Programm
So 18. Jan. 2026
Fanenstock 2'237 m ü.M.
Die Tage vor der Tour waren geprägt vom starken Föhn und auch die Wettervorhersage prognostizierte einen windigen Tag. So war es weniger erstaunlich, dass das Thermometer bei der Anfahrt in Schwanden noch -1°C anzeigte und auf dem Weg nach Elm bis auf +7°C kletterte. Die grasigen Hänge am Fusse des Fanenstocks präsentierten sich grün, auf dem Weg lag aber bereits ab der zweiten Kurve eine dünne Schneeschicht. Eine kurze Rekognoszierung am Vortag bestätigte die durchgängige Schneeschicht auf der Strasse und so starteten wir am Sonntag gegen 08:30 Uhr wie vorgesehen Richtung Fanenstock. Bereits im Wald war vom Wind nicht mehr viel zu spüren. Die Abkürzungen zwischen den Strassenserpentinen waren aper und so folgten wir dem Weg bis Pt. 1575. Ab da war der Aufstieg entlang der Schindelegg Richtung Alp Gamperdun möglich.
Bei herrlichem Sonnenschein aber bedingt gemütlichen Temperaturen pausierten und stärkten wir uns an der Hausfassade der Alphütte, bevor wir den Aufstieg im offenen Gelände oberhalb der Waldgrenze in Angriff nahmen. Erst auf den letzten hundert Höhenmetern im Gipfelhang blies der Föhn uns um die Ohren. Entsprechend kurz war die Gipfelrast und nach dem obligatorischen Foto suchten wir die beste Linie für die Abfahrt. Fast schon überraschend fanden wir gute Schneeverhältnisse und so fuhren wir östlich von der Aufstiegsspur die Mulde Richtung Grüenenspitzroute ab. Auch wenn die teils pulvrigen Schneeansammlungen nur auf den obersten 300 Höhenmetern zu finden waren, entschädigten sie doch die fast 1’300 Höhenmeter Aufstieg.
Die letzten Lunchreste und Trinkvorräte wurden wiederum bei der Alp Gamperdun verzehrt, bevor wir von da auf der Strasse ins Tal herunterfuhren. Auf den letzten hundert Höhenmetern begannen die Teilnehmer nach und nach die Skis abzuschnallen, abhängig davon wie neu ihre Ausrüstung war. Der Abschluss der Tour bildete die Einkehr im Restaurant des Hotels Elmer, bei Kaffee, Saft und Bier.
Teilnehmer: Ruth und Jürg Thut, Magali und Jürg Ender, Jörg Manz, Aliy Laaguel, Andrea Fousseni, Theodor Seitz, Andrea Gaffuri (Gast), Matthias Ludin (TL)
Danke an Jürg und Andrea für die Bilder
So 11. Jan. 2026
Hüenerchopf
Nach ergiebigem Schneefall im Rheintal machten wir uns aus allen Himmelsrichtungen auf nach Vermol. Mit dieser Idee waren wir für einmal nicht alleine – könnte durchaus mit den heiklen Bedingungen zusammen hängen. Gekonnt die Tourenskis montiert geht es ab in Richtung Powder. Der Aufstieg läuft bei dem wunderschönen Anblick problemlos. Nach der Lagebesprechung und Pause auf Höhe der Baumgrenze meint es Petrus gut mit uns und das Wetter zieht auf – was für ein traumhafter Anblick! Aufgrund der Menschenmassen auf der Hauptspur haben wir uns kurzerhand entschieden einen Nebengipfel des Hüehneri zu unserem Ziel zu machen. Mani zieht für uns eine saubere Spur hinauf. Oben geniessen wir den Moment und freuen uns auf die vielversprechende Abfahrt. Was für ein Traum bei diesem frischen Powder hinunter zu schweben. Teilweise ist der Schnee fast zu tief um vorwärts zu kommen. Da schlägt das Tourerherz höher. Die Abfahrt nach Vermol ist trotz zahlreicher Spuren ein Traum. In unteren Teil zeigen sich dann bei den ersten die “müada Scheicha”. Am Schluss kommen aber alle heile und mehr als zu frieden wieder in Vermol an.
Was für eine Tour – vielen Dank an Mani, Buschi, Rosmarie (Helga), Moritz (Jean-Claude) und Theodor!
Uf no viel so Toura
Sandro
Sa 10. Jan. 2026
Lawinenkurs
Samstag, 10.01.2026
Der Lawinenkurs 2026 fand wieder wie gewohnt Anfang Januar statt. Zuerst hatte der Organisator wegen Schneemangel Bedenken. Dank einer feuchten Westfront und das Zutun von Frau Holle gab’s in letzter Minute genügend Schnee, sodass der Kurs im Malbun durchgeführt werden konnte.
Das heftige Schneetrieben am Samstagmorgen hat uns motiviert, den Theorieblock in Restaurant Schneeflucht bei Kaffee und Gipfeli abzuhalten. Danach wurden 4 Gruppen à 5 Personen mit je zwei erfahrenen Leitern gebildet.
Nach dem theoretischen Hirntraining wurden die Felle auf die Skier montiert und endlich gings ab Richtung Alp Pradamee unterhalb der Bärenlöcher. Beim steilen Aufstieg durften die eine oder andere feststellen, dass die Spitzkehre zuhause noch zu üben ist.
Mit grossem Abstand verteilten sich die vier Gruppen um die Alp, um das Suchen, Sondieren und Ausgraben von verschütteten Personen zu üben.
Plötzlich, in der wohlverdienten Mittagspause wurde ein Alarm ausgelöst! Eine grosse Lawine ist oberhalb der Alp Losgegangen, vier Personen wurden total verschüttet und ein Alpinist liegt mit offenem Beinbruch auf dem Lawinenkegel. Die meisten Kursteilnehmer sind zuerst einmal in eine Schockstarre gefallen. Blitzschnell hat Magali den Ernst der Lage erkannt und gekonnt, souverän den Lead übernommen. Dank dem kühlen Kopf und den Anweisungen und Befehlen von Magali an die Retter wurden alle verschütteten rechtzeitig geborgen und per Heli ins Tal abtransportiert.
Bilck war auch zugegen und sprach zuerst mit den Verschütteten! 😊
Mi 31. Dez. 2025
Clubheimsilvester
Clubheimsilvester
Schon fast traditionell trafen wir uns am Vortag im Clubheim. Schnee lag in Wildhaus keiner, darum konnten wir problemlos bis vors Clubheim fahren. Danach machten wir uns noch auf einen kleinen Abendspaziergang. Im GADE kehrten wir ein und assen dort gemeinsam zu Abend. Genau richtig, um anzukommen und den Abend gemütlich zu starten.
An Silvester stand eine kleine Wanderung auf der Sonnenseite (Sunnahalb) des Tals an. Bei einer schön gelegenen Grillstelle grillierten wir unsere Würste, liessen uns Zeit und genossen die Sonne. Viel mehr brauchte es nicht. Zurück im Clubheim ging es ans Vorbereiten des Silvestermenüs. Jede Person übernahm einen Gang und servierte ihn den anderen. Die fast schon legendären Pizzoccheri durften natürlich nicht fehlen. Es wurde viel gelacht, gut gegessen und lange zusammengesessen. Den Abend liessen wir draussen am Feuer ausklingen, ruhig, warm eingepackt und rundum zufrieden.
Unsere Silvestergäste waren Jörg, Jürg, Magali, Daniel, Thomas, Manuela und Zepp.
Fr 7. Nov. 2025
Herbstversammlung
Bei der diesjährigen Herbstversammlung im Restaurant Hecht in Widnau, waren rund 40 Kamörlerinnen und Kamörler zu gegen. Nach einem kurzen traktandiertem Teil mit Rückblick auf vergangene Touren und Ausblick aufs neue Programm 2026, folgte ein interessanter Bildervortrag von Lüzza und Jonas. Sie bereisten für ein halbes Jahr Südamerika auf der Suche nach tollen Kletterspots und spannenden Hochtouren zu Fuss und auf Ski.
