen Schneemangel Bedenken. Dank einer feuchten Westfront und das Zutun von Frau Holle gab’s in letzter Minute genügend Schnee, sodass der Kurs im Malbun durchgeführt werden konnte.
Das heftige Schneetrieben am Samstagmorgen hat uns motiviert, den Theorieblock in Restaurant Schneeflucht bei Kaffee und Gipfeli abzuhalten. Danach wurden 4 Gruppen à 5 Personen mit je zwei erfahrenen Leitern gebildet.
Nach dem theoretischen Hirntraining wurden die Felle auf die Skier montiert und endlich gings ab Richtung Alp Pradamee unterhalb der Bärenlöcher. Beim steilen Aufstieg durften die eine oder andere feststellen, dass die Spitzkehre zuhause noch zu üben ist.
Mit grossem Abstand verteilten sich die vier Gruppen um die Alp, um das Suchen, Sondieren und Ausgraben von verschütteten Personen zu üben.
Plötzlich, in der wohlverdienten Mittagspause wurde ein Alarm ausgelöst! Eine grosse Lawine ist oberhalb der Alp abgegangen, vier Personen wurden total verschüttet und ein Alpinist liegt mit offenem Beinbruch auf dem Lawinenkegel. Die meisten Kursteilnehmer sind zuerst einmal in eine Schockstarre gefallen. Blitzschnell hat Magali den Ernst der Lage erkannt und gekonnt, souverän den Lead übernommen. Dank dem kühlen Kopf und den Anweisungen und Befehlen von Magali an die Retter wurden alle verschütteten rechtzeitig geborgen und per Heli ins Tal abtransportiert.
Bilck war auch zugegen und sprach zuerst mit den Verschütteten! 😊
Mi 31. Dez. 2025
Clubheimsilvester
Clubheimsilvester
Schon fast traditionell trafen wir uns am Vortag im Clubheim. Schnee lag in Wildhaus keiner, darum konnten wir problemlos bis vors Clubheim fahren. Danach machten wir uns noch auf einen kleinen Abendspaziergang. Im GADE kehrten wir ein und assen dort gemeinsam zu Abend. Genau richtig, um anzukommen und den Abend gemütlich zu starten.
An Silvester stand eine kleine Wanderung auf der Sonnenseite (Sunnahalb) des Tals an. Bei einer schön gelegenen Grillstelle grillierten wir unsere Würste, liessen uns Zeit und genossen die Sonne. Viel mehr brauchte es nicht. Zurück im Clubheim ging es ans Vorbereiten des Silvestermenüs. Jede Person übernahm einen Gang und servierte ihn den anderen. Die fast schon legendären Pizzoccheri durften natürlich nicht fehlen. Es wurde viel gelacht, gut gegessen und lange zusammengesessen. Den Abend liessen wir draussen am Feuer ausklingen, ruhig, warm eingepackt und rundum zufrieden.
Unsere Silvestergäste waren Jörg, Jürg, Magali, Daniel, Thomas, Manuela und Zepp.
Fr 7. Nov. 2025
Herbstversammlung
Bei der diesjährigen Herbstversammlung im Restaurant Hecht in Widnau, waren rund 40 Kamörlerinnen und Kamörler zu gegen. Nach einem kurzen traktandiertem Teil mit Rückblick auf vergangene Touren und Ausblick aufs neue Programm 2026, folgte ein interessanter Bildervortrag von Lüzza und Jonas. Sie bereisten für ein halbes Jahr Südamerika auf der Suche nach tollen Kletterspots und spannenden Hochtouren zu Fuss und auf Ski.
So 26. Okt. 2025
FaBe Herbstwanderung Alpspitz (FL)
Am 26.10.2025 haben sich wetterfeste FaBe-ler beim Parkplatz bei Gaflei getroffen. Über den verschneiten Fürstensteig sind wir zum Gafleisattel (1856 m ü.M.) aufgestiegen und weiter über das Chemi zum Alpspitz 1996 m ü.M. Nach kurzer Gipfelrast sind wir über den Schmalzboden – Bargällasattel zurückgewandert, dem warmen Restaurant entgegen. Nach Kaffee, Tee und Kuchen waren bald alle Füsse und Finger wieder warm. Die winterlichen Verhältnisse haben allerseits Lust auf die kommende Skisaison geweckt. Mit dabei waren die Familien (bzw. Teile davon) Blatter, Broger, Ulmann-Sieber und Eggenschwiler.