So 26. Okt. 2025
FaBe Herbstwanderung Alpspitz (FL)
Am 26.10.2025 haben sich wetterfeste FaBe-ler beim Parkplatz bei Gaflei getroffen. Über den verschneiten Fürstensteig sind wir zum Gafleisattel (1856 m ü.M.) aufgestiegen und weiter über das Chemi zum Alpspitz 1996 m ü.M. Nach kurzer Gipfelrast sind wir über den Schmalzboden – Bargällasattel zurückgewandert, dem warmen Restaurant entgegen. Nach Kaffee, Tee und Kuchen waren bald alle Füsse und Finger wieder warm. Die winterlichen Verhältnisse haben allerseits Lust auf die kommende Skisaison geweckt. Mit dabei waren die Familien (bzw. Teile davon) Blatter, Broger, Ulmann-Sieber und Eggenschwiler.
Sa 18. Okt. 2025
bekannte und unbekannte Grate
18. Oktober 2025: Bei traumhaftem Herbst-Kaiser-Wetter starteten wir in Fanas. Die ersten 800Hm gemütlich mit dem Bähnli zum Eggli. Dann immer der Sonne nach auf den Sassauna. Weiter dem Grat entlang, in stetem Auf und Ab, Richtung Girenspitz. Beim Fadurer Fürggli gings dann auf dem Höhenweg, in stetem Auf und Ab, zurück zum Eggli. Nach einer Stärkung im Berggasthaus Sassauna nahmen wir die letzten 800Hm wieder gemütlich mit dem Bähnli nach Fanas. Eine genussvolle und lange Gratwanderung.
Do 2. Okt. 2025
Bergtour Hinderrugg (Ruestelgrat)
2. Oktober 2025: Bei kalten Morgentemperaturen und stahlblauem Himmel fahren wir mit der ersten Bahn von Alt Sankt Johann zum Iltios. Der Frühstückskaffee wärmt und wir beginnen das Panorama der Churfirsten und der bevorstehenden Tour zu bestaunen.
Durch den Bannwald erreichen wir den Einstieg zum Ruestelgrat, gefrorene Blattpflanzen und Eiszapfen am Wegrand und im Schatten lassen uns die warme Kappe über die Ohren ziehen. Etwas höher gelangen wir bald an die Morgensonne, und wir geniessen während des Aufstiegs die Weitsicht in’s Toggenburg und das Mittelland mit einer fernen Hochnebeldecke.
Auf dem Gipfel des Hinderrugg dann herrlicher Sonnenschein, kaum Wind und entsprechend schön die Mittagsrast hoch über dem Walensee, mit Fernsicht in die weiter oben frisch verschneiten Alpengipfel – vom Tödi bis zur Berninagruppe. Die Rückkehr am frühen Nachmittag unternehmen wir dann knieschonend mit der Chäserrugg- und Iltios-Bahn.
Was für ein wunderbarer Herbsttag für die begeisterten Teilnehmer – Madeleine, Martin, Jörg, Yves (TL).
Sa 20. Sept. 2025
Toggenburger Gratwanderung
Bei schönstem Spätsommerwetter starteten wir frühmorgens ob Alt St. Johann Richtung Schofwisspitz. Im Schatten noch angenehm kühl, änderte das aber schlagartig an der Sonne. Ab dem Schofwispitz alles auf dem Grat über die Stöllen zum Lüthispitz und weiter zur Gmeinenwies und Neuenalpspitz. Wir liessen keine Erhebung aus, so dass wir 6 bis am Schluss auch auf 7 Gipfeln waren – als Pendant zu den Churfirsten. Dank Gian liess sich auch unser Altersdurchschnitt sehen :-)
Sa 20. Sept. 2025
Chlein Seehorn
Zum Chlein Seehorn sollte es gehen, jedoch war dort die Hütte voll und somit gingen wir zur Rückseite der Drusenfluh im Rätikon. Genauer gesagt ans “Gelbe Eck” oberhalb der Lindauer Hütte. Die Idee war mit der Golmer Bergbahn ins Grüneck zu fahren und via Lindauer Hütte ans Gelbe Eck zu laufen, dort zu klettern und anschliessend in der Lindauer Hütte zu übernachten. Leider war jedoch auch diese Hütte voll. Somit wurde nach Alternativen gesucht und in der Bergstation der Golmer Bergbahnen (Grüneck) wurden wir fündig. Somit müssten wir auf dem Rückweg halt 2.5 Stunden mehr laufen, das sollte doch für uns kein Problem sein. Das Thema Hütte wäre somit erledigt…. denkste! Einen halben Tag vor der Tour wurde uns telefonisch mitgeteilt, dass die Bahn nun doch nicht mehr bis Grüneck fahren würde. Sie seien daran die Bergstation umzubauen und hätten daher kurzfristig beschlossen nur noch bis zur Mittelstation zu fahren. Hmmm, blöde, ist es doch von dort ca. 3,5 Stunden Fussmarsch bis zum Einstieg unserer Kletterroute und am Abend sollten wir dann auch wieder 2.5 Stunden zurück zur Bergstation laufen. Klettern wollten wir jedoch auch noch. Da mussten wir neue Ideen finden, um den 3,5 Stunden Fussmarsch abzukürzen. Das Internet wurde durchstöbert und die Idee mit dem Bike von Latschau hoch zur Lindauer Hütte zu fahren, von dort in einer Stunde zum Einstieg zu laufen, zu klettern und anschliessend zur Golmer Bergstation zu laufen, war geboren. Höhenprofil von Latschau bis zur Lindauer Hütte gecheckt und das war schön gleichmässig ansteigend und die Fahrdauer beträgt gemäss Internet auch nur 1.5 Stunden. Perfekt, zwar sportlich jedoch perfekt! Am nächsten Morgen sind wir früh mit dem Auto nach Latschau gefahren und haben uns topmotiviert auf unsere Bike`s gesetzt. Jedoch schon nach ein paar 100m stellten wir fest, das mit dem gleichmässigem Anstieg ist nicht so wie wir uns das vorgestellt hatten. Da war eine richtig steile Rampe zu erklimmen… ja sogar eine seeeehr lange und seeeehr steile Rampe zu erklimmen. So mussten wir die Bike`s zuerst Mal schieben. Nach ca. 15 Minuten schieben, stellten wir fest, unsere Strasse endet hier und es geht nur noch ein Wanderweg weiter. Naja, schieben wir unsere Bike`s halt an Kühen vorbei auf einem wenigstens schönen Wanderweg. Nach weiteren 20 Minuten des schiebens, konnten wir jedoch endlich in die Pedalen treten. Zuerst gemächlich steigend, wurde der Weg immer steiler und der Schweiss floss in Strömen. Die Uhr tickte auch immer weiter und so mussten wir unser Ziel, innert 1.5 Stunden bei der Lindauer Hütte zu sein, nach hinten schieben. Es wurden am Schluss 3 Stunden draus. Irgendwo nach der Lindauer Hütte deponierten wir unsere Bike`s und quälten uns, von Muskelkrämpfen geplagt, den Hang hoch zum Einstieg. Endlich gab es eine Pause. Zu lange durften wir jedoch nicht pausieren, lagen wir doch zeitlich schon weeeeit hinter unserem Plan. Nach kurzer Rast kletterten wir los. Schnell, sehr schnell sogar, meldeten sich die Muskelkrämpfe zurück und wir konnten nur noch in kleinen Schritten hochklettern. Die Kletterei jedoch war sehr schön und stellte sich als überaus lohnenswert heraus. Nach 6 Seillängen mussten wir ,aus zeitlichen Gründen, umkehren und so seilten wir über die Wand ab. Anschiessend liefen wir nochmals 3 Stunden bis zur Golmer Bergstation. Kurz vor der Bergstation wurde plötzlich die Stille der Berge abrupt gestört oder eher zerstört. Die freiwillige Feuerwehr aus dem Schwabenland feierte ausgiebig frühzeitigen Après-Ski. So zogen wir, an den Weibern auf den Tischen und den Männern unter den Tischen, vorbei zum Empfang. Dort hatten sie Mitleid mit uns und upgradeten ums vom Massenschlag ins Hotel. Fürstlich logierten wir und wurden gut unterhalten von der Feuerwehr. Leider wurde uns auch mitgeteilt, dass es erst um 8.00 Uhr Frühstück gibt. Für uns Kletterer recht spät, mussten wir doch nochmals 3.5 Stunden bis zum Einstieg wandern. Ändern konnten wir dies nicht und daher spät gefrühstückt und losgewandert. Auch an diesem Tag war die Kletterei äusserst lohnend, Rätikon halt. Aber auch an diesem Tag mussten wir aus zeitlichen Gründen irgendwann umkehren, wollten wir doch um 18.00 Uhr zu Hause sein. Als krönender Abschluss konnten wir mit unseren deponierten Bike`s nach Latschau runterdüsen. Nach nur einem Crash waren wir zurück beim Auto. Fazit:Wir müssen fitter werden, an der Planung lag es sicherlich nicht ;-).