Sa 18. Okt. 2025
bekannte und unbekannte Grate
18. Oktober 2025: Bei traumhaftem Herbst-Kaiser-Wetter starteten wir in Fanas. Die ersten 800Hm gemütlich mit dem Bähnli zum Eggli. Dann immer der Sonne nach auf den Sassauna. Weiter dem Grat entlang, in stetem Auf und Ab, Richtung Girenspitz. Beim Fadurer Fürggli gings dann auf dem Höhenweg, in stetem Auf und Ab, zurück zum Eggli. Nach einer Stärkung im Berggasthaus Sassauna nahmen wir die letzten 800Hm wieder gemütlich mit dem Bähnli nach Fanas. Eine genussvolle und lange Gratwanderung.
Do 2. Okt. 2025
Bergtour Hinderrugg (Ruestelgrat)
2. Oktober 2025: Bei kalten Morgentemperaturen und stahlblauem Himmel fahren wir mit der ersten Bahn von Alt Sankt Johann zum Iltios. Der Frühstückskaffee wärmt und wir beginnen das Panorama der Churfirsten und der bevorstehenden Tour zu bestaunen.
Durch den Bannwald erreichen wir den Einstieg zum Ruestelgrat, gefrorene Blattpflanzen und Eiszapfen am Wegrand und im Schatten lassen uns die warme Kappe über die Ohren ziehen. Etwas höher gelangen wir bald an die Morgensonne, und wir geniessen während des Aufstiegs die Weitsicht in’s Toggenburg und das Mittelland mit einer fernen Hochnebeldecke.
Auf dem Gipfel des Hinderrugg dann herrlicher Sonnenschein, kaum Wind und entsprechend schön die Mittagsrast hoch über dem Walensee, mit Fernsicht in die weiter oben frisch verschneiten Alpengipfel – vom Tödi bis zur Berninagruppe. Die Rückkehr am frühen Nachmittag unternehmen wir dann knieschonend mit der Chäserrugg- und Iltios-Bahn.
Was für ein wunderbarer Herbsttag für die begeisterten Teilnehmer – Madeleine, Martin, Jörg, Yves (TL).
Sa 20. Sept. 2025
Toggenburger Gratwanderung
Bei schönstem Spätsommerwetter starteten wir frühmorgens ob Alt St. Johann Richtung Schofwisspitz. Im Schatten noch angenehm kühl, änderte das aber schlagartig an der Sonne. Ab dem Schofwispitz alles auf dem Grat über die Stöllen zum Lüthispitz und weiter zur Gmeinenwies und Neuenalpspitz. Wir liessen keine Erhebung aus, so dass wir 6 bis am Schluss auch auf 7 Gipfeln waren – als Pendant zu den Churfirsten. Dank Gian liess sich auch unser Altersdurchschnitt sehen :-)
Sa 20. Sept. 2025
Chlein Seehorn
Zum Chlein Seehorn sollte es gehen, jedoch war dort die Hütte voll und somit gingen wir zur Rückseite der Drusenfluh im Rätikon. Genauer gesagt ans “Gelbe Eck” oberhalb der Lindauer Hütte. Die Idee war mit der Golmer Bergbahn ins Grüneck zu fahren und via Lindauer Hütte ans Gelbe Eck zu laufen, dort zu klettern und anschliessend in der Lindauer Hütte zu übernachten. Leider war jedoch auch diese Hütte voll. Somit wurde nach Alternativen gesucht und in der Bergstation der Golmer Bergbahnen (Grüneck) wurden wir fündig. Somit müssten wir auf dem Rückweg halt 2.5 Stunden mehr laufen, das sollte doch für uns kein Problem sein. Das Thema Hütte wäre somit erledigt…. denkste! Einen halben Tag vor der Tour wurde uns telefonisch mitgeteilt, dass die Bahn nun doch nicht mehr bis Grüneck fahren würde. Sie seien daran die Bergstation umzubauen und hätten daher kurzfristig beschlossen nur noch bis zur Mittelstation zu fahren. Hmmm, blöde, ist es doch von dort ca. 3,5 Stunden Fussmarsch bis zum Einstieg unserer Kletterroute und am Abend sollten wir dann auch wieder 2.5 Stunden zurück zur Bergstation laufen. Klettern wollten wir jedoch auch noch. Da mussten wir neue Ideen finden, um den 3,5 Stunden Fussmarsch abzukürzen. Das Internet wurde durchstöbert und die Idee mit dem Bike von Latschau hoch zur Lindauer Hütte zu fahren, von dort in einer Stunde zum Einstieg zu laufen, zu klettern und anschliessend zur Golmer Bergstation zu laufen, war geboren. Höhenprofil von Latschau bis zur Lindauer Hütte gecheckt und das war schön gleichmässig ansteigend und die Fahrdauer beträgt gemäss Internet auch nur 1.5 Stunden. Perfekt, zwar sportlich jedoch perfekt! Am nächsten Morgen sind wir früh mit dem Auto nach Latschau gefahren und haben uns topmotiviert auf unsere Bike`s gesetzt. Jedoch schon nach ein paar 100m stellten wir fest, das mit dem gleichmässigem Anstieg ist nicht so wie wir uns das vorgestellt hatten. Da war eine richtig steile Rampe zu erklimmen… ja sogar eine seeeehr lange und seeeehr steile Rampe zu erklimmen. So mussten wir die Bike`s zuerst Mal schieben. Nach ca. 15 Minuten schieben, stellten wir fest, unsere Strasse endet hier und es geht nur noch ein Wanderweg weiter. Naja, schieben wir unsere Bike`s halt an Kühen vorbei auf einem wenigstens schönen Wanderweg. Nach weiteren 20 Minuten des schiebens, konnten wir jedoch endlich in die Pedalen treten. Zuerst gemächlich steigend, wurde der Weg immer steiler und der Schweiss floss in Strömen. Die Uhr tickte auch immer weiter und so mussten wir unser Ziel, innert 1.5 Stunden bei der Lindauer Hütte zu sein, nach hinten schieben. Es wurden am Schluss 3 Stunden draus. Irgendwo nach der Lindauer Hütte deponierten wir unsere Bike`s und quälten uns, von Muskelkrämpfen geplagt, den Hang hoch zum Einstieg. Endlich gab es eine Pause. Zu lange durften wir jedoch nicht pausieren, lagen wir doch zeitlich schon weeeeit hinter unserem Plan. Nach kurzer Rast kletterten wir los. Schnell, sehr schnell sogar, meldeten sich die Muskelkrämpfe zurück und wir konnten nur noch in kleinen Schritten hochklettern. Die Kletterei jedoch war sehr schön und stellte sich als überaus lohnenswert heraus. Nach 6 Seillängen mussten wir ,aus zeitlichen Gründen, umkehren und so seilten wir über die Wand ab. Anschiessend liefen wir nochmals 3 Stunden bis zur Golmer Bergstation. Kurz vor der Bergstation wurde plötzlich die Stille der Berge abrupt gestört oder eher zerstört. Die freiwillige Feuerwehr aus dem Schwabenland feierte ausgiebig frühzeitigen Après-Ski. So zogen wir, an den Weibern auf den Tischen und den Männern unter den Tischen, vorbei zum Empfang. Dort hatten sie Mitleid mit uns und upgradeten ums vom Massenschlag ins Hotel. Fürstlich logierten wir und wurden gut unterhalten von der Feuerwehr. Leider wurde uns auch mitgeteilt, dass es erst um 8.00 Uhr Frühstück gibt. Für uns Kletterer recht spät, mussten wir doch nochmals 3.5 Stunden bis zum Einstieg wandern. Ändern konnten wir dies nicht und daher spät gefrühstückt und losgewandert. Auch an diesem Tag war die Kletterei äusserst lohnend, Rätikon halt. Aber auch an diesem Tag mussten wir aus zeitlichen Gründen irgendwann umkehren, wollten wir doch um 18.00 Uhr zu Hause sein. Als krönender Abschluss konnten wir mit unseren deponierten Bike`s nach Latschau runterdüsen. Nach nur einem Crash waren wir zurück beim Auto. Fazit:Wir müssen fitter werden, an der Planung lag es sicherlich nicht ;-).
Sa 13. Sept. 2025
Fabe Bouldern Murgtal
Am Samstag, 13.09. gings zum Bouldern ins Murgtal! Ausgerüstet mit Bouldermatten, Kletterfinken und Magnesium trafen sich die Familen Blatter, Dietsche-Bischofberger und Büchel-Hasler im Sektor «See», bei Merlen (1087 m ü.M.). Bei bestem Boulderwetter verbrachten sie einen wunderbaren Nachmittag an den tollen Blöcken in der idyllischen Landschaft des Murgtals.
Sa 30. Aug. 2025
Holzertag im Clubheim
Holzertag und Clubheimputzen – zwei Einsätze, viel Spass
Am Samstag, 30. August 2025, war wieder Holzertag angesagt. Punkt 9 Uhr gings im Clubheim los, und schon bald flogen draussen die Späne. Mit Axt, Spalter und viel Muskelkraft wurde gehackt, gespaltet und gestapelt. Wer gerade keine Axt in der Hand hatte, half beim Stapeln oder Sägen. Für das leibliche Wohl sorgte wie immer Manuela, damit niemand hungrig blieb. Mit neuer Energie und guter Laune gings weiter, bis der Holzvorrat für den Winter gesichert war. Pflichtgefühl? Eher nicht. Es fühlte sich nach einem richtig guten Team-Tag an.