Sa 13. Sept. 2025
Fabe Bouldern Murgtal
Am Samstag, 13.09. gings zum Bouldern ins Murgtal! Ausgerüstet mit Bouldermatten, Kletterfinken und Magnesium trafen sich die Familen Blatter, Dietsche-Bischofberger und Büchel-Hasler im Sektor «See», bei Merlen (1087 m ü.M.). Bei bestem Boulderwetter verbrachten sie einen wunderbaren Nachmittag an den tollen Blöcken in der idyllischen Landschaft des Murgtals.
Sa 30. Aug. 2025
Holzertag im Clubheim
Holzertag und Clubheimputzen – zwei Einsätze, viel Spass
Am Samstag, 30. August 2025, war wieder Holzertag angesagt. Punkt 9 Uhr gings im Clubheim los, und schon bald flogen draussen die Späne. Mit Axt, Spalter und viel Muskelkraft wurde gehackt, gespaltet und gestapelt. Wer gerade keine Axt in der Hand hatte, half beim Stapeln oder Sägen. Für das leibliche Wohl sorgte wie immer Manuela, damit niemand hungrig blieb. Mit neuer Energie und guter Laune gings weiter, bis der Holzvorrat für den Winter gesichert war. Pflichtgefühl? Eher nicht. Es fühlte sich nach einem richtig guten Team-Tag an.
Nur eine Woche später, am 6. September 2025, hiess es schon wieder: «Zäme aapacka!» Diesmal stand das Clubheimputzen auf dem Programm. Mit Besen, Lappen und Eimern rückten wir Fenstern, Böden und Möbeln zu Leibe. Auch die neue Küche bekam eine Frischzellenkur. Erstaunlich, wie viel Staub sich in kurzer Zeit ansammeln kann. Doch mit vereinten Kräften war bald alles blitzblank. Und auch hier: Danke Manuela, mit vollem Bauch putzt es sich einfach besser. Fazit: Zwei Samstage, viele helfende Hände und jede Menge gute Stimmung. Holz und Clubheim sind bereit, und wir haben einmal mehr gezeigt, dass Arbeit im Team nicht nur effizient, sondern auch richtig lässig sein kann. Ein grosses Merci an alle, die mitgemacht haben!
Und fürs nächste Jahr?
Auch 2026 gibts wieder einen Holzertag und ein Clubheimputzen. Falls du dieses Jahr nicht dabei warst: Trag dir die Daten unbedingt ein. Draussen anpacken, drinnen putzen, fein essen und am Schluss das gute Gefühl haben, etwas zusammen geschafft zu haben – das willst du nicht verpassen. Wir freuen uns jetzt schon auf viele motivierte Hände und fröhliche Gesichter!
Ein herzliches Dankeschön an alle fleissigen Helfer:, Thomas, Christof, Jean-Pierre, Harry, Martin, Stefan, Philipp, Iris, Kurt, Regula, Katrin, Luzia, Monika, Rosmarie, Gabriela, Rita, Zepp, Manuela
Sa 23. Aug. 2025
FaBe Waldcamp
Bei bestem Waldcamp-Wetter trafen wir uns am Samstag, 23. August beim Restaurant Rossfall, an der Strasse von Urnäsch Richtung Schwägalp. Nach kurzem Marsch mit allerhand Gepäck erreichten wir unseren «Lagerplatz». Zwar nicht der ursprünglich geplante, aber ein sehr schöner Platz mit super Feuerstelle, Hochsitz und allerlei Waldtieren (gesichtet wurden u.a. Dachs, Eichhörnchen, Specht, Reh, Fuchs). Es stellte sich allerings heraus, dass einige davon aus Karton sind:-). Wir haben ein schönes Wochenende verbracht mit Schnitzen, Hütten bauen, Fischen, Feuern, Kochen, Spielen, Holz sammeln, Dach und Hängematten installieren, draussen Schlafen, und vielem mehr. Mit dabei waren Florin, Linus, Rahel, Timon, Monja, Martina, Manfred, Jakob, Martin, Beda, Ueli und Harry.
Do 14. Aug. 2025
Mönch 4110 m / Jungfrau 4158 m
Lauberhorn 2472 müM, Mönch 4107 müM, Jungfrau 4158 müM
Jede Bergtour fängt mit der Planung und Vorbereitung an, welche die Bahn Billette im Allgemeinen und die Sitzplatzreservation im Speziellen einschliesst. Diese äusserst komplizierte Ticketreservation von der Kleinen Scheidegg ins Jungfrau Joch galt für alle als die Schlüsselstelle der Tour, deshalb hat der Tourenleiter diese Hürde den Tourenteilnehmern als Geduldstest überlassen.
Besteigung des Lauberhorns
Am Donnerstagmorgen (14.08.2025) starteten wir unsere ÖV Reise zur Kleinen Scheidegg, wo wir auf 2061 müM in der Lodge ein 8-er Zimmer zur Übernachtung reserviert hatten, um uns dort zu akklimatisieren. Eine kleine Wanderung auf das Lauberhorn und die Besichtigung des Starthäuschens der Lauberhornabfahrt und dem anschliessenden Crashkurs im Seilhandling hat seinen Teil dazu beigetragen.
Der Weg zum Top of Europe
Am Freitag (15.08.2025) nahmen wir den ersten Zug (08:30), für den wir auch unsere aufwendigen und teuren Sitzplatzreservationen hatten, aufs Jungfraujoch. Tipp für die Sparer: mit der ersten Bahn, welche nie ausgebucht ist, braucht es keine teure Reservation für CHF 10.-, die eh niemand sehen will!
Im Jungfrau Joch verstauten wir unsere Sommerhosen und Sandalen in einem Schliessfach.
Um 09:50 trafen wir, wie abgemacht, am östlichen Stollenausgang unseren Bergführer Hansueli Baumann, der uns auf die beiden geplanten Gipfel führen wird.
Besteigung des Mönchs
Südarm des Ostgrates (Normalroute) Mönch 4107 müM, 3-4h 650 Hm, ZS-
Nach eine kurzen Materialcheck gings dann auch gleich los, auf der ausgetrampelten Autobahn Richtung Mönchsjochhütte. Südlich des Südarms des Ostgrates des Mönchs verliessen wir diese, um angeseilt zum Einstieg der Route zu gelangen.
Statt der Kletterstelle 3a fanden wir einen Klettersteig vor, der den Einstieg wesentlich erleichterte. Nach einer Kletter- und Kraxel-Passage gings dann bald auf den messerscharfen, sehr ausgesetzten Firngrat, welcher den Vorgipfel mit dem Hauptgipfel verbindet. Nach ca. 3h standen wir glücklich auf dem Gipfel! Die verdiente Gipfelrast genossen wir bei Windstille und Sonnenschein.