Nur eine Woche später, am 6. September 2025, hiess es schon wieder: «Zäme aapacka!» Diesmal stand das Clubheimputzen auf dem Programm. Mit Besen, Lappen und Eimern rückten wir Fenstern, Böden und Möbeln zu Leibe. Auch die neue Küche bekam eine Frischzellenkur. Erstaunlich, wie viel Staub sich in kurzer Zeit ansammeln kann. Doch mit vereinten Kräften war bald alles blitzblank. Und auch hier: Danke Manuela, mit vollem Bauch putzt es sich einfach besser. Fazit: Zwei Samstage, viele helfende Hände und jede Menge gute Stimmung. Holz und Clubheim sind bereit, und wir haben einmal mehr gezeigt, dass Arbeit im Team nicht nur effizient, sondern auch richtig lässig sein kann. Ein grosses Merci an alle, die mitgemacht haben!
Und fürs nächste Jahr?
Auch 2026 gibts wieder einen Holzertag und ein Clubheimputzen. Falls du dieses Jahr nicht dabei warst: Trag dir die Daten unbedingt ein. Draussen anpacken, drinnen putzen, fein essen und am Schluss das gute Gefühl haben, etwas zusammen geschafft zu haben – das willst du nicht verpassen. Wir freuen uns jetzt schon auf viele motivierte Hände und fröhliche Gesichter!
Ein herzliches Dankeschön an alle fleissigen Helfer:, Thomas, Christof, Jean-Pierre, Harry, Martin, Stefan, Philipp, Iris, Kurt, Regula, Katrin, Luzia, Monika, Rosmarie, Gabriela, Rita, Zepp, Manuela
Sa 23. Aug. 2025
FaBe Waldcamp
Bei bestem Waldcamp-Wetter trafen wir uns am Samstag, 23. August beim Restaurant Rossfall, an der Strasse von Urnäsch Richtung Schwägalp. Nach kurzem Marsch mit allerhand Gepäck erreichten wir unseren «Lagerplatz». Zwar nicht der ursprünglich geplante, aber ein sehr schöner Platz mit super Feuerstelle, Hochsitz und allerlei Waldtieren (gesichtet wurden u.a. Dachs, Eichhörnchen, Specht, Reh, Fuchs). Es stellte sich allerings heraus, dass einige davon aus Karton sind:-). Wir haben ein schönes Wochenende verbracht mit Schnitzen, Hütten bauen, Fischen, Feuern, Kochen, Spielen, Holz sammeln, Dach und Hängematten installieren, draussen Schlafen, und vielem mehr. Mit dabei waren Florin, Linus, Rahel, Timon, Monja, Martina, Manfred, Jakob, Martin, Beda, Ueli und Harry.
Do 14. Aug. 2025
Mönch 4110 m / Jungfrau 4158 m
Lauberhorn 2472 müM, Mönch 4107 müM, Jungfrau 4158 müM
Jede Bergtour fängt mit der Planung und Vorbereitung an, welche die Bahn Billette im Allgemeinen und die Sitzplatzreservation im Speziellen einschliesst. Diese äusserst komplizierte Ticketreservation von der Kleinen Scheidegg ins Jungfrau Joch galt für alle als die Schlüsselstelle der Tour, deshalb hat der Tourenleiter diese Hürde den Tourenteilnehmern als Geduldstest überlassen.
Besteigung des Lauberhorns
Am Donnerstagmorgen (14.08.2025) starteten wir unsere ÖV Reise zur Kleinen Scheidegg, wo wir auf 2061 müM in der Lodge ein 8-er Zimmer zur Übernachtung reserviert hatten, um uns dort zu akklimatisieren. Eine kleine Wanderung auf das Lauberhorn und die Besichtigung des Starthäuschens der Lauberhornabfahrt und dem anschliessenden Crashkurs im Seilhandling hat seinen Teil dazu beigetragen.
Der Weg zum Top of Europe
Am Freitag (15.08.2025) nahmen wir den ersten Zug (08:30), für den wir auch unsere aufwendigen und teuren Sitzplatzreservationen hatten, aufs Jungfraujoch. Tipp für die Sparer: mit der ersten Bahn, welche nie ausgebucht ist, braucht es keine teure Reservation für CHF 10.-, die eh niemand sehen will!