Der Abstieg war gleich wie der Aufstieg, nur in umgekehrter Reihenfolge. Dabei muss noch erwähnt werden, dass der supermesserscharfe und extrem ausgesetzte Firngrat bei der letzten Seilschaft abriss, und mit Glück niemanden in die Tiefe gerissen hat!
Übernachtung auf der Mönchsjoch Hütte
Für alle, welche die Möchsjochhütte von früher kennen und «lieben», erinnern sich an die sehr spezielle Gastfreundschaft des damaligen Hüttenwarts. Deshalb wurden wir sehr positiv überrascht über den freundlichen Empfang! Vor dem gut gewürzten Abendessen gab ‘s sogar einen Apero, spendiert vom neuen Hüttenteam. Ein leckeres Knabberplättchen mit einem feinen Wein in einer homöopathischen Dosis, regte den Appetit für den Z’nacht an. Für unsere Jungen JO-ler gabs Orangenjus serviert in derselben homöopathischen Gabe. Nach dem feinen Znachtessen gings mit normalem Kopfweh und pochendem Herz in die Horizontale.
Besteigung Jungfrau
Über den Rottalsattel und den Südostgrat (Normalroute) Jungfrau 4158 m
4.5-5.5h 840 Hm, ZS-
Um 03:03 riss uns der Wecker nicht aus dem Schlaf, sondern eher aus der Bettruhe. Frühstück gab’s um 03:30 und um 04:10 standen alle parat vor der Hütte zum Jungfrau Abendteuer. Den Hüttentrampelpfad verliessen wir kurz vor der Sphinx in südlicher Richtung, wo auch schon die ersten Spalten auf uns warteten. Am felsigen Ausläufer des Rottalhornes wechselten wir die Seilschaften von drei 3-er zu drei 2-er und einer 3-er Seilschaft und verstauten die Steigeisen im Rucksack. Diese Umbaupause nutzen übereifrige Tourengänger zum Überholmanöver aus, was zum ersten und letzten Stau führte. Gelassen warteten wir den Menschenwirbel ab und stiegen hochmotiviert ein, zur ersten Kletterstelle 2a. Nach ca. 40 min Klettern und Kraxeln verliessen wir den felsigen Teil, um auf den Firnrücken zu wechseln.
Die einzige Schlüsselstelle hoch zum Rottalsattel war interessant und spannend zugleich. Der mit einer Firnschicht überzuckerte Eishang wurde zur kleinen Genusseiskletterei, die mit Eisschrauben abgesichert wurde.
Die Eisenstangen vom Rottalsattel hoch zum Gipfel konnten nur bedingt als Sicherung verwendet werden, da diese bereits ausgeapert im Geröll waren.
Den Gipfel erreichten wir um 09:10. Hoch über den Wolken genossen wir Sonne und Gipfelruhe.
Der Abstieg war kurz und schmerzlos, über das Eiswändchen wurde abgeseilt und statt dem felsigen Sporen, wurde die abgekürzte Wegvariante gewählt, sodass wir um 13:00 glücklich und zufrieden das Jungfrau Joch erreichten!
Vom Touristenschock gezeichnet, nahmen wir die erstmögliche Bahn (wohlverstanden ohne Sitzplatzreservation) hinunter ins Tal, zur Bahnstation Eigergletscher, dann mit dem Eigerexpress nach Grindelwald.
Diese, durch hohe Bahnkosten geprägte Hochtour, war eine gelungene Genusstour. Den hohen Entspannungsfaktor können wir unserem Bergführer Hansueli verdanken, der uns souverän durch die hochalpine Landschaft geführt hat und der uns einige lustige Tricks beigebracht hat!
Mit dabei waren: Renia, Lin, Edith, Ruth, Jürg, Reto, Markus, Hansueli Baumann (Bergführer), Stefan (TL)
Mo 4. Aug. 2025
FaBe Abend-Klettersteigtour
Im zweiten Anlauf hat es am Freitag, 8. August geklappt mit dem Feierabend-Klettersteig.
Vom Parkplatz Gebhardsberg in Bregenz sind wir auf dem Wanderweg abgestiegen und der Känzele-Felswand entlang bis zum Einstieg der Klettersteige gewandert. Nach dem Klettersteig gabs ein kurzes Picknick mit bester Aussicht. Mit dabei waren Jeanne, Maurice, Markus, Stefan, Jonas, Julia, Zoe, Joël, Beda, Ueli und Harry.
Sa 19. Juli 2025
Piz Morteratsch 3751 müM
Samstag - Anreise und Aufstieg zur Tschierva Hütte
Die Anreise mit dem ÖV nach Pontresina verlief gut. Aufgrund eines Trugschlusses in der SBB App landeten wir von Samedan nach Pontresina im Bus – was sich mit fünf Mountainbikes als ziemlich eng erwies. Nach kurzem Warten auf zwei Nachzügler, die mit dem Auto angereist waren, machten wir uns auf den etwa einstündigen Weg zum Hotel Roseg, wo wir unsere Bikes deponierten.
Durchgeschwitzt und mit gestilltem Durst ging es nun zu Fuss weiter zur Tschierva Hütte. Dem herrlichen Wetter sei Dank war es ziemlich heiss, und wir mussten ordentlich schwitzen. Nach rund 500 Höhenmetern und nur etwa 1h 45min erreichten wir erleichtert die Hütte. Unser Ziel, vor dem Regen in der Hütte zu sein, ging perfekt auf.
Bei der Ankunft warteten bereits Linzertorte und Panache auf uns. Es wurde gejasst, geredet und die morgige Route besprochen. Bald gab es dann auch schon das Nachtessen. Mit vollem Magen und aufgefülltem Marsch-Tee machten wir uns schon bald ins Bett.
Sonntag - Gipfeltag und Abstieg
Der Wecker läutete pünktlich um 04:40 Uhr. Der erfahrene Hochtourengeher hatte am Vorabend schon gepackt, so konnten wir nur noch frühstücken und um 05:30 Uhr loslaufen. Nach 20 Minuten erreichten wir die kleine Kletterstelle und weitere 60 Minuten später den Gletscher, wo wir uns anseilten.
Zuerst holten wir flach nach Osten aus Richtung Fuorcla da Boval, danach ging es richtig nach Süden zur heutigen Schlüsselstelle. Mit Blankeis im Nordhang war diese Variante nicht zu unterschätzen, aber trotzdem gut zu schaffen. Über den breiten Firnrücken gelangten wir in die grosse Mulde und in einem Bogen auf den Gipfel. So erreichten wir bereits um 09:30 Uhr den 3751 Meter hohen Gipfel.
Der im Aufstieg nicht sehr störende "Verkehr" sollte uns im Abstieg noch etwas zu schaffen machen. Bis zum breiten Firnrücken war noch alles problemlos. Bei der Schlüsselstelle angekommen wurde es jedoch heikler: Eine Seilschaft vor uns hatte Mühe, den steilen Nordhang abzusteigen, weshalb wir warten mussten. Als ich gerade einen Stand im Eis einrichten wollte, um unsere Teilnehmer abzulassen, drängelte sich ein Südtiroler Bergsteiger mit vier Begleiterinnen im Schlepptau ziemlich frech vor. Überholen in den Bergen ist ja keine Sache – man muss dann aber sein Handwerk auch beherrschen. Dies war hier leider nicht der Fall: Die vier Begleiterinnen stiegen ohne Pickel in der Hand und mit grosser Angst in das Blankeis ein, während der Südtiroler oben stand und das Seil nur halbherzig mit einer Hand hielt.