Im Jungfrau Joch verstauten wir unsere Sommerhosen und Sandalen in einem Schliessfach.
Um 09:50 trafen wir, wie abgemacht, am östlichen Stollenausgang unseren Bergführer Hansueli Baumann, der uns auf die beiden geplanten Gipfel führen wird.
Besteigung des Mönchs
Südarm des Ostgrates (Normalroute) Mönch 4107 müM, 3-4h 650 Hm, ZS-
Nach eine kurzen Materialcheck gings dann auch gleich los, auf der ausgetrampelten Autobahn Richtung Mönchsjochhütte. Südlich des Südarms des Ostgrates des Mönchs verliessen wir diese, um angeseilt zum Einstieg der Route zu gelangen.
Statt der Kletterstelle 3a fanden wir einen Klettersteig vor, der den Einstieg wesentlich erleichterte. Nach einer Kletter- und Kraxel-Passage gings dann bald auf den messerscharfen, sehr ausgesetzten Firngrat, welcher den Vorgipfel mit dem Hauptgipfel verbindet. Nach ca. 3h standen wir glücklich auf dem Gipfel! Die verdiente Gipfelrast genossen wir bei Windstille und Sonnenschein.
Der Abstieg war gleich wie der Aufstieg, nur in umgekehrter Reihenfolge. Dabei muss noch erwähnt werden, dass der supermesserscharfe und extrem ausgesetzte Firngrat bei der letzten Seilschaft abriss, und mit Glück niemanden in die Tiefe gerissen hat!
Übernachtung auf der Mönchsjoch Hütte
Für alle, welche die Möchsjochhütte von früher kennen und «lieben», erinnern sich an die sehr spezielle Gastfreundschaft des damaligen Hüttenwarts. Deshalb wurden wir sehr positiv überrascht über den freundlichen Empfang! Vor dem gut gewürzten Abendessen gab ‘s sogar einen Apero, spendiert vom neuen Hüttenteam. Ein leckeres Knabberplättchen mit einem feinen Wein in einer homöopathischen Dosis, regte den Appetit für den Z’nacht an. Für unsere Jungen JO-ler gabs Orangenjus serviert in derselben homöopathischen Gabe. Nach dem feinen Znachtessen gings mit normalem Kopfweh und pochendem Herz in die Horizontale.
Besteigung Jungfrau
Über den Rottalsattel und den Südostgrat (Normalroute) Jungfrau 4158 m
4.5-5.5h 840 Hm, ZS-
Um 03:03 riss uns der Wecker nicht aus dem Schlaf, sondern eher aus der Bettruhe. Frühstück gab’s um 03:30 und um 04:10 standen alle parat vor der Hütte zum Jungfrau Abendteuer. Den Hüttentrampelpfad verliessen wir kurz vor der Sphinx in südlicher Richtung, wo auch schon die ersten Spalten auf uns warteten. Am felsigen Ausläufer des Rottalhornes wechselten wir die Seilschaften von drei 3-er zu drei 2-er und einer 3-er Seilschaft und verstauten die Steigeisen im Rucksack. Diese Umbaupause nutzen übereifrige Tourengänger zum Überholmanöver aus, was zum ersten und letzten Stau führte. Gelassen warteten wir den Menschenwirbel ab und stiegen hochmotiviert ein, zur ersten Kletterstelle 2a. Nach ca. 40 min Klettern und Kraxeln verliessen wir den felsigen Teil, um auf den Firnrücken zu wechseln.
Die einzige Schlüsselstelle hoch zum Rottalsattel war interessant und spannend zugleich. Der mit einer Firnschicht überzuckerte Eishang wurde zur kleinen Genusseiskletterei, die mit Eisschrauben abgesichert wurde.
Die Eisenstangen vom Rottalsattel hoch zum Gipfel konnten nur bedingt als Sicherung verwendet werden, da diese bereits ausgeapert im Geröll waren.
Den Gipfel erreichten wir um 09:10. Hoch über den Wolken genossen wir Sonne und Gipfelruhe.
Der Abstieg war kurz und schmerzlos, über das Eiswändchen wurde abgeseilt und statt dem felsigen Sporen, wurde die abgekürzte Wegvariante gewählt, sodass wir um 13:00 glücklich und zufrieden das Jungfrau Joch erreichten!
Vom Touristenschock gezeichnet, nahmen wir die erstmögliche Bahn (wohlverstanden ohne Sitzplatzreservation) hinunter ins Tal, zur Bahnstation Eigergletscher, dann mit dem Eigerexpress nach Grindelwald.
Diese, durch hohe Bahnkosten geprägte Hochtour, war eine gelungene Genusstour. Den hohen Entspannungsfaktor können wir unserem Bergführer Hansueli verdanken, der uns souverän durch die hochalpine Landschaft geführt hat und der uns einige lustige Tricks beigebracht hat!
Mit dabei waren: Renia, Lin, Edith, Ruth, Jürg, Reto, Markus, Hansueli Baumann (Bergführer), Stefan (TL)
Mo 4. Aug. 2025
FaBe Abend-Klettersteigtour
Im zweiten Anlauf hat es am Freitag, 8. August geklappt mit dem Feierabend-Klettersteig.
Vom Parkplatz Gebhardsberg in Bregenz sind wir auf dem Wanderweg abgestiegen und der Känzele-Felswand entlang bis zum Einstieg der Klettersteige gewandert. Nach dem Klettersteig gabs ein kurzes Picknick mit bester Aussicht. Mit dabei waren Jeanne, Maurice, Markus, Stefan, Jonas, Julia, Zoe, Joël, Beda, Ueli und Harry.
Sa 19. Juli 2025
Piz Morteratsch 3751 müM
Samstag - Anreise und Aufstieg zur Tschierva Hütte
Die Anreise mit dem ÖV nach Pontresina verlief gut. Aufgrund eines Trugschlusses in der SBB App landeten wir von Samedan nach Pontresina im Bus – was sich mit fünf Mountainbikes als ziemlich eng erwies. Nach kurzem Warten auf zwei Nachzügler, die mit dem Auto angereist waren, machten wir uns auf den etwa einstündigen Weg zum Hotel Roseg, wo wir unsere Bikes deponierten.
Durchgeschwitzt und mit gestilltem Durst ging es nun zu Fuss weiter zur Tschierva Hütte. Dem herrlichen Wetter sei Dank war es ziemlich heiss, und wir mussten ordentlich schwitzen. Nach rund 500 Höhenmetern und nur etwa 1h 45min erreichten wir erleichtert die Hütte. Unser Ziel, vor dem Regen in der Hütte zu sein, ging perfekt auf.
Bei der Ankunft warteten bereits Linzertorte und Panache auf uns. Es wurde gejasst, geredet und die morgige Route besprochen. Bald gab es dann auch schon das Nachtessen. Mit vollem Magen und aufgefülltem Marsch-Tee machten wir uns schon bald ins Bett.
Sonntag - Gipfeltag und Abstieg
Der Wecker läutete pünktlich um 04:40 Uhr. Der erfahrene Hochtourengeher hatte am Vorabend schon gepackt, so konnten wir nur noch frühstücken und um 05:30 Uhr loslaufen. Nach 20 Minuten erreichten wir die kleine Kletterstelle und weitere 60 Minuten später den Gletscher, wo wir uns anseilten.
Zuerst holten wir flach nach Osten aus Richtung Fuorcla da Boval, danach ging es richtig nach Süden zur heutigen Schlüsselstelle. Mit Blankeis im Nordhang war diese Variante nicht zu unterschätzen, aber trotzdem gut zu schaffen. Über den breiten Firnrücken gelangten wir in die grosse Mulde und in einem Bogen auf den Gipfel. So erreichten wir bereits um 09:30 Uhr den 3751 Meter hohen Gipfel.
Der im Aufstieg nicht sehr störende "Verkehr" sollte uns im Abstieg noch etwas zu schaffen machen. Bis zum breiten Firnrücken war noch alles problemlos. Bei der Schlüsselstelle angekommen wurde es jedoch heikler: Eine Seilschaft vor uns hatte Mühe, den steilen Nordhang abzusteigen, weshalb wir warten mussten. Als ich gerade einen Stand im Eis einrichten wollte, um unsere Teilnehmer abzulassen, drängelte sich ein Südtiroler Bergsteiger mit vier Begleiterinnen im Schlepptau ziemlich frech vor. Überholen in den Bergen ist ja keine Sache – man muss dann aber sein Handwerk auch beherrschen. Dies war hier leider nicht der Fall: Die vier Begleiterinnen stiegen ohne Pickel in der Hand und mit grosser Angst in das Blankeis ein, während der Südtiroler oben stand und das Seil nur halbherzig mit einer Hand hielt.
Da sie sehr lange brauchten, bildete sich ein Stau hinter uns. Dominik konnte glücklicherweise eine lautstarke Seilschaft hinter uns mit einem kurzen Rüffel zur Entschuldigung bringen. Sobald sich die Südtiroler-Seilschaft hinuntergekämpft hatte, liess ich unsere drei Seilschaften und eine fremde an einem Eis-Stand hinunter und stieg danach selbst im Eis ab.