Da sie sehr lange brauchten, bildete sich ein Stau hinter uns. Dominik konnte glücklicherweise eine lautstarke Seilschaft hinter uns mit einem kurzen Rüffel zur Entschuldigung bringen. Sobald sich die Südtiroler-Seilschaft hinuntergekämpft hatte, liess ich unsere drei Seilschaften und eine fremde an einem Eis-Stand hinunter und stieg danach selbst im Eis ab.
Dann das Gleiche wie am Vortag – leider fühlt sich der Abstieg immer viel länger an als der Aufstieg. Mit einer kurzen Pause in der Tschierva Hütte erreichten wir in guter Zeit das Hotel Roseg, wo mit grosser Freude unsere treuen Drahtesel auf uns warteten. Dank den Bikes waren wir ratzfatz in Pontresina, wo wir den beiden Autofahrern "Ciao" sagten.
Die ÖV-Fraktion hatte keine Lust auf eine weitere Sardinen-Büchsen-Erfahrung mit fünf Mountainbikes und fuhr kurzerhand mit dem Fahrrad noch nach Samedan. Dort erwartete uns direkt ein Zug nach Landquart und dann gemütlich ins Rheintal – ganz ohne Gedränge.
Dabei waren: Marlon, Lin, Aisha, Roman, Luc, Dominik (TL), Noah (TL)
Sa 12. Juli 2025
Poncione di Cassina Baggio SE Grat
Einmal mehr stand die Cassina Baggio auf dem Programm, einmal mehr fanden sich motivierte Anwärterinnen und Anwärter für die Tour und wiedereinmal mehr hatte Petrus scheinbar etwas gegen meine Pläne.
Dieses Mal war die Prognose jedoch wenigstens so gut, dass man die Anfahrt ins Tessin wagen konnte. Dank mehr Zufall als geschickter Stauumfahrungsversuche, traffen sich Markus Thöny, Regula Styger, Lin Heule, Marlon Heule und ich zeitgleich im Bedretto Tal in All’Acqua für den Zustieg zur Hütte.
Nach kurzweiligem Zustieg konnten wir unsere mitgebrachten Kletterfinken etwas an den Granit und die Kletterei gewöhnen welche uns am Morgigen Tag allenfalls erwarten könnte. Bei bestem Sonnenschein haben wir im Nahegelegenen Klettergarten unser Können zum Besten gegeben. Lin hat dabei mal locker die 7a weg geonsighted und wir anderen hatten ebenfalls Spass am Herumtanzen an der Vertikalen. Nach der Klettersession trieb uns der Hunger und die müden Füsse zurück zur Hütte, wäre da nicht diese verlockende Slackline auf dem Weg gewesen. Mit bemerkenswertem Gleichgewicht und der richtigen Taktik führten Thöny und Regula vor, wie man diesen Spanngurt überqueren kann ohne in die Holzschnitzel zu fallen, da waren die jüngeren doch etwas holpriger unterwegs.
Der Anreise Tag war schonmal gelungen und so fiel die Entscheidung ein winzig kleines bisschen leichter sich für den nächsten Tag gegen den Einstieg zu entscheiden. Die Prognose hatte Wolken am Gipfel und Gewitter am Mittag angesagt. Etwas schwermütig, musste ich dann entscheiden, dass wir ausschlafen werden und auf der anderen Seite beim Platten Klettergarten nochmals unsere Granitkletterei üben können bevor wir uns auf die Rückreise machen werden.
Beim Zustieg in den Klettergarten sah das Wetter noch ziemlich gut aus und man hätte durchaus FOMO (fear of missing out – Angst etwas zu verpassen) bekommen können, jedoch zogen die Wolken rasch rein, es kühlte deutlich ab und die Sicht wurde trüber. Wir hatten doch noch unsere Freude an der teils vermeintlich einfach zu scheinender Kletterei, wobei die Platten es doch in sich hatten.
Natürlich konnten es die jungen Wilden nicht lassen und mussten auch am zweiten Tag noch in steilere Gefielde nachdem die flacheren Routen mit mobilen Zwischensicherungen und in Berg/Turnschuhen geklettert wurden.
Etwas weiter hinten Richtung Poncione di Manio gab es noch Routen welche den Vorstellungen von Lin und Marlon entsprachen und selbstgelegte Zwischensicherungen verlangten.
Nach einem doch ausgiebigem Klettermorgen machten wir uns kurz nach dem Mittag Richtung Auto und kaum sind wir in All’Acqua beim Resti angekommen fing es auch an zu regnen. Timing könnte man sagen.
Nach einem Kaffee und kurzem Schwatz ging es via Stau zurück nach Hause.
Ob es für den Gipfel doch gereicht hätte? Wir wissen es nicht. Hatten wir trotzdem eine gute Zeit? Auf jeden Fall.
Aller guten Dinge sind drei, so werde ich die Tour wohl ein weiteres Mal ausschreiben müssen
Sa 5. Juli 2025
Cima di Castello 3378 / Piz Casnil 3188
T4 Wanderung vom Glaspass zum Piz Beverin und über den Carnusapass retour zum Glaspass (5.7.2025)
Geplant wäre eigentlich eine dreitägige Hochtour gewesen im Bergell mit Stefan Wagler als TL. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Stefan hatte einen Unfall und Markus Thöny sprang als Ersatz ein. Dann machte das Wetter am Wochenende nicht mit und wir entschlossen uns für eine eintägige Tour am Samstag. Zuerst war der Lienzer Spitz (Plofora) angesagt, dann haben wir uns für den Tambo Nordgrat entschieden. Schlussendlich, noch während der Fahrt nach Thusis wieder umgeplant wegen Gewitterrisiko im Süden, sind wir vom Glaspass Richtung Piz Beverin gestartet. Zuerst herrschte etwas «tüppiges» Wetter, dann wurde es immer frischer und auf dem Gipfel waren dann Mütze und Handschuhe angesagt, aber zum Glück blieb es immer trocken. Beim Runterlaufen gab es wieder Sonnenschein und einige haben sogar einen Sprung ins kühle Nass vom Lai la Scotga (Schottasee) gewagt. Schön war’s, dabei waren Beat Thöny, Jürg und Ruth Thut, Regula Styger und Markus (TL)
Sa 5. Juli 2025
Durannapass
05.07.2025 Tourenbericht Durannapass
Trotz wechselhaftem Wetter konnten wir den Duranna-Pass Trail in Davos in Angriff nehmen. In Küblis parkten wir die Autos und fuhren mit dem Zug nach Davos Platz. Anstelle der Normalroute machten wir eine grössere Runde von der Schatzalp aus. Der Weg war ohne E-Bike meistens nicht fahrbar. Somit war es mehr ‘hike with bike’ 😉- Die erste Abfahrt über den ‘Tritt’ war ebenfalls mit viel wandern anstelle biken angesagt. Im Anschluss ging es über schöne Single-Trails hinunter nach Langwies. Nach einem stärkenden Mittagessen ging es erneut aufwärts Richtung Durannapass. Die abschliessende Abfahrt führte uns durch schwierige aber schöne Trails zurück nach Küblis.
Die Tour war herausfordernd, aber unglaublich lohnend. Technische Passagen, atemberaubende Landschaften und lange Singletrails machten die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Trail verlangte viel von uns ab, belohnte uns jedoch mit grandiosen Abfahrten und beeindruckenden Panoramen.
Der Durana-Trail ist eine klare Empfehlung und war definitiv ein Highlight unserer Biking-Saison!
Route (42km, 1500Hm, 2200 Abwerts-Hm😉):
TN: Nino Kellenberger, Marc Baumgartner, Patrik Töngi, Mario Sieber (TL)
Sa 28. Jun. 2025
Rätschahorn 2703m
Wir starteten bei kühlen 12 Grad in St. Antönien Dörfji Richtung St. Antönier Joch. Weiter über den Gafiersee zum Gafierjoch. Dann steil hinunter und über die Gratkante auf das Rätschahorn. Nach ausgedehnter Mittagspause den Normalweg runter über Sunnigstafel zum Auto. Kaum zu glauben, dass wir zeitweise mit Jacke unterwegs waren, während im Tal um die 30° herrschten.