Dann das Gleiche wie am Vortag – leider fühlt sich der Abstieg immer viel länger an als der Aufstieg. Mit einer kurzen Pause in der Tschierva Hütte erreichten wir in guter Zeit das Hotel Roseg, wo mit grosser Freude unsere treuen Drahtesel auf uns warteten. Dank den Bikes waren wir ratzfatz in Pontresina, wo wir den beiden Autofahrern "Ciao" sagten.
Die ÖV-Fraktion hatte keine Lust auf eine weitere Sardinen-Büchsen-Erfahrung mit fünf Mountainbikes und fuhr kurzerhand mit dem Fahrrad noch nach Samedan. Dort erwartete uns direkt ein Zug nach Landquart und dann gemütlich ins Rheintal – ganz ohne Gedränge.
Dabei waren: Marlon, Lin, Aisha, Roman, Luc, Dominik (TL), Noah (TL)
Sa 12. Juli 2025
Poncione di Cassina Baggio SE Grat
Einmal mehr stand die Cassina Baggio auf dem Programm, einmal mehr fanden sich motivierte Anwärterinnen und Anwärter für die Tour und wiedereinmal mehr hatte Petrus scheinbar etwas gegen meine Pläne.
Dieses Mal war die Prognose jedoch wenigstens so gut, dass man die Anfahrt ins Tessin wagen konnte. Dank mehr Zufall als geschickter Stauumfahrungsversuche, traffen sich Markus Thöny, Regula Styger, Lin Heule, Marlon Heule und ich zeitgleich im Bedretto Tal in All’Acqua für den Zustieg zur Hütte.
Nach kurzweiligem Zustieg konnten wir unsere mitgebrachten Kletterfinken etwas an den Granit und die Kletterei gewöhnen welche uns am Morgigen Tag allenfalls erwarten könnte. Bei bestem Sonnenschein haben wir im Nahegelegenen Klettergarten unser Können zum Besten gegeben. Lin hat dabei mal locker die 7a weg geonsighted und wir anderen hatten ebenfalls Spass am Herumtanzen an der Vertikalen. Nach der Klettersession trieb uns der Hunger und die müden Füsse zurück zur Hütte, wäre da nicht diese verlockende Slackline auf dem Weg gewesen. Mit bemerkenswertem Gleichgewicht und der richtigen Taktik führten Thöny und Regula vor, wie man diesen Spanngurt überqueren kann ohne in die Holzschnitzel zu fallen, da waren die jüngeren doch etwas holpriger unterwegs.
Der Anreise Tag war schonmal gelungen und so fiel die Entscheidung ein winzig kleines bisschen leichter sich für den nächsten Tag gegen den Einstieg zu entscheiden. Die Prognose hatte Wolken am Gipfel und Gewitter am Mittag angesagt. Etwas schwermütig, musste ich dann entscheiden, dass wir ausschlafen werden und auf der anderen Seite beim Platten Klettergarten nochmals unsere Granitkletterei üben können bevor wir uns auf die Rückreise machen werden.
Beim Zustieg in den Klettergarten sah das Wetter noch ziemlich gut aus und man hätte durchaus FOMO (fear of missing out – Angst etwas zu verpassen) bekommen können, jedoch zogen die Wolken rasch rein, es kühlte deutlich ab und die Sicht wurde trüber. Wir hatten doch noch unsere Freude an der teils vermeintlich einfach zu scheinender Kletterei, wobei die Platten es doch in sich hatten.
Natürlich konnten es die jungen Wilden nicht lassen und mussten auch am zweiten Tag noch in steilere Gefielde nachdem die flacheren Routen mit mobilen Zwischensicherungen und in Berg/Turnschuhen geklettert wurden.
Etwas weiter hinten Richtung Poncione di Manio gab es noch Routen welche den Vorstellungen von Lin und Marlon entsprachen und selbstgelegte Zwischensicherungen verlangten.
Nach einem doch ausgiebigem Klettermorgen machten wir uns kurz nach dem Mittag Richtung Auto und kaum sind wir in All’Acqua beim Resti angekommen fing es auch an zu regnen. Timing könnte man sagen.
Nach einem Kaffee und kurzem Schwatz ging es via Stau zurück nach Hause.
Ob es für den Gipfel doch gereicht hätte? Wir wissen es nicht. Hatten wir trotzdem eine gute Zeit? Auf jeden Fall.