Sa 21. Jun. 2025
FaBe Klettern Kreuzberge/Widderalpstöck
Schwer beladen mit Seilen, Proviant und Schlafsäcken starten wir in Brüllisau und wandern zur Bollenwees. Wir (Jonas und Joel Blatter, Moritz Lauwiner, Sonja, Jael und Lino Grossenbacher, die Gastfamilie Karin und Simon Collenberg mit Ayleen und Levinia und Harry und Sandra Eggenschwiler mit Ueli und Beda). Kaum angekommen, geht es los mit Klettern an der Stiefelwand. Natürlich darf das erfrischende Bad im Fählensee nicht fehlen. Ein Teil der Gruppe wandert gegen Abend wieder zurück nach Brüllisau, der Rest bezieht das schöne Lager in der Furgglenalp und geniesst das Nachtessen über dem Feuer. Herrzlich diese Abendstimmung im Alpstein! Am nächsten Tag geht es weiter via Roslenalp zum dritten Kreuzberg. Die Gipfelstürmer kehren zufrieden zurück und gemeinsam wandern wir ins Tal nach Brüllisau.
Sa 17. Mai 2025
FaBe Biwakwochenende
Trotz unsicherer Wetterprognose treffen wir uns am Samstag beim Parkplatz Montlinger Schwamm für unser Biwak Wochenende. Die Vorfreude war riesig und schliesslich müssen ja alle Kamörler und Kamörlerinnen einmal das Gipfelkreuz auf unserem Clubberg berührt haben.
Wir brechen auf zu unserem Biwak Platz bei Tolenegg unterhalb des Kamors. Mit vereinten Kräften von Gross und Klein bauen wir uns einen schönen Schlafplatz und eine grosse Feuerstelle. Ein Dach darf bei den angekündigten Regenfällen nicht fehlen. Wir haben Glück. Der erste Regen fällt nach Mitternacht. Wir sind ganz erstaunt, als wir am Morgen Hagelkörner entdecken. Nach dem Frühstück besteigen wir bei trockenem Wetter den Kamor. Am Mittag sind wir wieder zurück beim Montlinger Schwamm. Bei einem feinen Mittagessen lassen wir unser gelungenes Abenteuer ausklingen. Herzlichen Dank an Familie Blatter für die super Organisation! Mit dabei waren die Familien Blatter, Broger und Eggenschwiler.
Sa 29. März 2025
FaBe Klettergarten Balzers
Statt wie geplant in den Klettergarten Balzers zu gehen, haben wir unsere Tour aufgrund des schlechten Wetters in die Kletterhalle St.Gallen verlegt. Die Kinder staunten nicht schlecht über die Grösse der Halle. Besonders angetan hat es ihnen der Sicherhungsautomat “Toppas”. Das automatische Abseilen hat bei einigen für einen höheren Puls gesorgt. Bei der abschliessenden Boulderpartie brach ein richtiger Wettkampf aus. Herrlich, wie die Kinder die gleichen Stellen immer wieder geübt haben und wie sie einander Tips gaben. Fazit: Technik und Handhabung konnten wieder einmal geübt und verfeinert werden, wir sind bereit für die Outdoorsaison!! Dabei waren Grossenbachers, Hausers, Müllers, Brogers und Eggenschwilers.
Sa 22. März 2025
Ela-Rundtour
Auskunft, wie sich alles ergeben hat, wie die Stollen an den Fellen entfernt wurden, warum der Gipfel nicht ganz gemacht wurde, warum die Abfahrt Spass pur war und wie mitten in Arosa an einen Wasserfall gepinkelt werden kann, können die TeilnehmerInnen persönlich geben.
Teilnehmer: Philipp (TL), Iris, Ruth, Jürg, Reto, Stefan (Fotograf, darum nicht auf den Bildern abgelichtet)
Sa 8. März 2025
Sulzfluh (2817m.ü.M) / Dri Türm (2830m)
Skitourenwochenende Sulzfluh – Lindauer Hütte – Dri Türm
Sa 08. März bis So 09. März 2025
Dabei sind: Markus (TL), Regula (Gast SAC Rätia), Iris, Philipp, Reto, Stefan Wagler, Ruth, Jürg
Um 04.45h meldet sich der Wecker. Puh, muss das sein? Aber klar, wir werden es das ganze Wochenende über nie bereuen!
Von St. Margrethen bis Landquart sammelt sich unser Trüppchen im Zug, in freudiger Erwartung der anspruchsvollen Tour, welche Markus einige Tage vorher mit seinem Hund rekognosziert und uns mit ein paar wunderschönen Fotos gluschtig gemacht hat.
Etwa um 8 geht es in St. Antönien los, mangels Schnee und Bus am Anfang zu Fuss, klassisches „Einlaufen“ eben. Bei Partnun steigen wir direkt hoch zur Steilstufe Gemstritt, bei herrlichem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen, und weiter in steiler Spur durchs Gemschtobel zum Gipfel der Sulzfluh. Ein erstes Mal herrliches Panorama, doch auch etwas Wind, der uns nur kurz verweilen lässt. Jetzt sind wir gespannt, denn es geht durch das Nordcouloir „im Rachen“ diretissima hinunter. Immer steiler wird es, bis 45°, furchteinflössend. Es ist zwar harschig, aber nicht brüchig, so dass die Abfahrt gut zu machen ist. Nur die Wegfindung ist im felsigen Gelände nicht ganz einfach. Unten angekommen, fellen wir nochmals auf und laufen eine halbe Stunde hoch zur Lindauer Hütte, zum wohlverdienten Bier auf der sonnigen Terrasse. Was für eine schöne, wilde Berglandschaft hier, wie in den Dolomiten!
Die Lindauer Hütte ist frisch renoviert und wunderschön, und wir erhalten ein eigenes gemütliches Zimmer mit viel Platz. Markus darf sich als Führer sogar ins Zweier-Separée zurückziehen!
Nach langer Nacht gibt’s erst um 7 Uhr Frühstück, ein grosses Buffet, aber auch recht chaotisch, da alle endlich los wollen. Nachdem starker Föhn angesagt ist und es auch schon ziemliche Böen gab in der Nacht, sind wir skeptisch, ob sich alles wie geplant durchführen lässt. Wir steigen wieder steil hoch, am eindrücklichen Sporaturm vorbei und weiter zur Schlüsselstelle, die doch ziemlich heikel ist und wir Pickel und Steigeisen brauchen. Über einen weiteren harten Steilhang erklimmen wir den mittleren der Dri Türm. Erst hier hat es recht heftige Föhnböen, aber die Sonne scheint immer noch wunderbar und die Föhnlinsen am Himmel wirken als zusätzliche Dekoration.
Die Abfahrt durch das Sporentobel ist fantastisch, gleichmässige steile und harschige Hänge durch die Felstürme hindurch. Wir können uns kaum sattsehen! Statt nochmals von der Lindauer Hütte aufs Drusator hochzusteigen und dann südwärts Richtung St. Antönien abzufahren und –laufen, beschliessen wir, die Abfahrt auf der langen Schlittelpiste bis hinunter nach Latschau und zuletzt noch auf der Piste des Skigebiets Golm bis hinunter nach Vandans zu nehmen, so dass wir nur eine relativ kurze Strecke die Ski tragen müssen.
Mit dem Zug sind wir nun recht schnell wieder zu Hause, und Stefan lernt erst noch die komplizierten Billettautomaten der ÖBB kennen!
Es bleibt uns die Erinnerung an zwei wundervolle Tage mit einer tollen Gruppe in grandioser Landschaft – und ein gut gebräunter Kopf…
Ganz herzlichen Dank, Markus, für die ganze Organisation und kundige Führung!