Aller guten Dinge sind drei, so werde ich die Tour wohl ein weiteres Mal ausschreiben müssen
Sa 5. Juli 2025
Cima di Castello 3378 / Piz Casnil 3188
T4 Wanderung vom Glaspass zum Piz Beverin und über den Carnusapass retour zum Glaspass (5.7.2025)
Geplant wäre eigentlich eine dreitägige Hochtour gewesen im Bergell mit Stefan Wagler als TL. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Stefan hatte einen Unfall und Markus Thöny sprang als Ersatz ein. Dann machte das Wetter am Wochenende nicht mit und wir entschlossen uns für eine eintägige Tour am Samstag. Zuerst war der Lienzer Spitz (Plofora) angesagt, dann haben wir uns für den Tambo Nordgrat entschieden. Schlussendlich, noch während der Fahrt nach Thusis wieder umgeplant wegen Gewitterrisiko im Süden, sind wir vom Glaspass Richtung Piz Beverin gestartet. Zuerst herrschte etwas «tüppiges» Wetter, dann wurde es immer frischer und auf dem Gipfel waren dann Mütze und Handschuhe angesagt, aber zum Glück blieb es immer trocken. Beim Runterlaufen gab es wieder Sonnenschein und einige haben sogar einen Sprung ins kühle Nass vom Lai la Scotga (Schottasee) gewagt. Schön war’s, dabei waren Beat Thöny, Jürg und Ruth Thut, Regula Styger und Markus (TL)
Sa 5. Juli 2025
Durannapass
05.07.2025 Tourenbericht Durannapass
Trotz wechselhaftem Wetter konnten wir den Duranna-Pass Trail in Davos in Angriff nehmen. In Küblis parkten wir die Autos und fuhren mit dem Zug nach Davos Platz. Anstelle der Normalroute machten wir eine grössere Runde von der Schatzalp aus. Der Weg war ohne E-Bike meistens nicht fahrbar. Somit war es mehr ‘hike with bike’ 😉- Die erste Abfahrt über den ‘Tritt’ war ebenfalls mit viel wandern anstelle biken angesagt. Im Anschluss ging es über schöne Single-Trails hinunter nach Langwies. Nach einem stärkenden Mittagessen ging es erneut aufwärts Richtung Durannapass. Die abschliessende Abfahrt führte uns durch schwierige aber schöne Trails zurück nach Küblis.
Die Tour war herausfordernd, aber unglaublich lohnend. Technische Passagen, atemberaubende Landschaften und lange Singletrails machten die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Trail verlangte viel von uns ab, belohnte uns jedoch mit grandiosen Abfahrten und beeindruckenden Panoramen.
Der Durana-Trail ist eine klare Empfehlung und war definitiv ein Highlight unserer Biking-Saison!
Route (42km, 1500Hm, 2200 Abwerts-Hm😉):
TN: Nino Kellenberger, Marc Baumgartner, Patrik Töngi, Mario Sieber (TL)
Sa 28. Jun. 2025
Rätschahorn 2703m
Wir starteten bei kühlen 12 Grad in St. Antönien Dörfji Richtung St. Antönier Joch. Weiter über den Gafiersee zum Gafierjoch. Dann steil hinunter und über die Gratkante auf das Rätschahorn. Nach ausgedehnter Mittagspause den Normalweg runter über Sunnigstafel zum Auto. Kaum zu glauben, dass wir zeitweise mit Jacke unterwegs waren, während im Tal um die 30° herrschten.
Sa 21. Jun. 2025
FaBe Klettern Kreuzberge/Widderalpstöck
Schwer beladen mit Seilen, Proviant und Schlafsäcken starten wir in Brüllisau und wandern zur Bollenwees. Wir (Jonas und Joel Blatter, Moritz Lauwiner, Sonja, Jael und Lino Grossenbacher, die Gastfamilie Karin und Simon Collenberg mit Ayleen und Levinia und Harry und Sandra Eggenschwiler mit Ueli und Beda). Kaum angekommen, geht es los mit Klettern an der Stiefelwand. Natürlich darf das erfrischende Bad im Fählensee nicht fehlen. Ein Teil der Gruppe wandert gegen Abend wieder zurück nach Brüllisau, der Rest bezieht das schöne Lager in der Furgglenalp und geniesst das Nachtessen über dem Feuer. Herrzlich diese Abendstimmung im Alpstein! Am nächsten Tag geht es weiter via Roslenalp zum dritten Kreuzberg. Die Gipfelstürmer kehren zufrieden zurück und gemeinsam wandern wir ins Tal nach Brüllisau.