Fr 7. März 2025
Hauptversammlung
7. März 2025: Bei der diesjährigen Hauptversammung im Restaurant Hecht in Widnau, waren etwa 50 Kamörlerinnen und Kamörler mit dabei. Im Laufe des Abend wurde nebst der ordentlichen Traktanden und der Würdigung diverser Jubilare die Statuten angepasst. Als Höhepunkt wurde Jean-Pierre Frey aus dem Vorstand verabschiedet. Während 12 Jahren war für das Clubheim und die Clubheimkasse zuständig. Herzlichen Dank für das grosse Engagement im Hägis. Seine Nachfolge tritt Manuela Langer an.
Do 6. März 2025
Skitour (Chörbschhorn) Cunggel 2413 m
So 2. März 2025
Büelenhorn 2806 m
Gut gelaunt starteten wir bei kaltem, aber schönem Wetter 8.00 Uhr Richtung Inneralpen.
Bis auf zwei kurze apere Stellen war die Strasse bis Inneralpe schneebedeckt.
Nach einer kurzen kalten Pause bei den Hütten Mäschenboda „schlechte Planung! Sonne kam dort erst 10 min. nach Weitermarsch“
Bis wir definitiv Sonnenschein geniessen durften verstrich eine weitere Stunde.
Endlich erreichte uns die Sonne auf den Büelen. Nach einer ausgedehnten Pause schlängeln wir weiter hoch zu Punkt 2764 und weiter zum Gipfel. Der kalte Wind zwang uns die Abfahrt ohne Mittagspause in Angriff zu nehmen.
Der obere Teil der Abfahrt war sehr „verfahren“ doch unterhalb des Mäschengrates fanden wir doch noch unverfahrenen Pulverschnee.
Bei den Hütten im Mäschenbode genossen wir dieses Mal an der Sonne und bei angenehmen Temperaturen die verdiente Mittagspause.
Auf der Fahrt zurück nach Monstein gab es bis auf eine Alpine Rettung eines abgestürzten Skis „Danke Stefan W.“ keine grösseren Probleme.
Bei Heidelbeerkuchen und Kaffee beendeten wir die gelungene Tour.
Schön wars! Herzlichen Dank an alle Teilnehmer.
Dabei waren: Iris Pfister, Mageli und Jürg Ender, Jörg Manz, Andreas Lässer, Thomas Hirt, Ueli Steiner, Stefan Wagler, Yves Gilliand, Stefan Lang, Reto von Allmen (TL)
So 16. Feb. 2025
Skitourenwoche Brunnital
Ruchenhüttli Brunnital und Lidernenhütte
Dabei waren: Markus, Philipp, Ruth, Renja, Ueli, Stefan, Reto und Iris
(vollständige Namen der Redaktion bekannt! 😉)
Infolge von Workload (Ruth, Philipp, Reto und Stefan) und schlimmen Blattern (Renja) findet die diesjährige Tourenwoche in zwei Schichten statt. Unser Tourenleiter Beni erliegt leider der Grippe. Philipp und Markus übernehmen die Tourenplanung für die ersten drei Tage im Brunnital und Reto, unser frischgebackener Skitourenleiter übernimmt die Führung im Lidernengebiet.
Sonntag, 16.02.2025
Um acht fahren wir (Philipp, Ruth, Renja, Ueli, Markus, Iris) los nach Unterschächen. Den Caddy können wir beim Langlaufzentrum stehenlassen und unsern reichhaltigen Proviant für drei Tage deponieren wir bei der Familie Arnold. Er wird uns mit dem Schneetöff hochgefahren. Das Brunnital sieht aus wie ein schmaler Schlitz. Gemächlich wandern wir der Hinter Schächen entlang auf dem Strässchen unter verschneiten Tannen die 500 hm hoch bis zum Ruchenhüttli (1515 m).
Unser Proviant ist schon da und der Hotpot frisch eingelassen und dementsprechend kalt. Nach dem Zvieri und vor dem Apéro legen wir ein paar Spuren in den Pulverschnee.
Das Ruchenhüttli bietet Platz für 14 Personen, doch im Winter erscheint es uns mit 6 ausgelastet. Da der Tiba gleichzeitig die Zentralheizung und den Hotpot heizt, müssen wir jeweils entscheiden zwischen einer warmen Stube oder einem heissen Bad…
Montag, 17.02.2025 Hoch Fulen (2506 m)
Um acht fahren wir die 100 hm hinunter zur kleinen Brücke und steigen dann das Griesstal hoch zum Hoch Fulen (2506 m). Wetter- und Schneeverhältnisse sind optimal. Für die Abfahrt wählen wir die Route über den Seewligrat und um das Schwarz Stöckli und das Wiss Stöckli herum und sind gegen 16 Uhr wieder beim Hüttli. Die Sonne ist leider schon hinter den Felsen verschwunden. Wir verzichten aufs Baden und heizen die Stube.
Dienstag, 18.02.2025 Gross Ruchen (3137 m)
Wieder ein Prachtstag und wieder starten wir die Tour bei der kleinen Brücke. Diesmal steigen wir die Ruchenchälen hoch auf den Ruchchälenpass (2611 m), ein wunderbarer und windgeschützter Aussichtsort. Die Spitzkehren zum Pass haben wir nicht gezählt. Unterhalb des Chanzeli ziehen wir weiter Richtung Skidepot unterhalb des Gipfels, es bläst ein eisiger Wind. Renja muss leider umkehren und Philipp begleitet sie.
Die letzten 70 ausgesetzten Höhenmeter erklimmen wir mit Steigeisen und Pickel und werden mit einer grandiosen Aussicht belohnt.
Markus hätte gerne auch noch den Chli Ruchen bestiegen und wäre dann nordwärts abgefahren. Den andern haben die 1800 hm gereicht und sie wollten sich den Pulverschnee durch die Ruchenchälen nicht entgehen lassen.
Mittwoch, 19.02.2025 Wäspen (2314 m)
Schwer bepackt steigen wir diesmal direkt vom Hüttli zum Wäspen. Der Bruchharsch beim Anstieg lässt Schlimmes befürchten für die Abfahrt, doch die Nordhänge sind immer noch pulvrig und wir schwingen hinunter bis Egghütte (1650 m). Der anschliessende Waldweg hinunter nach Chäsgadmeren (1160 m) ist wenig spassig, eng und steinig. Der Vorder Schächen entlang fahren wir dann gemächlich zurück nach Unterschächen und skaten auf der perfekten Laglaufpiste direkt zum Caddy.
Gemeinsam fahren wir nach Sisikon, wo uns Reto und Stefan in der Pizzeria Laterna erwarten. Ruth, Renja und Philipp machen sich von hier aus auf den Heimweg und der Rest der Truppe reist weiter nach Riemenstalden und mit dem altehrwürdigen Seilbähnchen hinauf zur Lidernenhütte.
Donnerstag, 20.02.2025: Chronenstock und Blüemberg
Ausgeschlafen und von einem guten Frühstück gestärkt starten wir um 08:10, leider bei etwas trübem Wetter von der Lidernenhütte in östlicher Richtung am Schmalstöckli vorbei, zwischen dem Schnürstock und dem Chli Chaiser Richtung Chronenstock. Unterhalb dessen machen wir Skidepot, montieren die Steigeisen und steigen durch eine Verschneidung auf das Plateau des Chronenstock. Punkt 11:00 werden die ersten Gipfelfotos geschossen.
Nach der Gipfelrast geht’s wieder runter zum Skidepot, unterhalb der Felsen des Chronenstockes am Punkt 2335 vorbei, hoch zu den Drahtseilen, die den Aufstieg zum Blüemberg mit aufgeschnallten Skiern erleichtern. Bei bedecktem Himmel geniessen wir um 12:00 die verdiente Mittagspause auf dem Blüemberg. Der bedeckte Himmel und die südwestliche warme Wetterströmung lassen den flockigen Pulverschnee, der in den letzten Tagen gefallen war, zu einem schweren Schneematsch zusammenfallen. Nur die besten Skifahrer haben teilweise Spass, an den klebrigen Schneeverhältnissen, sodass die Abfahrt herunter vom Blüemberg, über die Ruppertslaui, östlich vom Höreli, zum Goldplangg so richtig in die Oberschenkel geht. Nach einem kurzen Gegenanstieg von ca. 100 hm werden die Felle definitiv im Rucksack verstaut und mit wenig Schnee unter den Skiern erreichen wir die Talstation der Seilbahn Käppeliberg, die uns wieder zur Lidernenhütte transportiert.
Freitag, 21.02.2025: Rossstock und Chaiserstock
Nach einer klaren Nacht, die das Abstrahlen der Wärme aus der Schneedecke zuliess, starten wir wieder um ca. 08:00 in südlicher Richtung hoch zum Rossstock. Bei den letzten Spitzkehren werden doch noch Harscheisen montiert, die das Gehen auf dem festgefrorenen Schnee erleichtern. Ungefähr 50 m unterhalb des Gipfels machen wir Skidepot. Zu Fuss erreichen wir den etwas ausgesetzten Gipfel. Das Gipfelpflichtfoto wird geschossen, das Nüssli gegessen, der Farmerriegel verdrückt. Nach dem Abstieg vom Gipfel erreichen wir schon die Kette, die uns den Abstieg über die sehr steilen Felsen herunter zur Rosslücke erleichtert. In einem wilden, abenteuerlichen Durcheinander an Richtungswechseln erreichen wir bald die lange Traverse, die uns zum Chaisertor führt. Mit Pickel bewaffnet nehmen wir die lustigen Kletterpassagen des Grates, der uns zum Chaiserstock führt, unter die Füsse. Bei der Gipfelrast bei Sonnenschein und Windstille geniessen wir das zweite Nüssli und einen weiteren Riegel! Um den Abstieg wieder herunter zum Chaisertor etwas sicherer zu gestalten, werden jetzt doch noch Steigeisen montiert. Die steile aber geile Nordostabfahrt über die 40° Hänge wird ohne Probleme gemeistert. Unterhalb von 2200 müM gibt es endlich den lang ersehnten Bruchharst. Nach einer langen Traverse in westlicher Richtung erreichen wir um ca. 14:00 die Lidernenhütte.
zu den Bildern Montag bis Mittwoch geht's hier
zu den Bilden Donnerstag: Chronenstock und Blüemberg geht's hier
zu den Bildern Freitag: Rossstock und Chaiserstock geht's hier
Sa 15. Feb. 2025
Spitzmeilen 2501 m
Um langen Wartezeiten beim Anstehen für die Heidi Wanderkarte, die uns vom Tannenboden zum Maschkenkamm bringen sollte, entgegenzuwirken, war der Treffpunkt früh auf 06:45 beim Kreisel Diepoldsau angesetzt. Doch entgegen allem guten Willen, hatten Tausende die gleiche Idee.
Nachdem endlich ein Platz in der Maschgenkamm- Gondel ergattert wurde, gings elektrisch hoch, dann mit den Skiern der Piste entlang hinunter zur Plattis Ebene. Mühsam, im Schlittschuh- und «Treppelischritt» erreichten wir den Punkt 1836. Von da an ging es endlich etwas eleganter zur Alp Fursch. Nach dem Anfellen war der Stress vom Skigebiet und den Bergbahnen vergessen. Obwohl im Gebiet 30 cm Neuschnee gefallen waren, und wir so ziemlich die ersten auf Tour, war die Route zur Spitzmeilenhütte bereits mit einem Rattrack gespurt, die wir gerne nahmen.
Auf halbem Weg schwenkten wir den Kurs zum Schönegg-Grat. Diesen ging es dann steil hoch, südseitig wurde der Schnee bald faul und die angesagten mächtigen Triebschneeansammlungen waren nicht mehr erkennbar. Am Ende des Schönegg-Grates stellte ich fest, dass sehr viel Schnee im Couloir lag und der Triebschnee sich noch nicht genügend verfestigt hatte. Aus diesem Grund entschloss ich, auf das Gipfelglück zu verzichten.
Stattdessen wurden wir mit traumhaftem und ungebundenem Pulverschnee in der sehr steilen Nordabfahrt belohnt.
Verhältisse: Lawinengefahr erheblich 3= (Trieb- und Neuschnee)
Wetter: Sonne pur
Wind: schwach
Temperatur: im Schatten sehr kalt
Mit dabei waren: Jörg, Jürg (Fotograf), Magali, Rahel, Stephan, Andreas, Yves, Stefan (TL)
So 2. Feb. 2025
Hasenflüeli 2412m
Der ursprüngliche Plan wäre eigentlich der Guggernüll oberhalb Splügen gewesen. Zuerst gab es dort gar keinen und dann zu viel Schnee, sodass die Lawinengefahr im oberen 3+ stand. Aus verlässlichen Quellen wurde auch noch berichtet, dass dort nur harter windgepresster Schnee vorhanden sei.
Diese ungünstigen Verhältnisse verleitete den Tourenleiter zur spontanen Planänderung und es wurde wieder einmal mehr das beliebte Hasenflüeli als Tourenziel definiert.
Bei prächtigem Wetter, Windstille auf dem Gipfel und etwas Pulverschnee in der Abfahrt wurde diese Tour zum Genuss!
Sonntag 02.02.2025
- 06:45 Treffpunkt Kreisel D’sau
- 08:00 Start der Skitour in St. Antönien
- 11:20 Gipfelglück
- 13:20 Bierglück im Restaurant
- 14:50 Zäher Kolonen Verkehr bei Landquart
Mit dabei waren: Jürg, Magali, Reto, Lea, Moritz, Rosmarie, Ueli, Yves, Andi, Stefan (TL)
Sa 25. Jan. 2025
Skitour Fanenstock 2'237 m.ü.M.
Die letzten 48h vor der geplanten Skitour auf den Fanenstock haben die Ausgangslage komplett verändert. Durch steigende Temperaturen, Regen und im Anschluss ein starker Föhn war der unterste Bereich der Tour komplett aper. Für den Samstag war nach wie vor ein starker Föhn und hohe Temperaturen in den Tälern vorausgesagt. So wurde am Vorabend entschieden, dass wir von Elm Richtung Skihütte Obererbs und danach Richtung Rotstogg aufsteigen. Insbesondere der untere Teil bis zur Skihütte ist weniger der Sonne ausgesetzt als der Fanenstock und es konnte damit gerechnet werden, dass noch mehr Schnee liegt.
So versammelten sich Magali, Andi, Iris, Philipp, Lea, Reto, Andrea und Matthias um 08:30 in Elm, Büelstafel. Die Windfahnen an den umliegenden Bergen bestätigten die Vorhersage. Abgesehen von zwei kleinen aperen Stellen konnten wir aber problemlos mit den Skis aufsteigen und erreichten nach guten Gesprächen die Skihütte Obererbs. Über Hanegg stiegen wir nun steiler Richtung Rotstogg und kamen in den Genuss der Sonne. Entgegen der Erwartung blieb uns der starke Wind erspart. Kurz unterhalb vom Rotstogg war das Wohlbefinden der Gruppe nach wie vor Bestens und wir zogen noch weiter in der Spur Richtung Gross Kärpf. Auf einem Vorgipfel unweit von Punkt 2515 wurden die Felle abgezogen, bevor wir in teils hartem, teils nassem, teils windgepressten und teils sulzig-spassigem Schnee unsere Schwünge bis zur Skihütte zogen. Kaffee und Kuchen liessen wir selbstverständlich nicht aus und fuhren danach auf dem Schlittelweg zurück nach Elm. In Erinnerung bleibt eine gelungene Tour, die wir auf Grund der Vorhersage und den Windzeichen in der Umgebung nicht so angenehm erwartet hatten.
